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27.08.07

StageSpace: finale Version der virtuellen Welt Ende September

stagespace.gifMitte Juni widmete ich mich StageSpace. Damals hatte das Unternehmen aus Karlsruhe gerade die Beta-Phase seiner virtuellen Welt gelauncht, die im Gegensatz zu Second Life und ähnlichen Plattformen primär als Social Community im 3D-Gewand ausgelegt ist und direkt aus dem Browser heraus gestartet wird. Die Idee der Betreiber war es von Anfang an, StageSpace als "WhiteLabel-Lösung" bestehenden Social Networks und Communities anzubieten, die ihr Angebot um die Komponente Web 3D erweitern möchten. Die offene Beta-Phase diente hauptsächlich dazu, die entwickelte 3D-Technologie unter realen Bedingungen mit einem breiten Publikum zu testen und Userfeedback zu erhalten. Wie ich erfahren habe, ist die Beta-Phase in ihren letzten Zügen. Am 27. September plant StageSpace, das neue, finale Produkt offiziell vorzustellen. Laut Geschäftsführer Fabien Röhlinger wird StageSpace 1.0 nicht mal ansatzweise etwas mit der jetzigen Version zu tun haben. Wobei die technischen Rahmenbedingungen natürlich die gleichen bleiben: StageSpace wird direkt im Browser unter Einsatz einer Java-Applikation laufen, das Herunterladen und Installieren einer Software ist nicht notwendig.

Fabien Röhlinger beschreibt die Möglichkeiten in der finalen Version von StageSpace folgendermaßen: "StageSpace im "Business to Consumer"-Bereich wird eine echte Social Community in 3D. Jeder User kann sich neben einem eigenen, ganz individuellen Avatar, einen "Raum" - seinen Space - einrichten. Dabei sind dem User in Sachen Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ein Iglu aus Sand ist denkbar, aber auch ein Vulkan aus Eis oder Glas. Wir haben verschiedene Levels zur Auswahl, die man dann mit eigenen Texturen überziehen kann. Auch User Generated Content wird mittelfristig möglich sein."

Zwar bietet StageSpace den Nutzern mit Version 1.0 auch weiterhin die Möglichkeit, sich direkt über die StageSpace-Website für die 3D-Plattform anzumelden. Verstärkt wird StageSpace jedoch auch Partnerschaften mit Social Networks und Communities eingehen. Die User sollen sich dann bevorzugt über die zukünftigen Kooperationspartner anmelden. Nur so kommen sie auch in den Genuss von so genannten Gemeinschaftslevels.

Ich persönlich bin kein Experte auf dem Gebiet virtueller Welten und kann daher die technische Seite und die Umsetzbarkeit des Vorhabens schwer beurteilen. Aber aus Sicht der Nutzer einer Community mit den Schwerpunkten "Unterhaltung" und "Chat" kann ich mir durchaus vorstellen, dass eine integrierte, im Browser zugängliche 3D-Welt einen interessanten Mehrwert bietet.

Hier ein paar Screenshots der finalen Version:

screenshot1.jpg screenshots6.jpg screenshots8.jpgDieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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