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08.01.10

Webdienste: Apps, die wir täglich nutzen (Teil 1)

Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenigen nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 1).

Apps, die wir täglich nutzenMichael Arrington hat bei TechCrunch seine jährliche Liste der von ihm täglich eingesetzten Web- und Softwareprodukte veröffentlicht – eine Idee, die wir gerne aufgreifen. Ich mache heute den Anfang, die Favoriten des restlichen netzwertig.com-Teams folgen in den nächsten Tagen.

Hier kommen 23 Tools, ohne die mein Internetalltag derzeit nicht vollständig wäre:

Bei  Aardvark kann man beliebige Fragen stellen, die von anderen Nutzern mit zum Thema passender Kompetenz beantwortet werden. Aardvark kommt bei mir über einen Instant Messenger sowie über das iPhone zum Einsatz. Ab und an stelle ich Fragen und bekomme meist innerhalb weniger Minuten qualitative Antworten. Zwei- oder dreimal am Tag erhalte ich Fragen anderer User, die ich dann zu beantworten versuche.

Digsby ist nicht nur mein bevorzugter Twitter-Client für den PC, sondern bringt auch Facebook und eine ganze Reihe von Instant Messengern auf den Desktop. Trotz einiger Schwächen und eines vergleichsweise begrenzten Funktionsumfangs konnte mich bisher keine andere Desktop-Twitter-App von Digsby abbringen.

Diigo ist ein innovativer Social-Bookmarking-Dienst, den mir Marcel vor rund einem Jahr empfahl. Alle Artikel, die ich für spätere Recherchen zentral speichern möchte, landen dort.

Doit.im ist ein kostenloses Task-Management-Tool für den Desktop auf Adobe AIR-Basis. Der Service ist sicherlich nicht der umfangreichste im Bereich von ToDo-Listen, konnte mich aber durch seine übersichtliche Oberfläche und seinen äußerst geringen Ressourcenbedarf überzeugen. Doit.im stammt aus China und kann eine optische Nähe zum Mac-Task-Manager Things nicht leugnen - mich als PC-Nutzer stört das jedoch nicht weiter. Während es bereits eine App für Android-Geräte gibt, müssen iPhone-Besitzer noch auf eine mobile Variante warten.

Dropbox habe ich schon oft genug gelobt: Mit dem in der Basisversion kostenlosen Dienst synchronisiere ich Dateien zwischen meinem privaten und meinem beruflichen Rechner sowie meinem iPhone. Auch eignet sich Dropbox vorzüglich zum Hosten von Downloads jeder Art, da sämtliche im Ordner "Public" abgelegten Dateien einen eigenen http-Link erhalten.

Facebook kommt bei mir täglich zum Einsatz, erhält allerdings deutlich weniger Aufmerksamkeit als Twitter.

Foursquare schickt sich an, einer der heißesten Dienste im neuen Jahr zu werden. Nutzer checken an Orten ihrer Wahl ein, informieren ihre Freunde über den aktuellen Standort und sammeln Punkte, um zum "Mayor" (Bürgermeister) eines Orts zu werden. In den USA erhalten Mayor bei einigen Restaurants und Bars sogar schon Rabatte. Ich checke zwar nicht täglich ein, aber erhalte über mein iPhone mehrmals am Tag Meldungen über die Checkins meiner Freunde.

Probleme mit der Geschwindigkeit von Firefox haben mich nach der Veröffentlichung von Chrome zu Googles Browser getrieben. Bereut habe ich den Umstieg nie. Chrome ist einfach unglaublich schnell und leichtfüßig. Mit  dem neuen Extensions-Feature ist auch der größte Nachteil gegenüber Firefox mittlerweile eliminiert.

Google Docs ersetzt bei mir mittlerweile vollständig Microsoft Office und kommt täglich zum Einsatz.

Michael Arrington und manch ein anderer Tech-Blogger haben sich mittlerweile von Googles RSS-Reader zu Gunsten von Twitter, Twitter Lists oder anderer Aggregatoren verabschiedet. Für mich ist Google Reader mehr denn je Dreh- und Angelpunkt meiner Onlineaufenthalte - sowohl auf dem Notebook als auch über das iPhone. Zudem hat der Einsatz der Shared Items-Funktion den Service für mich noch einmal deutlich aufgewertet.

Gowalla ist ein Konkurrent von Foursquare. Zwar liegt Foursquare in den USA in der Gunst der Nutzer vor Foursquare, aber hier in Schweden z.B. ist es umgedreht. Derzeit nutze ich Gowalla und Foursquare parallel und werde das so lange fortsetzen, bis einer der zwei Dienste (oder ein anderer) als Sieger im Kampf um die Marktführerschaft bei Location Based Services hervorgegangen ist

Ich gucke gerne Filme. Ohne die Internet Movie Database (IMDb) von Amazon geht es daher gar nicht. Unterwegs greife ich über die iPhone-Applikation Movie Genie auf IMDb zu.

Die Übersetzungsmaschine von Linguee ist neben Xing und Rivva der einzige Webdienst aus dem deutschsprachigen Raum, den ich so gut wie täglich einsetze. Wer eine Deutsch-Englisch-Übersetzung braucht und gerade nicht am Rechner sitzt, kann Linguees  kostenlose iPhone-Anwendung nutzen.

Beim Thema E-Mail bin ich konservativ und bevorzuge eine Desktop-Applikation. Thunderbird aus dem Hause Mozilla bringt als kostenloser Mail-Client alles mit, was man braucht - bis auf eingebauten Support für (Google) Kalender vielleicht. Das lässt sich jedoch mit den Addons Lightning und Provider for Google Calender lösen. Leider gibt es die beiden Addons noch nicht für die neuen Thunderbird-Version 3, weshalb ich mit der Aktualisierung noch abwarte.

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass ich bei play.fm vorbeischaue und neben der Arbeit einen aus 15.000 kostenlosen DJ-Mixen anhöre.

Rivva gibt mir täglich einen schnellen Überblick über das, was gerade in der deutschsprachigen Blogosphäre diskutiert wird. Über den Rivva RSS-Feed erscheinen alle von Rivva als relevant eingestuften Artikel im Google Reader. Und angesichts des neuen sozialen Twitter-Aggregators ( Beispiel ) werde ich 2010 wahrscheinlich noch etwas mehr Zeit mit Rivva verbringen als bisher.

500 Millionen Nutzer können nicht irren. Skype ist eine der drei essentiellen Webapps, wenn nicht die wichtigste von allen. Neben kostenlosen Chats und VoIP-Gesprächen mit andere Skype-Usern verwende ich auch SkypeOut (Telefonate ins Fest- oder Mobilnetz) sowie SkypeIn (Festnetznummer gekoppelt an mein Skype-Konto).

Meine Präferenz für den schwedischen Musikstreaming-Service habe ich häufig genug kundgetan. Spotify läuft bei mir täglich. Neuigkeiten zu einem eventuellen Deutschlandstart gibt es momentan leider nicht - der nächste Expansionsschritt ist ein Launch in den USA.

Während viele iPhone-Nutzer auf  Tweetie 2 schwören, gefällt mir  Tweetdeck für das iPhone besser. Und kostenlos ist es auch.

Ohne Wikipedia geht es nicht. Daran kann auch die leidige Relevanzdiskussion nichts ändern. Vom iPhone aus greife ich über Wikiamo auf die Inhalte der Wikipedia zu.

Xing hat mir vor Jahren nicht nur zu einem neuen Job verholfen, sondern für mich auch das herkömmliche Branchenbuch ersetzt. Suche ich einen Freelancer im Bereich Medien/Marketing/Journalismus, geschieht dies bei Xing.

Im Büro kommt Outlook zum Einsatz - und wer Outlook benutzt, sollte Xobni installieren. Das kostenlose Plugin erleichtert und effektivisiert das E-Mail-Management mit Outlook ungemein. Einen Büroalltag ohne Xobni kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Zu YouTube gibt es wohl nichts weiter zu sagen - klar, dass kein Tag vergeht, ohne dass ich zumindest einmal bei Googles Videoportal lande.

Welche weiteren Dienste setzt ihr täglich ein?

In Teil 2 stellt Markus Spath die bei ihm täglich zum Einsatz kommenden Tools vor.

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