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14.10.09

txtr-Reader für 320 Euro ab Anfang Dezember

Der lang erwartete txtr-Reader ist ab 1.12. im Handel erhältlich. Mit 320 Euro wird der E-Book-Reader allerdings für viele zu teuer sein.

Auf der Buchmesse in Frankfurt wurde der lang erwartete E-Book-Reader der in Berlin ansässigen Dokumentenplattform txtr vorgestellt. Ab 1.12. wird er im Handel verfügbar sein, für 320 Euro. Zusätzlich fallen 12 bis 15 Euro monatlich für die Anbindung an die txtr-Plattform an, wenn man Dokumente und Webseiteninhalte synchronisieren will.

heise zu den Daten:

Bei einer Größe von 151 mm × 131 mm × 12 mm wiegt der Txtr Reader 281 Gramm. Das Gerät läuft mit einer ARM11-CPU (532-MHz) und 64 MByte RAM. Ein Flashspeicher ist nicht eingebaut, stattdessen bootet der Reader über die 8 GByte große mitgelieferter MicroSD-Karte, auf der auch die Dokumente abgelegt werden. Als Schnittstellen nutzt der Reader neben Mobilfunk Micro-USB, WLAN (802.11b/g), Bluetooth und ein 2,4-GHz-Funkmodul.

Der txtr-Reader kann sowohl PDFs als auch das E-Book-Format EPUB lesen. Aktuell bietet txtr in seinem Store 10.000 Ebooks an von unter anderem Holtzbrinck und O'Reilly. Bis Anfang Dezember soll die Zahl auf 20.000 anwachsen. Laut heise wäre das dann das in Deutschland größte Angebot an EPUB-Dokumenten.

Alles in allem sehen die Daten des txtr-Readers nicht schlecht aus. Nur der zu hohe Preis drückt ihn eine kleine Nische. Mit 320 € wird ein E-Reader nicht Mainstream.

Spannend dagegen wird die künftige Einbindung des Readers in die Plattform. Vielleicht kann darüber besonderer Mehrwert geschaffen werden.

Genau vor einem Jahr ging die txtr-Plattform an den Start.  Im Januar wurden die Pläne für einen eigenen E-Book-Reader bekannt.

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