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12.07.10

Social Web: 11 Maßnahmen, um das Rauschen zu verringern

Wer in den Sommermonaten oder auf Dauer das Hintergrundrauschen seiner Social-Web-Nutzung verringern möchte, hat dafür diverse Ansätze. Hier sind 11 Vorschläge.

 

Gestern fragten wir in unserer Sonntagsumfrage, ob ihr euch nach mehr Offline-Zeit sehnt, das Web also gerne etwas häufiger links liegen lassen würdet. Die Umfrage läuft noch, aber von den bisher über 200 teilnehmenden Lesern bejahen dies immerhin fast 40 Prozent.

Bevor man nun zu drastischen Mitteln greift und sich gezwungen fühlt, die persönliche Webnutzung auf ein Minimum zu reduzieren, um einen digitalen Burnout zu verhindern, gibt es eine ganze Reihe von Kniffen und Tricks, um das Hintergrundrauschen und störende Nebeneffekte der bunten Onlinewelt zu verringern, ohne dabei auf die relevanten, informativen und unterhaltsamen Aspekte des Webs verzichten zu müssen.

Passend zum Sommer und Urlaub sind hier 11 Maßnahmen in loser Reihenfolge, um den persönlichen Internetalltag effizienter zu gestalten und ablenkende Faktoren zu eliminieren. Wahrscheinlich haben viele von euch weitere Tipps, wie sich die Webnutzung konsolidieren lässt, ohne dass dabei all das verloren geht, was uns am Netz so viel Spaß bereitet! Über Ergänzungen in den Kommentaren freuen wir uns.

1. Benachrichtigungen deaktivieren

Viele Social-Web-Dienste versenden E-Mail-Benachrichtigungen bei unterschiedlichen Aktivitäten. Ein Großteil dürfte sich problemlos abbestellen lassen.

2. Newsletter abbestellen

Newsletter verstopfen den Posteingang. Eine Entrümpelung kann sinnvoll sein - was wirklich wichtig ist, lässt sich womöglich effizienter per RSS verfolgen.

3. Kurze Antworten schreiben

“In der Kürze liegt die Würze” ist mehr als ein blödes Sprichwort. Kurze, prägnante Mails und Nachrichten bei sozialen Netzwerken sparen viel Zeit. Wichtig ist nur, nicht wie Steve Jobs zu klingen.

4. Mitgliedschaften konsolidieren

Wer mit dem Aktualisieren seiner Social Networks nicht mehr hinterherkommt, sollte vielleicht darüber nachdenken, einige Konten zu schließen und sich auf die wichtigsten Anbieter zu konzentrieren. Eine alternative Lösung sind Services, um mehrere Profile gleichzeitig mit Inhalten zu versorgen, wie Ping.fm oder Pixelpipe.

5. Abonnierte Blogs konsolidieren

Ein Tipp gerade für User, die durch die Anzahl ungelesener RSS-Elemente in Stress gerät: Blogs, die täglich Dutzende Beiträge veröffentlichen, wovon nur wenige tatsächlich gelesen werden, aus dem RSS-Reader streichen. Eine alternative Lösung ist der Einsatz von Postrank, das nur die populärsten Beiträge eines RSS-Feeds darstellt.

6. Die eigene Twitter-Nutzung hinterfragen

Wer den Eindruck bekommt, einen signifikanten Anteil seines Alltags mit dem Verfassen, Publizieren und Lesen von Tweets zu verbringen, gleichzeitig aber einen Posteingang voller ungelesener E-Mails und eine lange To-Do-Liste vor sich hat, könnte hier durch eine neue Prioritätensetzung neue Freiräume erhalten.

7. Wichtige Twitter-User seperat verfolgen

Twitter-Clients wie TweetDeck erlauben das separate Anzeigen von ausgewählten Twitter-Nutzern. Gleiches gilt für Twitters eigenes Listen-Feature. Wer diesen Weg geht, muss sich nicht ärgern, wenn mal weniger Zeit für Twitter vorhanden ist. Ein schneller Blick auf die Lieblings-User ist dann trotzdem möglich.

8. Link-Aggregatoren für Twitter nutzen

Wer den richtigen Usern folgt, findet über Twitter zahlreiche Verweise zu lesenswerten Artikeln. Dienste wie The Twitter Times, paper.li und Rivva Social (geschlossene Beta) sammeln diese und geben einen schnellen Überblick über die Links, die den persönlichen Twitterstream momentan dominieren.

9. Ein Check-In für verschiedene mobile Dienste

Manche netzwertig.com-Leser verwenden gleich mehrere Location Based Services wie foursquare, Gowalla oder Brightkite. Tools wie check.in oder Footfeed ermöglichen das gleichzeitige "Einchecken" bei verschiedenen mobilen Netzwerken.

10. Social Networks und E-Mail gemeinsam verwalten

Mitunter lässt sich Zeit dadurch sparen, Nachrichten aus sozialen Netzwerken sowie E-Mails innerhalb der selbe Oberfläche zu verwalten. Inbox2 (Review) und Threadsy (Review) erlauben genau das.

11. Browser-Addons gegen Zeitverschwendung

Wer sich leicht ablenken lässt und gerne Zeit bei YouTube oder mit FarmVille verbring, kann Browser-Addons installieren, die derartiges Abschweifen dokumentieren und verhindern.

Welche Maßnahmen schlagt ihr vor?

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