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15.11.08

Samstag App Fieber: Troovi, Twidox und mehr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Troovi – Fotos tauschen leicht gemacht; Twidox – eine Plattform für qualitativ hochwertige Dokumente; SeitTest – ein Tool zur Bewertung von Webseiten; und GoodBad.me – ein teuflisches Twitter-Mashup.

troovi Troovi ist ein neuer Foto-Sharing-Dienst, auf dem sich auf unkomplizierte Art gleich ganze Fotoalben tauschen lassen. Eine Registrierung ist dabei nicht notwendig, jedes Album bekommt eine eindeutige URL, die man den Freunden und Verwandten schicken kann.

Die Gratisversion kommt mit einigen Einschränkungen: nicht benutzte Alben werden etwa nach 30 Tagen gelöscht und Alben können maximal 100 Fotos enthalten. Interessanterweise werden auch die Premium-Alben – nach allerdings erst 90 Tagen Inaktivität – gelöscht, der Fokus liegt klar auf dem tatsächlichen Tausch von Fotos.

twidox Nicht Fotos, sondern sogar Wissen tauschen kann man auf Twidox. Selbsterklärtes Ziel von Twidox ist es, eine umfassende Plattform für Qualitätsdokumente jeglicher Art zu werden. Mitglieder und Organisationen können ihr Wissen in Form von Dokumenten hochladen und damit mit der Welt teilen. Twidox macht den gesamten Datenbestand durchsuchbar und online zugänglich.

Der eingebaute PDF-Viewer ist sehr schick und leichtgewichtig, Dokumente können auch als Widget an anderer Stelle eingebettet werden. Twidox befindet sich derzeit noch in privater Beta, aber man wird umgehend eingeladen.

seittest Apropos Seitwert (siehe unsere gestrige Review) – SeitTest ist ein weiterer Dienst, mit dem man Websites bzgl. ihrer Qualität testen kann. Der Fokus bei SeitTest liegt dabei auf einer inhaltlichen Analyse, also der Lesbarkeit, dem sprachlichen Niveau oder der Anzahl an vermeintlichen Rechtschreibfehlern. Auch die allgemeine Usability und eine etwaige Nähe zu SPAM-Seiten wird ins Kalkül gezogen.

Ich glaube, SeitTest ist eher für einen schnellen Check der eigenen Webseite geeignet, das kommentierte Ergebnis ist durchaus angemessen. Wer will,  kann sich die nach dem Schulnotenprinzip vergebene Bewertung dann auch als vertrauensbildende Massnahme bei sich einbauen.

goodbadme Last not least gibt es mit GoodBad.me ein kleines Twitter-Mashup, das etwas Einblick in die engelhaften resp. teuflischen Zustände des Twitterversums verspricht. Die Seite aggregiert eigentlich nur Tweets, die mit #goodme bzw. #badme getaggt sind, doch die möglichen Einsichten sollte man nicht unterschätzen. Toplisten für besonders gute und böse Twitterer gibt es auch.

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