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21.02.09

Samstag App Fieber: Sketchory, ScreenCastle, ZEITjUNG

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Sketchory – 250.000 Zeichnungen zum Weiterverwenden; ScreenCastle – mit dem Browser Screencasts erstellen; und ZEITjUNG – ein junges Nachrichtenportal.

sketchory Sketchory ist ein neues Projekt von Dominik Schmid, Philipp Lenssen und Nikolai Kordulla, welches 250.000 Zeichnungen zur Ansicht und Weiterverwendung bereitstellt. Die beachtliche Zahl an Sketches entstand auf SketchSwap, wo eine eigene Zeichnung gegen eine zufällige andere Zeichnung getauscht werden kann.

Sketchory will diesen Fundus durchsuchbar machen, jeder kann beim Taggen helfen. Die Zeichnungen stehen unter einer erweiterten Creative-Commons-Lizenz, bis zu 5.000 Zeichnungen können auch kommerziell eingesetzt werden.

screencastle Mit ScreenCastle kann man aus dem Browser heraus Screencasts aufnehmen. Nachdem der Screencast-Rekorder geladen ist, legt man den Bildschirmausschnitt fest, der aufgezeichnet werden soll. Danach kann die Aufnahme mit einem Klick gestartet oder pausiert werden.

Der fertige Screencast wird von ScreenCastle gehostet und kann an anderer Stelle eingebettet werden. Es gibt auch ein Direktlink zum Video, die Screencasts können also auch lokal gespeichert werden.

Die Qualität der Videos ist nicht schlecht, ScreenCastle kann durchaus als einfache Alternative zu Screen-Recording-Programmen in Erwägung gezogen werden.

zeitjung Unter dem inspirierten Namen ZEITjUNG geht ein neues Nachrichten-Portal an den Start. Mit den kleinen Wortspielchen und der Verwendung von Großbuchstaben haben sie es vielleicht etwas zu gut gemeint, auch wenn sich die Seite an junge Erwachsene wendet. Wie auch immer, ein 22-köpfiges Redaktionsteam schickt sich an, nun das Erbe des noch nicht mal begrabenen zoomer.de zu übernehmen und junge Nachrichten zu machen.

Die Startseite gibt sich minimalistisch, die Fülle der Artikel und das Archiv organisiert sich in fünf Ressorts. Artikel können kommentiert, favorisiert und empfohlen werden, für Volltext-Feeds hat es trotz der selbsterklärten webzwonull-Mäßigkeit noch nicht gereicht. Die Beteiligung der Leser – “Schreib um Dein Leben” – ist dafür ausdrücklich erwünscht.

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