<< Themensammlung Netzwertig

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

12.10.13

Samstag App Fieber: Shipcloud, VersionEye, apiOmat

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal mit einem API-Special: Shipcloud – eine API für Paketdienste; VersionEye – eine API für Software-Bibliotheken; und apiOmat – eine API für ein Backend in der Cloud.

Shipcloud ist eine kleine Plattform, mit der Händler ihre Produkte mit den verschiedensten Paketdiensten versenden können, ohne sich mit den Schnittstellen jedes einzelnen Anbieters herumärgern zu müssen. Die Shipcloud API abstrahiert die Schnittstellen der gängigen Versanddienstleister (derzeit DHL, GLS, DPD, Hermes und UPS) unter einem Dach, erfordert nur einen einzigen Vertrag und erleichtert damit die Integration des Versandprozesses in das eigene Angebot oder Shopsystem. Wer keine Möglichkeit hat, die API bei sich zu integrieren, kann Shipcloud auch als Webanwendung im Browser benutzen.

Mit VersionEye wiederum kann man sich darüber informieren lassen, wenn sich Bibliotheken von Drittanbietern, die man im eigenen Projekt verwendet, verändert oder weiterentwickelt und dabei hoffentlich auch verbessert haben. VersionEye trackt an die 250.000 Bibliotheken in 8 Programmiersprachen (Java, Ruby, Python, Node.JS, PHP, JavaScript, R und Clojure, weitere sind geplant) und unterstützt die gängigen Paketmanager. VersionEye kann in GitHub integriert werden, lässt sich mit einer API aber auch auf andere Art einbauen und wer will kann sich auch via E-Mail über Updates informieren lassen.

Der apiOmat andererseits offeriert eine Art Backend für die eigene App in der Cloud, die Entwicklern das Leben etwas einfacher machen soll. Der Dienst wendet sich primär (aber nicht nur) an die Entwickler von mobilen Apps. Neben der zentralen Speicherung und Verwaltung der Daten gibt es eine Reihe an weiteren Diensten wie die Kommunikation mit Facebook, Tumblr oder Twitter, das Versenden von Push-Nachrichten, Messaging oder Chat, Analytics, etc., die angesprochen und ohne aufwendige Kenntnis aller zugrundeliegenden Technologien in die eigene Anwendung integriert werden können.

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer