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07.08.08

Paris schlägt zurück: "See you at the debates, bitches"

In einem Werbespot wird Barack Obama auf eine Stufe mit Paris Hilton und Britney Spears gestellt. Doch der Angriff des republikanischen Kandidaten McCain ging nach hinten los.

Eigentlich haben wir nur darauf gewartet: Paris Hilton steigt ein ins Rennen um die Präsidentschaft. Damit reagiert sie auf eine Wahlwerbespot von Obamas Kontrahent McCain. In dem Spot sind Bilder von Obamas umjubelten Berlin-Besuch und von Paris Hilton und Britney Spears zu sehen – alles nur belanglose Promis, so die Botschaft. Das dürfte Paris' Vater, der für McCains Wahlkampf Geld gespendet hat, nicht besonders gefallen haben. Jetzt Antwortet die Tochter mit einem überraschend plietschen Video auf die Schmähung.

So wird Paris Hilton, trotz der Spende ihres Vaters, abgewatscht. Nun kontert sie und stellt ebenfalls ein Wahlkampfvideo ins Netz: "Ich bin Paris Hilton, eine Berühmtheit - und ich bin einfach heiß", erzählt sie in dem Clip, der auf funnyordie.com zu sehen ist. Natürlich ist der gut inszenierte Spot nicht ernstzunehmen. "Ich seh` Euch bei den Debatten, ihr Schlampen", witzelt sie weiter. Zum Programm: Das Weiße Haus soll beim Einzug eine andere Farbe bekommen – Pink!

 

Damit beweist die millionenschwere Hotelerbin erneut ihr Gespür für die perfekte Kampagne: Zeitgeist und nackte Haut. Dieses Mal ohne Nachtsichtkamera! Die amerikanische Vanity Fair war anscheinend ihrer Zeit voraus und hat sich bereits vor vier Jahren überlegt, welche Konsequenzen Paris im Oval Office für Amerika hätte.

Und das erinnert mich an MSNBC-Anchorwoman Mika Brzezinski. In einer Morning-Show demonstrierte sie, was mit jeder Meldung, die diesen Namen enthält, zu tun sei: Verbrennen, zerreißen und ab in den Shredder.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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