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24.04.14

Online-Marketing: Messbarkeit zahlt sich aus!

Online MarketingAufgrund der stets grösser werdenden Anzahl von IT-Unternehmen werden etliche Anbieter von potenziellen Kunden nur ungenügend wahrgenommen. Oft fehlt es den Firmen am Wissen, wie sie ihre Zielgruppe finden, mit ihr kommunizieren und deren Suchverhalten messen können. Hier können die Kanäle des Online-Marketings Abhilfe schaffen.

Der IT-Markt ist begehrter denn je. Wie fällt man bei dieser grossen Anzahl von Mitbewerbern auf dem Markt trotzdem auf? Online-Marketing bietet manche Vorteile: Wie kein anderes Medium ist das World Wide Web global und 24 Stunden pro Tag nutzbar, weshalb Online-Marketing-Massnahmen rund um die Uhr Wirkung erzielen. Zudem können die einmal ins Netz gestellten Informationen, die aufgrund der Aktualität geändert haben, jederzeit angepasst werden. Überdies ist der Streuverlust gering und sind die Kosten relativ tief.

IT-Unternehmen haben Aufholbedarf in Sachen Marketing

Die Erfahrung zeigt, dass IT-Unternehmen punkto Marketing Aufholbedarf haben. Dabei ist dieser Bereich matchentscheidend, um im Markt sichtbar zu sein. Online-Marketing spielt bei der Positionierung der Marke eine grosse Rolle. Es beinhaltet verschiedene Kanäle: beispielsweise Suchmaschinenmarketing, Online-PR, Social-Media-Marketing, E-Mail-/Newsletter-Marketing oder Affiliate-Marketing. Im Folgenden werden drei beliebte Kanäle näher vorgestellt, die für IT Unternehmen besonders wichtig sind. Vordere Positionen auf Suchmaschinen «Suchmaschine» heisst das Zauberwort des Online-Marketings im 21. Jahrhundert. Mit Suchmaschinenmarketing kann man Visibilität gewinnen; einerseits über die organischen Suchresultate, andererseits via bezahlter Werbung – ein mächtiges Instrument und deshalb ein wichtiger Kanal.

Bei den organischen Suchresultaten wird gut aufbereiteter Inhalt bei Suchmaschinen zuoberst platziert. Mithilfe spezieller Algorithmen können die Suchmaschinen zwischen nützlichen und uninteressanten Websites unterscheiden. Aus diesen Gründen geniesst diese organische, nicht bezahlte Vorgehensweise bei den Internetnutzern grosses Vertrauen. Allerdings ist das Erreichen einer Topposition bei einer Suchmaschine nicht ganz einfach – es braucht Kenntnisse von Fachleuten. Neben organischen Suchergebnissen stehen in Suchmaschinen auch bezahlte, keywordbezogene Textanzeigen zur Verfügung. Bei «Google» heissen sie «AdWords». «Google» verfügt über eine Software, mit der man feststellen kann, wie oft ein bestimmter Schlüsselbegriff gesucht wird und welches Potenzial dahinter steckt. Entsprechend kann man passende Keywörter definieren, mit denen das Produkt gefunden werden soll.

Über Online-PR Fachkompetenz zeigen

Ein zweiter Kanal des Online-Marketings ist die Online-PR. Diese relativ junge Disziplin stösst bei IT-Firmen auf reges Interesse. Denn IT-Unternehmen sprechen dank Artikeln auf Weblogs und Onlineplattformen genau die Kunden an, die sie möchten. Sie können sich so zu spezifischen IT-Themen äussern, ihre fachliche Kompetenz demonstrieren und sich als Experten positionieren.

In der IT-Branche steigt die Bedeutung von Social Media

Ein dritter Kanal sind die sozialen Medien. In diesem Bereich agierten viele IT-Unternehmen in der Vergangenheit zurückhaltend und zeigen erst jetzt Interesse an Marketing-Massnahmen. Ein Grund dafür ist, dass viele IT-Firmen im B2B-Business tätig sind und die direkte Kundenansprache nicht gewohnt sind. Dazu zählen vor allem Hardware-Fabrikanten, während Software-Hersteller offener sind.

Messbarkeit stiftet entscheidenden Nutzen

Allen Kanälen ist gemeinsam, dass das Verhalten der potenziellen Kunden genau gemessen und statistisch erfasst werden kann – ein zentraler Vorteil des Online-Marketings. Denn aussagekräftige Kennzahlen werden in der Wirtschaft immer wichtiger. Mit Webanalysen-Systemen kann man beispielsweise sehen, welcher Kanal die potenziellen Kunden beeinflusst hat und was sie sich konkret anschauen. Diese Informationen sind von grosser Bedeutung, denn so kann man den Umsatz feststellen, der über die Website oder einen Onlineshop generiert wird, weiter die «Conversion-Rate», also das Verhältnis zwischen Website-Besuchern und getätigten Transaktionen, dazu die Anzahl Kontaktanfragen oder die Anzahl Besucher. Erfahrungsgemäss wird derzeit in IT-Firmen noch zuwenig Wert auf eine konsequente Prüfung des Return on Investment gelegt.

Mit Online-Marketing hat man aber nun ein patentes Instrument, das Suchverhalten von Internetbenutzern konkret zu messen und zu beurteilen: Bei welcher getätigten Massnahme verliere ich Geld oder Neukunden, welche ist profitabel und soll entsprechend gestärkt werden? Wer diese Kernfragen am besten beantworten kann, wird am meisten vom Online-Marketing profitieren können.

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