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26.04.12

Next Konferenz: Diese zwölf Startups wollen in Berlin abräumen

In den kommenden zwei Wochen versammelt sich in Berlin die deutsche und europäische Startup-Szene zur Berlin Web Week. Auf einer der Hauptveranstaltungen, der Next Konferenz, werden zwölf Startups um die Gunst des Publikums und der Jury kämpfen.

Anfang Mai wird in Deutschlands Startup-Metropole Berlin das bisher wohl größte Event der dortigen Internetbranche jemals über die Bühne gehen: Unter dem Dach der Berlin Web Week finden zwischen dem 2. und 9. Mai ganze neun Hauptveranstaltungen und eine unbekannte Zahl an diese begleitenden Zusammenkünften statt. Die zwei wichtigsten Konferenzen für die lokale Szene, die republica sowie die Next Konferenz, ereignen sich erstmals direkt nacheinander und fungieren als zentrale Säulen der Berlin Web Week.

Im Rahmen der Next Konferenz - eines der bedeutsamsten Events der europäischen Digitalbranche, wenn auch (noch) nicht ganz so international etabliert wie LeWeb in Paris oder The Next Web in Amsterdam - wird wie im vergangen Jahr ein Startup-Wettbewerb durchgeführt. Eine Jury aus Branchenkennern hat aus über 100 Bewerbungen zwölf junge Onlinefirmen ausgewählt, die sich während der Konferenz dem Publikum und dem prüfenden Blick der Juroren präsentieren dürfen. Gestern haben die Next-Macher die Liste der Finalisten veröffentlicht, die wir im Folgenden kurz vorstellen. Welcher Dienst ist euer Favorit?

 

Flakka

Flakka, bisher in geschlossener Beta-Phase, will Anwendern ein Tool an die Hand geben, um Smartphone-Fotos bequem und ohne Aufwand auf beliebigen Bildschirmen auszugeben. Betrachter sollen die Möglichkeit erhalten, eigene Fotos zu einer solchen "Diashow" beizutragen. Flakka-Macher Till Haunschild hatte uns kürzlich einen Einblick in die konzeptionelle und wirtschaftliche Entwicklung seines Nebenprojektes Pic Scatter gegeben.

 

MarkTheGlobe

Was ein Suchmaschinendienstleister mit einer Website, die aussieht, als stünde sie schon seit zehn Jahren im Netz, im Startup-Wettbewerb der Next zu suchen hat, verstehe ich zwar nicht - aber MarkTheGlobe scheint die Juroren mit seinem Fokus auf SEO für mehrsprachige Websites überzeugt zu haben.

 

MeineSpielzeugkiste.de

Eltern dürften die Idee dieses Berliner Startups lieben: Bei MeineSpielzeugkiste.de können Mütter und Väter im Aboverfahren Spielzeug für ihre Kinder mieten und es gegen neue Spielsachen austauschen, nachdem der Spross die Lust an den alten verloren hat - was garantiert geschehen wird. Das Unternehmen sorge bei der Berliner Ausgabe von "This Week in Startup (TWiST)" für viel Furore .

 

10stamps

Das Münchner Startup 10stamps will Stempelkarten aufs Smartphone bringen. Nutzer können bei regelmäßigen Besuchen in Partnergeschäften digitale Treuepunkte sammeln, für die sie dann Prämien kassieren. Die App ist für iOS und Android verfügbar.

 

 

Slidemotion aus Slowenien hat eine Facebook-Applikation entwickelt, mit der sich Fotoalben mit wenigen Klicks in mit Musik unterlegte Videoclips verwandeln lassen.

 

fileee

Mit fileee betritt ein weiteres junges Unternehmen den Markt der papierlosen, intelligenten Dokumentenverwaltung. Das Startup aus Münster bezeichnet seine Lösung als persönlichen Assistenten für Dokumente. Noch steht der Launch des Dienstes bevor, aber die Produktbeschreibung klingt ähnlich dem, was smarchive, doo und doctape ebenfalls versprechen.

Kjero

"Tryvertising" nennt Kjero aus dem österreichischen Innsbruck seine (nicht gerade orginelle) Geschäftsidee: Nutzer erhalten kostenfreie Pakete mit Produktproben zum Testen, Weiterempfehlen und Bewerten. Nachtrag: Im Rahmen der Next wird Kjero mit neuer Oberfläche und einem verfeinerten Konzept relaunchen.

 

BeeFM

Bei BeeFM handelt es sich um eine derzeit im geschlossenen Alpha-Test befindliche Facebook-App des aus Israel stammenden Gründers Daniel Fogel, die aus dem sozialen Netzwerk eine Musikentdeckungsmaschine macht, von anderen Nutzern veröffentlichte Titel listet und automatische Playlisten erstellt.

 

Refinder

Refinder stammt aus Wien und bietet eine Kollaborationslösung für Teams, mit der diese Informationen und Aktivitäten aus verschiedenen Cloudapps in einer zentralen Oberfläche abrufen können. Der Service steht in direkter Konkurrenz zu Hojoki .

 

SquadMail

SquadMail kommt aus Berlin und erlaubt es Anwendern, einzelne Verzeichnisse ihres E-Mail-Kontos sowie darin enthaltene Inhalte mit anderen zu teilen. Wir haben den Dienst im Februar ausführlicher vorgestellt.

BoxCryptor

Auch über einen weiteren Finalisten konntet ihr vor einigen Monaten bei netzwertig.cm lesen: BoxCryptor aus Augsburg hat eine Verschlüsselungslösung für Cloud-Dienste wie Dropbox oder Google Drive entwickelt. Die Software für Windows, Mac und Linux wird in der Basisversion kostenfrei angeboten und erlaubt es Anwendern, in wenigen Schritten und ohne Vorerfahrung ein lokales virtuelles Laufwerk anzulegen.

eyequest

eyeQuest aus Berlin setzt ähnlich wie Streetspotr und Workhub auf das Crowdsourcing von Smartphone-Nutzern, fokussiert sich dabei aber auf visuelle Aufgaben. Die spannende Grundidee: Nutzer können über eyeQuest in Echtzeit Fotos und Videos von beliebigen Locations anfordern, die von anderen Anwendern bereitgestellt werden. Derzeit befindet sich der Dienst in der geschlossenen Beta-Phase.

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