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22.06.17

Zukunftstechnik

Blick in die Zukunft: Dieser Kleinbus ist ein rollendes Büro

Jürgen Kroder


(Bild: NEVS)

NEVS InMotion: Dieses Konzept zeigt, wie wir vielleicht in Zukunft vielleicht Meetings abhalten – in autonom fahrenden Kleinbussen.

Autonome Fahrzeuge sind im Kommen

Den selbstständig agierenden Autos gehört die Zukunft – darüber sind sich Autobauer und Tech-Firmen gleichermaßen einig. Von Daimler, GM, BMW, Tesla und Volkswagen bis hin zu Google, Uber und Lyft: Es gibt aktuell unzählige Start-ups und Großunternehmen, die an autonomen Fahrzeugen arbeiten, um so eine Digitalisierung und Disruption der Automobilbranche einzuläuten. Meist dreht es sich hierbei um kleine Autos, bei denen eine Computerintelligenz das Fahren übernimmt und die Beifahrer ähnlich entspannt wie in einem Zug sitzen. Beim NEVS InMotion steht allerdings der aktive Austausch untereinander im Vordergrund.

NEVS InMotion: Ein Bus fürs Business

Die Studie wurde auf der CES Asia in Shanghai präsentiert. Das Besondere an ihr ist nicht, dass sie voll autonom und elektrisch betrieben fahren soll – das bieten nahezu alle Konzepte für die Mobilität der Zukunft. Der Konzern NEVS, der unter anderem Saab wiederbeleben will, stattet sein InMotion-Gefährt mit mehreren Sitzen aus, die individuell angeordnet werden können.

Beispielsweise können sich die Insassen so positionieren, dass sie alle gemeinsam auf eine Seitenscheibe blicken. Diese Seitenscheibe dient als Display, auf der dann Präsentationen gezeigt werden können. So wird der NEVS InMotion zum rollen Büro.


(Bild: NEVS)

Wann erscheint der „Büro-Kleinbus“?

Ob und wann die Studie jemals das Licht der Welt erblicken wird, ist bislang offen. Bis der Kleinbus über unsere Straßen fahren kann, werden auf jeden Fall noch einige Jahre ins Land gehen. Das liegt unter anderem daran, dass die Technologie für selbstständig agierende Fahrzeuge noch nicht so fortgeschritten ist, dass sie im großen Stil eingesetzt werden kann.

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