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20.12.10

Musikproduktion für alle: UJAM startet die öffentliche Alpha-Phase

UJAM will jedem Menschen die Möglichkeit bieten, direkt im Browser Musik zu produzieren. Vor wenigen Tagen entfernte das deutsch-amerikanische Startup den Invite-Only-Modus - jeder kann den Service nun ausprobieren.

 

Vor gut einem halben Jahr sorgte mit UJAM ein deutsch-amerikanisches Musikstartup auf der TechCrunch-Disrupt-Konferenz in New York für Furore . Der Service mit Sitz im Silicon Valley und der Entwicklungsabteilung in Bremen erlaubt es jedem noch so untalentierten Menschen, direkt im Browser Gesänge oder Geräusche aufzunehmen und diese in instrumentale Töne und Kompositionen umzuwandeln.

Statt selbst Instrumente spielen oder singen können zu müssen, reicht es bei UJAM schon aus, eine Melodie ins Mikro zu summen oder zu pfeifen. Der UJAM-Editor konvertiert die aufgenommenen Geräusche mit Hilfe der eigens entwickelten proprietären "Song DNA"-Technologie automatisch in digitale Töne, die klingen, als kämen sie von einem Instrument.

Rund sechs Monate befand sich die Plattform, zu deren Mitbegründern unter anderem die R’n'B-Ikone Pharrell Williams und der deutsche, in Hollywood tätige Starkomponist Hans Zimmer gehören, im geschlossenen Alpha-Stadium und verhielt sich recht restriktiv, was das Verteilen von Einladungen zur Testphase betraf.

Vor einigen Tagen ließ das Startup nun seinen Vorhang fallen. Ab sofort kann jeder UJAM, das seinen Status noch immer mit "Alpha" angibt, kostenlos ausprobieren und damit vielleicht rechtzeitig zu Weihnachten ein kleines Ständchen einspielen, um damit die Verwandtschaft zu überraschend (oder zu schockieren, je nach gewähltem Genre).

Geld verdienen möchte UJAM unter anderem durch eine Premium-Version des Dienstes, durch Partnerschaften und Werbekooperationen sowie durch das Bereitstellen von kostenpflichtigen APIs für externe Dienstleister und Services.

Anfang Juni hatte ich UJAM ausprobiert und einen ersten Erfahrungsbericht veröffentlicht.

Link: UJAM

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