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28.10.08

Musikfernsehen: Was ich bei MTV und Viva vermisse

Optimierung, Optimierung: Bei MTV und Viva wird mal wieder gespart. Mitarbeiter müssen gehen, Programme werden eingestellt. Zehn Gründe, warum das schade ist.

Berliner Sendestudio: Alles, nur keine Musik (Keystone)

Musikfernsehen gab es sowieso nur kurze Zeit in Deutschland: Von 1995 bis 2002 sendete Viva Zwei. Markus Kavka und Charlotte Roche sind hier groß geworden, Niels Ruf machte "Kamikaze", anarchische Handpuppen trieben in der Sendung "Zwobot" ihr Unwesen. Klingeltonwerbung, Real-Life-Soaps und ähnlicher Quatsch waren noch unbekannt. Es ging vor allem um Musik. Mit der Übernahme von Viva durch MTV im Jahre 2004 war es dann endgültig vorbei. Immer neue Sparrunden und Kürzungen, verärgerte Moderatoren – gefeuert oder gleich freiwillig gegangen. Schreckliche Shows und erschreckende Werbung taten ihr übriges. Die Zielgruppe ist längst ins Internet geflohen und guckt Musikvideos auf YouTube, MySpace und Co.

Die neuen Sparpläne bei MTV – Kavkas News eingestellt, Aus für Comedy Central, 11 Kündigungen, 60 nicht verlängerte Verträge – dienen der "Optimierung der Kostenstruktur und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Sender", wie eine Sprecherin DWDL.de sagte. Nur Wettbewerb um was? Den Preis für nachhaltige Verschreckung von Menschen mit Hirn?

Hier jedenfalls meine Top Ten der Dinge, die ich bei MTV und Viva vermisse:

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Tja. Seit geraumer Zeit nichts mehr.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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