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10.11.10

mufin: Neuer Musikplayer erhält Android-App und mehr Cloudspeicher

Das Berliner Startup mufin veröffentlicht eine neue Version seines Windows-Musikplayers. Der integrierte Cloudspeicher mufin.drive wird erweitert und erhält eine Android-App als Begleitung.

 

Während Onlinedienste zum Musikstreaming immer mehr Freunde finden, besitzen eine große Zahl von Anwendern nach wie vor umfangreiche MP3-Sammlungen, die auf ihren Festplatten schlummern. Mitunter befinden sich darunter Titel, die bei einem der Streamingdienste wie simfy, Deezer oder Grooveshark nicht verfügbar sind. Die Berliner Musikentdeckungsmaschine mufin will mit der neuen Version 2.0 ihrer Windows-Software mufin player diese Titel nicht nur einfacher zugänglich machen, sondern auch in die Cloud bringen.

Beim mufin player handelt es sich um einen vollwertigen Client zum Abspielen und Verwalten der eigenen Musiksammlung. Das Programm tut sich durch seine Sortier-Optionen hervor, die auf mufins mit dem Fraunhofer Institut entwickelter Technologie zur Klanganalyse basieren. Auch liefert das Tool klangbasierte Musikempfehlungen auf Basis einer Datenbank von acht Millionen Tracks und erlaubt die Integration von Twitter und Facebook, um Kontakte über aktuell gehörte Titel zu informieren.

Die neue Version des kostenlosen mufin players enthält mit "mufin vision" ab sofort die Funktion zur klangbasierten 3D-Visualiserung der eigenen Musiksammlung. Dieses Feature stand bisher lediglich Käufern der Pro-Version zur Verfügung.

Die entscheidenden Neuerungen sind die Veröffentlichung einer Android-Applikation sowie eine Erhöhung des Speicherplatzes in der Pro-Version auf 25 Gigabyte. Statt sich nur über die Pro-Features im lokal zu installierenden mufin player zu differenzieren, setzt das Berliner Unternehmen nun darauf, Nutzer durch die integrierte Onlinefestplatte mufin.drive zum Kauf der für 29,99 Euro (bisher 19,90 Euro) pro Jahr angebotenen Pro-Variante zu bewegen.

mufin.drive ist direkt in den mufin player integriert. Sämtliche von dort in der Cloud abgelegten Songs lassen sich sowohl über die kostenlose Android-Applikation als auch über eine ebenfalls heute gestartete Website mufinplayer.com in Originalqualität streamen. Für Nutzer des Gratis-Clients steht ein Gigabyte Webspeicher im mufin.drive zur Verfügung.

Als das Startup im April den Cloudspeicher mufin.drive erstmalig vorgestellt hatte , gab es für zahlende Nutzer lediglich drei Gigabyte Speicher. Ich empfand dies als viel zu gering. Die Größe der lokalen Musiksammlung liegt bei vielen Nutzern deutlich über drei Gigabyte. Wenn aber erst mühsam selektiert werden muss, weil online zu wenig Platz bereit steht, verliert das eigentlich sehr praktische Feature erheblich an Reiz. Mit 25 Gigabyte wird das Pro-Angebot von mufin jetzt deutlich attraktiver für Besitzer umfangreicher digitaler Musiksammlungen.

20 Lesern von netzwertig.com stellt mufin die Pro-Variante des mufin player inklusive 25 Gigabyte Onlinespeicherplatz für ein Jahr gratis zur Verfügung. Wer Interesse hat, hinterlässt einen entsprechenden Kommentar unter Angabe einer validen E-Mail-Adresse im dafür vorgesehenen Feld. Die ersten 20 Kommentatoren erhalten je einen Pro-Zugang. Update: Die 20 Pro-Zugänge sind vergeben.

Andere Dienste, mit denen man das eigene Musikarchiv in der Cloud ablegen und von dort streamen kann, heißen  tunesBag , Ciiju , MP3tunes oder Maestro. Auch mit Storage- und Sync-Diensten wie Dropbox oder ZumoDrive ist dies möglich.

Link: mufin

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