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02.02.08

Kultserie "Doctor Who": Wo ist der Doktor?

Der Serien-Welterfolg feiert Deutschlandpremiere - doch ProSieben versteckt die Abenteuer des zeitreisenden Doktors im Nachmittagsprogramm.

Doctor Who

Wer ist hier der Doc? (Bild ProSieben)

ProSieben startete letzten Samstag mit der Science-Fiction-Serie "Dr. Who" . Allerdings um 17.00 Uhr. Einem wirklich unwürdigen Platz für Neueinführungen. Schlechte Quoten sind da garantiert. Verwunderlich, zählt "Dr. Who" doch zu den erfolgreichsten Serien der Welt. Erstmals ausgestrahlt im Jahr 1963 und ganze 730 Episoden in 29 Staffeln später ist die Serie vor allem eines: Very british. Um es für das deutsche Fernsehvolk zu übersetzen: Schräg. Doch Anhänger von Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis", der übrigens auch Drehbücher für die Erfolgsserie schrieb, werden nur allzu gern in den Genuss des kultigen Zeitreisespaß kommen.

Gerade der Neustart 2005 übertraf alle Erwartungen der BBC: Knapp 10 Mio. Zuschauer (was einem Marktanteil von 43 Prozent entspricht) verfolgten die Abenteuer des neuen Doktors. Bei einem solch schlechten Sendeplatz sind diese Zahlen in Deutschland pure Science-Fiction. Christopher Ecclestone (eXistenz, The Others) ist bereits der neunte Doktor. Der muss nämlich zu gegebener Zeit sein menschliches Erscheinungsbild verändern. Ein Trick, warum die Serie solange bestehen kann.

Der Doktor ist nicht von dieser Welt

Schon in der ersten Episode outete sich der Doktor als Außerirdischer, genauer gesagt ist er ein Timelord vom Planeten Gallifrey. Diese Rasse hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ordung von Zeit und Raum im Universum aufrecht zu erhalten – und für das Gute zu kämpfen.

Der Doctor reist durch Raum und Zeit und greift immer wieder ein um zu helfen oder Katastrophen abzuwehren. Er hat eine Schwäche für die Erde und die Menschen. Deswegen wählt er immer wieder einen menschlichen Begleiter aus. In der neuen Staffel ist das die hübsche Verkäuferin Rose. Gereist wird in der TARDIS (Time And Relative Dimensions In Space). Jede besitzt einen Chameleon-Schaltkreis genannte Tarnvorrichtung, bei der das Äußere der Maschine sich der Umgebung anpasst und somit ein unauffälliges Reisen ermöglichen soll. Die TARDIS des Doctors jedoch ist leicht defekt, so dass sie fest die äußere Form einer britischen Notrufsäule angenommen hat.

Heute sendet ProSieben um 17.00 Uhr die dritte Episode. In der letzten Folge ging es schlicht um das Ende der Welt in rund fünf Milliarden Jahren. Puh, noch einmal davongekommen - es bleibt also noch genug Zeit für die nächsten 40 Jahre "Dr. Who".


"Dr. Who", 27 Episoden der ersten und zweiten Staffel, jeden Samstag um 17 Uhr, ProSieben

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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