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Digitale-Geschäftsmodelle

Unter netzwertig veröffentlichen wir in unserem Blog Einschätzungen zu aktuellen digitalen Geschäftsmodellen und IT-Trends, Meldungen, Analysen, Reviews und Specials.

Apple
Jahrelang hat Apple es geschafft, die Erwartungen immer und immer wieder zu übertreffen. Diesen Pfad zu verlassen, heißt, zu enttäuschen. Erwartungen auf Basis vergangenen Verhaltens können sich zu einem Fluch entwickeln. Kinder, welche jedes Jahr eine neue, noch bessere, noch teurere Spielkonsole zum Geburtstag bekommen, dann jedoch von den Eltern nur mit einem Spiel für das Vorjahresgerät abgespeist werden, sind ebenso enttäuscht wie Partner in Liebesbeziehungen, die bisher zum Jahrestag stets originell…

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Berg
Das Netz erlaubt Menschen, rund um die Uhr externe Bestätigung für ihre Leistungen und Aktivitäten zu bekommen. Gleichzeitig ist damit ein wichtiger Erfahrungs- und Wissensaustausch verbunden. Es gilt, die richtige Balance zu finden. Letztens stolperte ich über ein in seiner Tiefe faszinierendes Zitat: "Climb A Mountain, Tell No One". Seitdem kreisen meine Gedanken um die Frage, welche Bedeutung diese Aussage im vom permanenten öffentlichen Zurschautragen der eigenen Leistungen geprägten digitalen Zeitalter hat…

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Zum Vergrößern klicken. Sofern die Stichproben einen Schluss zulassen, hängt der Einsatz von Videos tendenziell vom Reifegrad und der internationalen Ausrichtung des Startups ab.
Spätestens der spektakuläre Erfolg des DollarShaveClub hat gezeigt, dass schon ein einzelnes Video einem Startup zum Durchbruch verhelfen kann. Doch junge Unternehmen sollten sich genau überlegen, wann sich eine Investition lohnt und wie sie am besten vorgehen. Knapp zehn Millionen Mal wurde das Video von DollarShaveClub bis heute angeklickt, allein vier Millionen Menschen sahen es in den ersten vier Wochen. Der virale Streifen verhalf dem Startup mit seinem Subscription-Modell für Rasierklingen innerhalb…

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WhatsApp
WhatsApp kündigt an, irgendwann 2013 für Neunutzer auf dem iPhone ein Abomodell einführen zu wollen, und versetzt damit die Presse in Aufregung. Es dürfte sich um gezielte Instrumentalisierung der Medien gehandelt haben. Es fühlt sich an, als hätte ich den folgenden Beitrag schon einmal geschrieben. Habe ich aber nicht. Hayo Lücke bei Basic Thinking wars, als er im November 2012 die einem Tusnami gleichende Medienberichterstattung zu der Meldung kritiserte, WhatsApp würde sein schon lange "angedrohtes" Abomodell…

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Flattr hat es trotz intensiver Anstrengungen nicht geschafft, freiwillige Microspenden für digitale Inhalte zu einem Massenphänomen zu machen. Eine Neuausrichtung mit enger Anlehnung an reichweitenstarke Social-Web-Dienste soll es nun richten. Aktualisiert Drei Jahre lang hat der schwedische Microdonation-Dienst Flattr versucht, das freiwilllige Bezahlen für klassische Onlineinhalte von etwa Zeitungen, Bloggern und anderen Kreativen salonfähig zu machen. Auch wenn ein Gelingen dieses Vorhabens wünschenswert…

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Augmented Reality Glasses
Sofern sich ethisch korrekte Normen der Nutzung von Cyberbrillen wie Google Glass nicht von selbst entwickeln, wird der Gesetzgeber nachhelfen müssen. Doch auf Ebene einzelner Länder bringt das nichts. Digitale Technologie erzwingt globale Gesetze. Meine zwei jüngsten Artikel zu Google Glass haben für intensive und teils hitzige Kommentardiskussionen gesorgt. Kein Wunder, immerhin gibt es derzeit wohl keine an Endnutzer gerichtete Technologie, bei der die Beurteilung von Potenzialen und Risiken in ihrer Dramatik…

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Der Vorsprung der iPhone-App von Facebook vor der des Kontrahenten WhatsApp schrumpft in Deutschland weiter. Noch kann das soziale Netzwerk seinen Spitzenplatz aber verteidigen. Unterdessen erfreut sich Dropbox bei iPad-Besitzern zunehmender Beliebtheit. Als das Statistikportal Statista die Dezemberausgabe seiner repräsentativen zweimonatigen Topliste der am meisten genutzten iPhone- und iPad-Applikationen in Deutschland veröffentlichte, deutete sich eine kleine Sensation an: Die Smartphone-Chat-App WhatsApp stand…

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Das Berliner Startup 6Wunderkinder hat eine Browser-Erweiterung für Wunderlist veröffentlicht. Sie zeigt, dass die Zeiten des Dienstes als reiner Aufgabenmanager vorbei sind. Ich verwende seit längerem den Berliner Taskmanager Wunderlist, um To-Dos nicht permanent im Hinterkopf aufbewahren zu müssen. Unter anderem sammle ich in einer speziellen Liste Namen von Filme und Serien, die ich irgendwann einmal anschauen möchte. Als ich eben über das erfolgreiche Crowdfunding eines Films zu der mir bisher unbekannten…

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Mensch
Das angekündigte Ende des Google Reader bringt Hunderttausende auf die Barrikaden. Wieder einmal wird deutlich, wo Googles größtes Problem liegt: Im mangelnden Verständnis des Menschen. Als ich vor einigen Wochen in einem Beitrag beschrieb, wieso Google zu gut für diese Welt sei, fokussierte ich mich auf die enorme technische Kompetenz, die besondere Leistungsfähigkeit und fachliche Intelligenz der Beschäftigten sowie das stabile und als Geldmaschine funktionierende Geschäftsmodell, welches dem Unternehmen…

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Studie
Soziale Netzwerke können schnell Nutzer gewinnen, aber sie auch rasant wieder verlieren. Eine Studie der ETH Zürich will am Beispiel Friendster belegen, was auch Facebook drohen könnte. Ein wichtiges Detail fällt dabei unter den Tisch. Heutzutage nennt sich ja jede nicht representative Befragung von fünf Menschen Studie und wird dankbar landauf landab von den Medien zitiert, erst recht wenn es um deren Lieblingsthemen geht, wie das Internet, Apple oder Facebook. Insofern besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass…

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Das Team steht, die Idee für ein plattformübergreifende Home-Automation-Lösung ist ausgefeilt, die Software bereits fertig - jetzt könnte es eigentlich losgehen für das deutsche Startup Homee. Doch bei der Finanzierung stoßen die Gründer auf Probleme. Sie wünschen sich eine bessere Unterstützung für Startups in der Anfangsphase. Die CeBIT könnte der Durchbruch gewesen sein. So sehen es Jochen Schöllig und Waldemar Wunder, die beiden Gründer der Software-Schmiede Codeatelier. Ihre Lösung Homee wurde in Hannover von…

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Google Reader
Am 1. Juli stellt Google seinen RSS-Reader ein. Für viele gut organisierte Blogger und Professionals mit hohem Informationsbedarf ist das ein herber Schlag. Doch es gibt Gründe, über den Schritt froh zu sein. Googles bei Durchschnittsnutzern unbekanntes, aber von vielen "Newsjunkies", Bloggern und Journalisten täglich genutztes RSS-Tool Google Reader wird am 1. Juli 2013 eingestellt. Als mich diese Kunde am Mittwochabend erreichte, war ich erst einmal geschockt. Zum einen hatte ich trotz der jahrelangen…

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Pinspire
Der Pinterest-Klon Pinspire gehört zu den unrühmlichen und wenig erfolgreichen Episoden samwerscher Gründungstätigkeit. Dennoch wird das dahinvegetierende Startup partout nicht aufgegeben. Eigentlich ist uns ja Pinspire, der erfolglose Pinterest-Klon von Rocket Internet, keine Zeile mehr wert. Und dass der Samwer-Inkubator mit Diensten, die nicht die internen Maßgaben erfüllen, kurzen Prozess macht, ist hinlänglich bekannt. Insofern verwundert es eigentlich, dass der Service, der eine nahezu exakte Nachahmung von…

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Google Glass
In der Debatte um Google Glass kristallisieren sich zwei Lager heraus: Befürworter und Gegner. Dabei wären differenzierte Positionen wichtig. Die mediale Diskussion über Google Glass hat offiziell begonnen. Während viele Tech-Apologeten kaum noch darauf warten können, das Gerät in den Händen zu halten, ist der Tenor in der Presse eher negativ. Der Gedanke einer allgegenwärtigen, nutzergenerierten und cloudgestützten Kameraüberwachung, die mit der Cyberbrille möglich wird, stößt manchen bitter auf. Die Debatte über…

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mall
Es spricht viel dafür, dass der stationäre Handel im Wettbewerb mit dem E-Commerce dauerhaft den Kürzeren ziehen wird. Das muss nicht zum Untergang der Innenstädte führen. Im Gegenteil. Es gibt zahlreiche Befürchtungen, die Menschen im Bezug auf die Auswirkungen des immer schneller voranschreitenden technischen Fortschritts haben. Eine negative Sichtweise, die immer häufiger zu vernehmen ist, die ich persönlich aber nicht teile, ist die der vermuteten zwangsläufigen Verödung von Städten als Folge des…

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Die Berliner Hochschulplattform iversity positioniert sich neu: Ab Oktober will sie kostenfreie akademische Onlinekurse von deutschen und internationalen Lehrkräften anbieten. Zur Schaffung attraktiver Inhalte werden 250.000 Euro ausgelobt. Wie in so vielen anderen Bereichen des alltäglichen Lebens findet auch im Bildungssektor derzeit eine internetgetriebene Revolution statt. Die akademische Wissensvermittlung über das Netz bringt entscheidende Vorteile gegenüber einem klassischen Hochschulstudium. Mit weit…

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Der Locationdienst foursquare befindet sich irgendwo im Niemandsland zwischen Geek-App und Massenphänomen, während jüngere mobile Apps schnell den Mainstream erobern. Das ist schade, denn nützlich ist der Service. Kein anderer renommierter Dienst der späteren Web-2.0-Ära macht eine derartig eigenartige Entwicklung durch wie der New Yorker Locationservice foursquare. Anders als andere bekannte Internetunternehmen, die ungefähr zeitgleich an den Start gingen, befindet sich das Anfang 2009 lancierte Unternehmen seit…

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Facebook verpasst seinem Newsfeed ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Revolutionär ist es nicht, aber es legt die Grundlage für interessenspezifische Feeds und stemmt sich damit gegen die einziehende Langeweile. Ein erster Erfahrungsbericht. Da um mich herum zahlreiche Personen bereits Zugriff auf Facebooks Graph Search haben, ich aber nach wie vor auf Freischaltung warte, war ich sehr überrascht, als mich nach dem Eintrag in die Warteliste für den neuen Newsfeed umgehend ebendieser anstrahlte. Das soziale…

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Der lukrative Zukunftsmarkt mobiler sozialer Netzwerke ist stark fragmentiert. Anders als einstmals im stationären Web deutet sich keine klare Dominanz eines konzeptionell überlegenen Anbieters an. Neue Funktionen wie etwa Emoji-"Bildbuchstaben" werden schnell kopiert. Im mobilen Web findet gerade ein Verteilungskampf des attraktiven Messenger-Kuchens statt. Während im stationären Web die Fronten einigermaßen geklärt sind, mit Facebook als primäre und den Großteil der Nutzer auf sich vereinender Anbieter, stellt…

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Das fehlende Interesse der deutschen Politik an der Startup- und Internetwirtschaft ist Geschichte. Auf zahlreiche Zusammenkünfte folgt heute ein symbolisch wichtiges Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit Startups. Damit dieses Engagement Früchte trägt, muss die Politik allerdings ihre Einstellung zum Netz ändern. Aktualisiert Viele Jahre erhielt die deutsche Startupwirtschaft im Allgemeinen und die aufblühende Szene in Berlin im Speziellen wenig bis keine Beachtung von der Politik. Erste Versuche, dies zu…

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Das Berliner Startup Fairnopoly möchte mit einem fairen Online-Marktplatz und einer Genossenschaftsstruktur eine nachhaltige Alternative zu Amazon und Zalando etablieren. Über 200.000 Euro Crowdfunding zeugen von regem Interesse. In der Geschichte der Menschheit wird es noch nie einen besseren Zeitpunkt für die Lancierung eines nachhaltigen Online-Marktplatzes gegeben haben als momentan: Zum einen hat es das gemeinsame, bewusste Nutzen von Ressourcen in diesem Jahr sogar zum Leitthema der CeBIT geschafft, zum…

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Twitter & App.net
Twitters Ambitionen als werbefinanzierter Mediengigant bringt Intensivnutzern Nachteile und treibt sie in die Arme von App.net. Wieso sollte man neben oder anststelle von Twitter App.net nutzen? Diese Frage war in den letzten Tagen im Social Web häufiger zu vernehmen, nachdem der junge kalifornische Microblogging- und Cloudservice die Tore für Gratisnutzer geöffnet hatte. Sie ist verständlich, immerhin bietet der Neuling vom Grundkonzept her für Endanwender vergleichbare Funktionen wie Twitter, kann jedoch nicht…

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Die CeBIT steht in diesem Jahr unter dem Motto "Shareconomy". Die Vielzahl von Startups im jungen Markt des "kollaborativen Konsums" darf sich über das Rampenlicht freuen. Horrende Preise für das Konferenz-WLAN lassen unterdessen daran zweifeln, dass die Messe ihr eigenes Leitthema verinnerlicht hat. Ich war schon etwas überrascht, als ich die Tage erfuhr, dass die CeBIT - die weltweit größte Computermesse - in diesem Jahr nach "Connected Worlds" (2010), "Cloud Computing" (2011) und "Managing Trust" (2012) das…

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fotolia.de antimartina fotolia.de antimartina
Googles sagenumwobene Cyberbrille Google Glass ist eine egoistische Technologie, weil die zusätzliche Freiheit des Trägers auf Kosten der Freiheit anderer Personen geht. In der Vergangenheit hat ein solches Merkmal Produktneuheiten nicht unbedingt am Erfolg gehindert, aber es verändert die Vorzeichen. In den letzten Wochen dachte ich mehrmals, dass mit mir etwas nicht stimmt: Während in Kreisen von Netzapologeten und Geeks die Vorfreude auf Google Glass zunimmt, vermisse ich bei mir das Gefühl der Begeisterung im…

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Wer längere Zeit die Heimat verließ, verspürte früher leicht Heimweh. Doch das Internet und etwas Training beseitigen dieses Gefühl heute. Stattdessen verspüren wir häufiger Fernweh. Ich habe in der Vergangenheit mehrfach meine Sympathie für das digitale Nomadentum und meine diesbezüglichen Erlebnisse beschrieben. Während mein derzeitiger, insgesamt dreimonatiger Japanaufenthalt ins letzte Drittel geht, komme ich unweigerlich in eine nachdenkliche Phase. Ein Aspekt des temporären Arbeitens in einem Land fern der…

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Ab dem Sommer können Telekom-Kunden ihren Festnetz-Anschluss für andere Kunden öffnen und dann weltweit WLANs der Hotspot-Community Fon nutzen. Ganz uneigennützig sind die Bonner dabei zwar nicht, die Entscheidung ist jedoch vorbildlich. Bereits im Januar hatte das "Wall Street Journal" über einen Einstieg der Telekom bei dem offenen WLAN-Provider Fon spekuliert. Die Kooperation, die man nun heute auf der CeBIT in Hannover bestätigt hat, ist überraschend simpel: Telekom-Kunden können anderen Nutzern ihren…

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Das Leistungsschutzrecht stellt viele Akteure der digitalen Welt vor Probleme. Besonders betroffen sind Onlinedienste und Startups - auch solche, die sich nicht mit der Aggregation von Verlagsinhalten befassen. Zahlreiche Services sehen sich zur Limitierung ihres Angebots gezwungen. Der Bundestag hat sich am Freitag trotz aller Bedenken und der vernichtenden Kritik aus verschiedensten Lagern für ein Leistungsschutzrecht (LSR) für Presseverlage ausgesprochen. Zwar besteht noch die Hoffnung auf Widerstand im…

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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind. Dieses Mal mit: sloblog.io – minimalistisch Bloggen; Saustark Design – Individualität für Ikea; und Begriffe im Wandel der Zeit.  sloblog.io ist eine minimalistische neue Blogging-Plattform, die den Fokus ablenkungsfrei auf die Inhalte legen will: Man kann sich via Mozilla Persona anmelden und sein Profil ergänzen; man kann Einträge im Markdown-Format erstellen und posten; man kann die Einträge…

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Subtask
Praktisch ohne Marketingbudget, Medienberichterstattung oder Kontakte hat das Karlsruher Startup Subtask über Nacht einen kleinen Achtungserfolg erzielt. Gründer Michael Partheil erklärte uns, mit welcher Strategie das 2-Mann-Team den Start bewerkstelligt hat. Subtask ist ein neues Startup aus Karlsruhe, das Mitte Februar an den Start ging. Gründer Michael Partheil entwarf ein Projektmanagement-Tool, das auf Mindmaps aufsetzt. Kontakte in die Szene hatte der 24-Jährige kaum, einen Investor oder Geld für…

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Heute stimmt der Bundestag über das Leistungsschutzrecht ab. Es ist die Chance für Abgeordnete der Koalition, ein skandalöses Gesetz zu verhindern. Update 11:00: Das Leistungsschutzrecht wurde im Bundestag durchgewunken. Die Abgeordneten von CDU/CSU und FDP haben ihre Chance nicht genutzt und damit ein für alle Mal ihre Inkompetenz in Netzfragen belegt.  Die SPD hat angekündigt, das LSR im Bundesrat stoppen zu wollen. Noch gibt es also Hoffnung. [Update Ende] Heute Vormittag soll trotz immer heftigerer Kritik im…

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In den USA serviert die New York Times Nutzern der kostenfreien Starbucks-WLANs eine spezielle Onlineausgabe mit ausgewählten Artikeln. Mehr Zeitungen sollten sich als Inhaltelieferanten betätigen. Zeitungen, welche gestärkt aus dem Medienwandel hervorgehen wollen, kommen um Experimente nicht herum. Die weltweit diesbezüglich wohl umtriebigste Blattmarke ist die New York Times - nicht nur, weil es ihr gelungen ist, eine dem Anschein nach erfolgreiche Paywall zu implementieren - die als Geschäftsmodell natürlich…

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Daten machen Mensch zu äußerst vorhersehbaren Wesen. Die Risiken sind andere, als die Politik gerne in das Zentrum der Datenschutzdebatte stellt. Bei der seit vielen Jahren anhaltenden Diskussion um einen angemessenen Datenschutz im digitalen Zeitalter vermischen sich ernstzunehmende Bedenken mit emotional aufgeladener Prinzipienreiterei zu einer explosiven Menge, die eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema erschwert. Dabei wäre genau diese im Lichte der bevorstehenden EU-Datenschutzreform angebracht. Eine…

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Verfechter des Leistungsschutzrechts stören sich daran, dass Google und andere mit fremden Produkten viel Geld verdienen. Das gleiche Argument nutzt Telekom-Chef René Obermann für Forderungen der Netzbetreiber. In beiden Fällen fehlt dieser Behauptung die Substanz. Die Verlage erstellen die Leistungen, mit denen Google dann Kasse macht - so lautet das Primärargument der Verfechter eines Leistungsschutzrechts. Was als Aussage schmissig klingt, vernachlässigt bekanntlich allerlei entscheidende Fakten. Zum Beispiel,…

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Es gibt viele Gründe, warum eine Förderung von alternativen Arbeitsformen, die keine permanente Präsenz im Büro des Arbeitgebers erfordern, sinnvoll ist. Wer trotzdem kein Argument findet, sollte im Berufsverkehr in Tokio mit der U-Bahn fahren. Yahoo-Chefin Marissa Mayer bricht mit ihrer Entscheidung, bei dem Internetunternehmen das Arbeiten von zu Hause stark einzuschränken, um die Gemeinschaft und Zusammenarbeit zu verbessern, mit einem Trend. Der Schritt mag bei einer lange Zeit Auflösungserscheinungen…

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Der Wandel der Arbeitswelt scheint unaufhaltsam – hin zu mehr Flexibilität, Eigenständigkeit und Kollaboration auch über längere Distanzen hinweg. Doch nun verkündet ausgerechnet die jüngste Frau, die jemals die Leitung eine Fortune-500-Unternehmens übernahm, dass die Home-Worker ins Unternehmen zurückkehren sollen. Was haben wir bei imgriff.com nicht alles über den Wandel in der Arbeitswelt, neue Arbeitsformen und die Art, sich digital neu zu organisieren, geschrieben! Über den IBM-Manager, der im Home Office auf…

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Yukari Mitsuhashi
Vor zwei bis drei Jahren existierte nahezu kein Startup-Ökosystem in Japan. Mittlerweile gibt es immer mehr Gründer, aber auch zahlreiche Herausforderungen, so die Branchenkennerin und Tech-Reporterin Yukari Mitsuhashi im Interview. Seit gut sieben Wochen befinde ich mich in Tokio. Obwohl ich mittlerweile schon ein besseres Verständnis über die hiesige Startup-Wirtschaft und ihre Herausforderungen habe als zu Beginn, so verhindert die allseits präsente Sprachbarriere ein wirklich tiefes Eintauchen und eine…

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Kein Unternehmen wird in den nächsten Jahren das Leben von Menschen so sehr prägen wie Google. Das schafft Probleme für Konsumenten, Behörden - und für Google selbst. Der Netzgigant ist schlicht zu gut für diese Welt. Zu behaupten, Google wäre derzeit an verschiedenen Fronten ein kraftvoller Innovator, wäre noch eine Untertreibung. Selbstfahrende Autos, die revolutionäre Cyberbrille Google Glass, eigene Ladengeschäfte, Tablets und Smartphones unter eigener Marke, das mobile Betriebssystem Android, der intelligente…

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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind. Dieses Mal ein Nachbarschafts-Special mit: Joudid – lokale Micro-Jobs; Gnibble – lokales Verleihen; und Bibflirt – lokales Verlieben.  Joudid ist eine Plattform, auf der lokale Micro-Jobs ausgeschrieben und vermittelt werden können. Wer eine kleinere Aufgabe wie Wäschewaschen, Einkaufen oder Rasenmähen delegieren möchte, um sich vermehrt den wichtigeren Aspekten des Lebens widmen zu können, um…

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Egal ob im Hardware- oder Software-Bereich: Häufig kündigen Firmen aufmerksamkeitsstark neue Produkte oder Dienste an, auf die Konsumenten und Nutzer dann noch Monate oder länger warten müssen. In vielen Fällen schaden sie sich dabei. Am gestrigen Donnerstag präsentierte Sony die PlayStation 4. Oder zumindest Pläne, die vierte Generation der Spielkonsole tatsächlich auf den Markt bringen zu wollen. Das Produkt selbst wurde nicht gezeigt. Auch zum Preis und zum genauen Veröffentlichungstermin gab es keine genauen…

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Mit dawawas schicken die Gründer des sozialen Netzwerks wer-kennt-wen.de einen kostenlosen Service ins Rennen, der über eine Browserversion und mobile Apps für verschiedene Plattformen das Teilen von Fotos besonderer Ereignisse erleichtern soll. Es gibt ungefähr eine Million Möglichkeiten, Fotos ins Netz zu laden und dort mit Freunden zu teilen. Mindestens. Doch genau diese Vielfalt ist für viele User ein Problem: Sie wollen einfach nur eine simple, benutzerfreundliche Lösung, die über möglichst viele Plattformen…

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Der TV-Dienst Zattoo erlebt nach Aussage von Manager Jörg Meyer seinen zweiten Frühling. Speziell im deutschen Markt sieht das Zürcher Unternehmen noch großes Potenzial - trotz der komplexen Rechtslage. 2008 schrammte der Zürcher TV-Dienst Zattoo "knapp am Abgrund vorbei", als eine geplante Finanzierungsrunde nicht abgeschlossen werden konnte. Entlassungen und ein Eindampfen von ambitionierten Expansionsplänen waren die Folge. Doch sukzessive rappelte sich das Schweizer Startup wieder auf, auch dank der…

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Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit

Matchmaking-Portale wie ElitePartner machen aus Singles wandelnde Lebensläufe. Moderne Apps sind ehrlicher und stellen Äußerlichkeiten wieder in den Vordergrund. Erst ein neuer Ansatz aber wird Singles wirklich helfen: andere Menschen auch online über gemeinsame Freunde kennenlernen zu können. Im vergangenen Frühjahr reaktivierte ich meinen ElitePartner-Account. Ich füllte alles aus, was dazu gehört, präsentierte mich, wie alle das tun, im besten Licht und wies auf einige sympathische Schwächen hin. Ich füllte…

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Über Crowdinvesting Geld von Privatanlegern einzusammeln, liegt bei vielen Startups im Trend. Oft machen die betreffenden Unternehmen im Vorfeld kräftig PR. Doch gehört die Sicherung des finanziellen Wohls der Firmen sowie das Bereitstellen von Anlagetipps nicht zu den Aufgaben von Journalisten. Das Karlsruher Startup Honestly sorgt gerade mit der "größten Crowdinvesting-Aktion aller Zeiten" für Aufmerksamkeit. Nachdem der badische Spezialist für Kundenfeedback über Smartphones im August 2012 100.000 Euro per…

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Wenn die Techpresse über Gerüchte berichtet, nutzt sie dafür häufig Fragezeichen in den Überschriften. Zwingt man sich dazu, diese wegzulassen, passiert Erstaunliches. Als ich vor fast drei Jahren den Redakteursposten bei netzwertig.com übernahm, gab mir mein damaliger Chef Peter Sennhauser einen handwerklichen Ratschlag mit auf den Weg, den ich bis heute nicht vergessen habe: "Vermeide als Fragen formulierte Überschriften, außer du beantwortest die Frage im Text oder stellst eine tatsächliche Frage an die…

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Mit dem Harlem Shake geht ein Mem um die Welt. Möglich wurde es, weil der Macher des dazu verwendeten Musikstücks davon absieht, Urheberrechtsverstöße zu verhindern. Stattdessen verdient er an diesen kräftig mit. Ein beeindruckendes Mem verbreitet sich seit einigen Wochen bei YouTube, der sogenannte Harlem Shake. Jeder kann mitmachen. Es braucht lediglich eine kleine Gruppe von Freunden, Kollegen oder Bekannten, ein paar möglichst dämliche Masken oder Verkleidungen und eine Kamera. Ein Protagonist lässt sich…

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Mehrere Startup-Gründer und Netz-Prominente haben sich in letzter Zeit das Leben genommen. Die Webwirtschaft muss sich fragen, ob sie derartige Schicksale provoziert. In letzter Zeit taucht immer häufiger ein eher bedrückender Begriff in meinen RSS-Feeds von Technologie-Blogs und Fachmagazinen rund um die Internetbranche auf: "Suicide". Selbstmord. "Do we need to talk about Suicide?" - "müssen wir über Selbstmord reden?", so die rhetorische Frage in der Überschrift von Webunternehmer Jason Calacanis als Reaktion…

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Es gibt viele Zweifel an der Nachhaltigkeit von Musikflatrates. Ein neuer Streamingdienst will die Interessen der Künstler stärker berücksichtigen und sie mit Hörerdaten versorgen. Das Modell könnte Schule machen. Fragt man Künstler nach der aktuellen Lage ihrer Branche, erhält man unterschiedliche Antworten. Die einen beklagen die Inflation der Musik im digitalen Zeitalter, die damit verbundene gesunkene Zahlungsbereitschaft für einzelne Titel und Alben und die daraus folgenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten.…

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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind. Dieses Mal mit: Alleskino – eine Plattform für den deutschen Film; Blogger Crowd – ein Marktplatz für die Blogosphäre; Twitter Cards Enhancer – ein Plugin für WordPress.  Alleskino will ein Portal werden, auf dem sich das deutsche Filmerbe in all seinen Facetten präsentieren und allgemein zugänglich machen kann. Filme werden dabei nach verschiedenen Themengruppen und thematischen Specials…

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Immer wieder melden sich Nutzer bei uns, die sich mit Forderungen der dubiosen Flirtplattform Smudoo konfrontiert sehen. Ein Experte gibt Ratschläge zur richtigen Verhaltensweise. Jedes Jahr veröffentlichen wir hunderte Artikel über spannende Startups sowie unsere Welt verändernde Digitaltrends. Doch der im vergangenen Jahr am häufigsten aufgerufene Text auf netzwertig.com handelt von einem ganz und gar nicht faszinierenden oder wegweisenden Unternehmen oder Phänomen. Statt um Innovation geht es um Abzocke…

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Ab März können Taxifahrer in Deutschland, Spanien und den USA mit myTaxi Kartenzahlungen der Fahrgäste abwickeln, selbst wenn die Touren nicht über die App des Hamburger Startups vermittelt wurden. Wir würden ja gerne einmal eine kurze Pause einlegen, was Berichte über Smartphone-Kreditkartenmodule und mobiles Bezahlen angeht. Doch die Branche lässt uns keine Ruhe. Bei einer aktuellen Meldung steht zudem eines der momentan erfolgreichsten und populärsten Startups aus Deutschland im Mittelpunkt, nämlich der…

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