03.07.18

Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt

Arbeiten mit den Autos der Zukunft

Europa und gerade Deutschland wollen schnellstmöglich den Wandel von fossilen Brennstoffen auf Elektro umsetzen. Jedoch stellt dieser Wandel hohe Ansprüche an die Automobilindustrie, die Zulieferer und die Stromtankstellen beziehungsweise Schnellade-Netze. Um sich in diesem Bereich zu etablieren, benötigt ein Gründer entweder eine gute Idee, bestimmt jedoch ein genaues Gespür. Zum einen, um die eigene Marke am Markt zu präsentieren und zum anderen, um Verträge mit Ländern oder einzelnen Unternehmen abzuschließen.

Quelle: Pixabay @ Pixaline

Wie sehen die Arbeiten mit den Automobilen der Zukunft aus?

Die Automobile der Zukunft wiegen aufgrund des fehlenden Verbrennungsmotors weniger und Verbraucher haben die Möglichkeit durch Elektroautos zu sparen. Zwar weisen die benötigen Akkumulatoren in den E-Autos auch ein gewisses Gewicht auf, zukunftsträchtig gesehen verringern diese aber insgesamt die Masse. Die Akkumulatoren bieten den Technikern, Mechatronikern und Elektrikern der Zukunft die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und zum Beispiel in Richtung Elektromotorenbau zu gehen. Einen weiteren Aspekt stellt der Akku dar. Die großen Batterien müssen das Elektroauto über mehrere Kilometer mit Energie versorgen und dabei so sparsam wie möglich arbeiten. Hier besteht die Herausforderung neuere Akkus zu entwickeln und/ oder diese gut in das Automobil zu integrieren, um das Gewicht sowie die Dimensionen des Akkus möglichst gering zu halten. Hinzu kommen natürlich Berufe, die sich mit den Halbleitern sowie Platinen und weiteren elektrischen Bauteilen für das Elektroauto auskennen. Momentan ist der Markt jedoch noch dominierend mit Verbrennungsmotoren geflutet. Sowohl für diese Varianten als auch für die E-Autos finden Autobesitzer heute aber schon die passenden Ersatzteile bei www.pkwteile.de.

Die Zulieferer der jetzigen und zukünftigen Automobilindustrie

Etwa 7/10 der Unternehmen in Deutschland sind Zulieferer oder mit den Automobilkonzernen verbunden. Hier befindet sich eine empfindliche Stelle, die beim Umbruch der Elektroindustrie viele Arbeitsplätze kosten könnte. Dies liegt darin begründet, dass viele Bauteile, die in den heutigen Verbrennungsmotoren und Automobilen eingebaut werden, in einem Elektroauto keinen Sinn ergeben und somit überflüssig sind. Die Jobs der Zukunft haben jedoch das Potential sich dementsprechend anzupassen. Für jetzige Generationen kann das nachteilig sein, da eine Umschulung schwierig ist, wenn bereits junge und gelernte Kräfte in der neuentwickelten Branche Fuß fassen. Auch zukünftig ist es sehr wahrscheinlich, dass die meisten Zulieferer im Marktsegment der Batterien sowie Automobil-Bauteilen tätig sind – so wie es jetzt auch der Fall ist. Die Frage, ob der eigene Konzern den Absprung schafft und, sich dem Umbruch entsprechend entwickeln kann, wird die Zeit beantworten.

Märkte der Zukunft: Prognose zu florierenden Branchen

Durch den Fortschritt in der Automobilindustrie wandelt sich auch der Markt. Hierbei entstehen viele neue Industriezweige, hauptsächlich im fernen Osten. Diese Länder produzieren die Waren günstiger als zum Beispiel Deutschland. Das ist musterhaft im Batteriemarkt der Fall, da hier die meisten Arbeiten entweder in den USA oder in China stattfinden. Diese verzeichnen bereits jetzt einen hohen Umsatz und in Zukunft wird dieser weiter steigen. Um nun eine konkurrenzfähige Industrie in Deutschland zu gewährleisten, muss hier ganz dringend nachgebessert beziehungsweise der Markt in Deutschland erobert und dieser Sektor erweitert werden. Die Pläne der Bundesregierung sind unter https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/Mobilitaet/mobilitaet_zukunft/_node.html eindeutig dargelegt. Hier liegt der Fokus auf den Batterien, da diese momentan die Achillesferse der E-Autos sind. Ein weiterer Zweig der Industrie, der florieren wird, ist der Bereich der Elektrotankstellen. Die Hersteller der Zapfsäulen werden wohl in Zukunft einen hohen Absatz machen. Sowohl in Deutschland als auch europaweit benötigen die Länder, Städte, Kommunen und Einzelpersonen die Ladestationen, um den E-PKW aufzuladen und, um von A nach B zu kommen.

Welche Akkus/ Batterien nutzen die Autos der Zukunft?

Erst die Zukunft zeigt, welche Methode sich wirklich schlussendlich durchsetzt. Welches Thema jedoch schon heute sehr präsent ist, ist die Wahl zwischen Lithium-Ionen-Akkus und den Feststoffbatterien. Doch, worin besteht der Unterschied zwischen diesen beiden Energiespeichern?

  • Lithium-Ionen-Akku

Im Vergleich zu den Feststoffbatterien sind diese relativ teuer und benötigen zudem eine lange Zeit, um sich aufzuladen. Ein weiterer Aspekt der Lithium-Ionen-Akkus ist, dass die Reichweite der Zellen noch nicht ausgereift ist. Diese kann zwar noch weiterentwickelt werden, jedoch ist es für die Zukunft wichtig eine Alternativ-Technologie zu wählen.

  • Feststoff-Akkus

Durch die zukunftsträchtige Akku-Technologie sollen die E-Automobile eine Reichweite von 800 Kilometern spielend hinter sich bringen und das Nachladen an den Elektrotankstellen innerhalb von einer Minute vonstattengehen. Des Weiteren sind diese Energiespeicher im Vergleich zu anderen Akkus leichter. Deshalb sind sie platzsparender unterzubringen. In diesem Zusammenhang sparen die Unternehmen beim Transport eine Menge Energie.  

Verbrennungsmotor vs. Elektromotor: Wer gewinnt?

Mit den jetzigen Akkus sind die Elektroautos in der Lage im aufgeladenen Zustand ca. 700 Kilometer zu absolvieren, um danach mehrere Stunden lang an einer elektronischen Zapfsäule aufzuladen. Im Vergleich können die Verbrennungsmotoren natürlich weitere Distanzen überbrücken und dazu schnell Energie in Form des Kraftstoffes nachtanken. Würden sich die Akkus verbessern und erhöht sich gleichzeitig die Energieübertragung an den Elektrozapfsäulen, wäre das Elektroauto konkurrenzfähig.

Ein finanzieller Pluspunkt für das Elektroauto stellt der bisher günstige Strompreis dar. Dieser liegt momentan weit unter dem Wert von Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel. Wodurch der nächste Punkt schon auf der Hand liegt: die Abgase. Die Sorge um den Schadstoffausstoß der Automobile wächst in der Bevölkerung. Mit E-Autos würden diese in der Zukunft nicht mehr von den Automobilen, sondern „nur“ noch von Kraftwerken ausgehen. Auf https://www.bund.net/mobilitaet/autos/elektroautos/ lassen sich noch einmal alle wichtigen Vorteile von Autos mit Elektromotor genau nachlesen.

Fazit: Der Wandel ist eine Zeitfrage

Die Automobilbranche ist im Wandel. Fest steht, dass Tesla im Moment die energieeffizientesten Akkus baut und diese aktuell eine höhere Reichweite erzielen als BMW und Co. Wer zukünftig einen Arbeitsplatz in der Autoindustrie bevorzugt, muss sich also zwangsläufig mit dem Wandel beschäftigen oder wahlweise selbst eine einzigartige Idee haben. In diesem Zusammenhang wird auch die Digitalisierung einen Beitrag zum Wandel der Automobilbranche leisten, wie dieser Artikel zeigt.

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