Das Dienstfahrrad im Unternehmen etablieren

Bereits seit vielen Jahren ist es gang und gäbe, dass Mitarbeiter einen Dienstwagen vom Unternehmen gestellt bekommen. Das Firmenfahrzeug darf in den meisten Fällen auch privat genutzt werden und nicht nur für die betrieblichen Strecken. Angesichts von überfüllten Innenstädten, permanenten Staus und Problemen mit der Parkplatzsuche setzt sich jedoch das Radfahren immer mehr durch. Deswegen wird das umweltfreundliche Transportmittel seit dem gesetzlichen Beschluss des Jahres 2012 ebenfalls gefördert. Diesbezüglich lässt sich das firmenbezogene Privileg eines Dienstwagens auch auf Fahrräder und Pedelecs ausweiten. Auf diese Weise ist eine gesunde und umweltschonende An- und Abfahrt zur Arbeit möglich, dazu wird sie vom Staat gefördert. Vom Bikeleasing profitieren sowohl die Arbeitnehmer als auch die Unternehmen.

Steuervorteile durch Gehaltsumwandlung

Wer sich als Angestellter ein Dienstfahrrad least, zahlt dabei deutlich günstigere Preise als beim direkten Kauf eines Rades. Basierend auf den steuerlichen Vorteilen und den geringen Unterhaltskosten lohnt sich der Umstieg, so fallen zum Beispiel die Lohnsteuer und Sozialabgaben weg. Dazu wird der monatlich fällige Leasingbetrag ganz automatisch und bequem vom Bruttolohn abgezogen. Durch das Bezahlen in überschaubaren Raten sind für den Radkauf keine großen Ausgaben erforderlich. Auf diese Weise können sich Arbeitnehmer sogar sehr teure Markenfahrräder leisten, für die normalerweise kein Etat vorhanden ist. Im Vergleich mit dem herkömmlichen Fahrradkauf lässt sich dank der steuerlichen Regelungen beim Leasing eines E-Bikes oder normalen Fahrrads einiges an Geld sparen, wenn es über den Arbeitgeber erfolgt. Da das Dienstfahrrad selbstverständlich auch in der Freizeit verwendet werden kann, unterliegt der geldwerte Vorteil aber einer Steuerpflicht. Allerdings beträgt dieser Betrag seit dem Jahr 2020 nur noch 0,25 % von der unverbindlichen Preisempfehlung des Dienstrades.

Positiver Gesundheitsaspekt für die Mitarbeiter

In der heutigen Zeit verbringen die meisten Arbeitnehmer fast die ganze Zeit in einer sitzenden Position. Wer dazu noch mit dem Auto zur Arbeitsstelle fährt, bewegt sich ebenfalls nicht. Als Ausgleich bietet sich die Integration von sportlichen Aktivitäten in das Alltagsleben an, wie es beim Radfahren der Fall ist. Wenn die Mitarbeiter ein Dienstrad mit geldwerten Vorteilen bekommen, ist der Anreiz noch größer per Pedes zur Arbeit zu fahren. Auf diese Weise lässt sich unter anderem das stundenlange Sitzen vor dem Computer ausgleichen. Statt untätig im Auto zu sitzen, gibt es täglich vor und nach der Arbeit gesunde Bewegung an der frischen Luft. So wird die Gesundheit ganzheitlich gefördert, dazu lassen sich zeitraubende Staus ganz gemütlich auf den Radwegen umfahren.

Umwelt- und Zeitkomponente im Bezug auf das Dienstfahrrad

Inzwischen gibt es immer mehr Fahrzeuge auf den deutschen Straßen, sodass Staus und zähfließender Verkehr an der Tagesordnung sind. Außerdem verbringen viele Bürger extrem viel Zeit mit der Suche nach einem Parkplatz, da nicht jeder Betrieb seinen Mitarbeitern gesonderte Stellplätze anbieten werden. Speziell in den Ballungszentren entspricht die Infrastruktur nicht der gegenwärtigen Verkehrslage, sodass es sehr schwer geworden ist, pünktlich zur Arbeit oder zu wichtigen Geschäftsterminen zu kommen. Da an fast jedem Tag mit Verspätungen zu rechnen ist, geht viel wertvolle Arbeitszeit verloren. Darüber hinaus verbrauchen Autos so erheblich mehr an Kraftstoff, was zu einer erhöhten Umweltverschmutzung führt. Dank einem Fahrrad oder E-Bike lassen sich die schädlichen Abgase vermeiden und die Umwelt nachhaltig schonen.

Jetzt gratis anmelden und wir unterstützen Sie mit Informationen und aktuellen Lernangeboten!