Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

11.04.14Kommentieren

Zuta Pocket Printer: Diesen Mini-Drucker muss man in Aktion gesehen haben

Der „Zuta Pocket Printer“ ist nur einige Zentimeter größer als ein Tennisball. Die Macher schaffen dieses kleine Wunder, in dem sie neu erfinden, wie ein Drucker funktioniert: Man legt das Blatt Papier flach auf den Tisch und der Mini Printer fährt ausdruckend darüber.

In diesem Bild ist ein Drucker versteckt. In diesem Bild ist ein Drucker versteckt.

Es gibt verschiedene Ideen, wie man einen Drucker noch kompakter machen könnte. Eine der ungewöhnlicheren Exemplare ist dabei sicherlich der „Stack“, der auf ein Papierfach verzichtet. Stattdessen setzt man ihn direkt auf einen Stapel und er arbeitet sich nach unten durch. Aber abgesehen davon, dass er nur eine Designstudie ist, ist auch er durch eine rein physikalische Grenze eingeschränkt: Er muss mindestens so breit wie ein Blatt Papier sein. Ganz anders nun der „Zuta Pocket Printer“: Er fährt selbsttätigend über ein Blatt Papier, das man dafür natürlich sehr glatt hingelegt haben muss. Im folgenden Video seht ihr einen Prototypen in Aktion und bekommt auch gezeigt, wie das fertige Produkt aussehen soll:

Im Prinzip ist der Zuta Pocket Printer also ein Druckkopf auf Rädern. Die Tropfenform soll dabei helfen, ihn korrekt auszurichten – was auch sehr entscheidend ist: Setzt man ihn nicht korrekt aufs Blatt Papier, wird er entsprechend alles schief drucken. Die Macher versprechen dabei, dass man von jedem Gerät aus via Bluetooth drucken können soll, ohne Treiber zu benötigen. Man soll also ganz im Sinne des ultramobilen Arbeiters von heute auch von seinem Smartphone aus im Café sitzend drucken können. Das Gerät soll mit Android, iOS, Windows, OS X und Linux kompatibel sein. Für Smartphones und Tablets ist eine entsprechende App geplant.

Wie von Kickstarter vorgeschrieben, sieht man im Video und auf den Fotos neben der Zukunftsvision auch den aktuellen Stand der Dinge. Der momentane Prototyp des Druckers ist noch ein gutes Stück größer als geplant. Zudem ist die Umsetzung eines solchen Geräts nicht gerade banal, wenn man beispielsweise auch Grafiken ausdrucken will, ohne dass man einen Versatz erkennt. Dazu muss der Pocket Printer sehr exakt über das Blatt Papier fahren.

Kein Geschwindigkeitswunder

Ein Geschwindigkeitswunder darf man ebenfalls nicht erwarten: Für eine DIN-A4-Seite braucht er etwa 40 Sekunden. Rund eine Stunde lang soll der Pocket Printer mit einer Akkuladung drucken können, dann muss man ihn via Micro-USB wieder aufladen. Drei Stunden dauert es dann, bis der Akku wieder voll ist. Der Druckkopf selbst soll für etwa 1.000 gedruckte Seiten gut sein. Das erste Modell wird dabei nur in Graustufen drucken, Farbe ist für ein späteres Modell geplant.

Wem die Idee gefällt, kann sie nun auf Kickstarter unterstützen. In einem speziellen Sonderangebot soll man aktuell umgerechnet etwa 150 Euro vorschießen, um sich einen schwarzen Pocket Printer inklusive Versand zu sichern. Die Macher wollen ihre Geräte im Januar 2015 verschicken.

Weitere Informationen findet ihr auf der Kickstarter-Projektseite zum Zuta Pocket Printer. Gefunden haben wir ihn bei Slashgear.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer