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17.04.13

Zenboxx Zendock: MacBook Dock löst Luxusproblem

Auf Kickstarter läuft mit dem Zenboxx Zendock schon das zweite Projekt zur Finanzierung einer Docking-Lösung für Apples MacBooks. Das erste Projekt wurde trotz erfolgreicher Finanzierung storniert.

Das britische Macdock-Projekt, über das wir hier schon einmal berichtet haben, wurde auf Kickstarter storniert, obwohl bereits genug Geld zusammengekommen war. Die Begründung dafür ist leider nur für Unterstützer sichtbar.

Jetzt sammelt das Unternehmen Zenboxx aus San Francisco Geld für sein ZenDock Retina und ZenDock Pro. Die beiden Versionen wenden sich an Besitzer von MacBook Retina und MacBook Pro, die sich etwas mehr Ordnung und weniger Kabelsalat auf dem Schreibtisch wünschen. Das folgende Video zeigt, wie das ZenDock dieses Problem in den Griff bekommt.

Das ZenDock Retina bietet einen Mini-Display Port, Kopfhörer- und Mikrofoneingang sowie drei USB-Anschlüsse. Auch ein Thunderbolt-Kabel lässt sich anschließen.

Das ZenDock Pro kommt mit Gigabit Ethernet und Firewire, einem Mini Display Port, drei USB-Anschlüssen und ebenfalls getrennten Eingängen für Kopfhörer und Mikrofon.

Die beiden ZenDocks lösen ein Luxusproblem weniger Apple-Nutzer, aber eines, das offensichtlich besteht. Die Kickstarter-Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 10. Mai, das Geld ist aber längst zusammen. Offensichtlich gibt es genug MacBook-Besitzer, die auf so ein Zubehör gewartet haben.

Wer sonst würde es sich rund 130 US-Dollar (99 Euro) kosten lassen, Kabel vom Schreibtisch zu verbannen und ein paar Handgriffe beim Einstöpseln zu sparen? Linux-Bastler können darüber nur lachen, und langgediente Windows-Nutzer haben auch schon ganz andere Dinge erlebt, über die sie sich aufregen könnten.

Die perfektionistischen Jünger der Hardware mit dem Apfel sind da genau die richtige Zielgruppe. Ich gestehe, dass ich es auch nicht schlecht fände, wenn ich morgens nur ein schickes Aluminiumteilchen andocken müsste, statt Strom-, Ethernet-, Monitor-, USB- und Tastatur-Kabel jeweils für sich. So richtig schick sieht das auch nicht aus.

Andererseits ist das schon eine Menge Geld. Und der geplante Preis für den späteren regulären Verkauf liegt sogar bei knapp 180 US-Dollar (138 Euro).

Mehr Infos über das Zendock für MacBooks gibt es auf Kickstarter und auf der Website von Zenboxx.

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