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16.02.16

Test

Zagg Pocket Keyboard: Mobil arbeiten mit dem Smartphone

Eigentlich könnte man mit einem Smartphone alle Office-Arbeiten erledigen, wenn man eine Bluetooth-Tastatur nutzt. Aber deswegen immer eine komplette Tastatur mit sich herumschleppen? Das muss nicht sein. Das Zagg Pocket Keyboard passt in die Jackett-Tasche und entfaltet sich zu einer Größe, die fast der einer herkömmlichen Desktop-Tastatur entspricht. Wir haben es ausprobiert.


Zagg Pocket Keyboard (Bild: Zagg)

Die kompakte Smartphone-Tastatur

Produktiv arbeiten ist unterwegs möglich, aber eine Tastatur gehört auf jeden Fall dazu, so unser Fazit im Artikel über das Mobile Office. Könnte das Pocket Keyboard von Zagg die ideale Tastatur für mobiles Arbeiten sein? Das folgende kleine Video vermittelt einen ersten Eindruck von der Tastatur, die man entfalten und wieder klein machen kann.

(Fast) eine richtige Tastatur

Ein paar Kompromisse muss man beim Zagg Pocket Keyboard schon machen. Das Tastenfeld ist doch ein wenig kleiner und entspricht nicht ganz dem einer normalen Tastatur. Zagg schreibt, dass das Pocket Keyboard etwas mehr als 85% einer herkömmlichen Desktop-Tastatur bietet.

Auch die Sondertasten sind entweder etwas anders angeordnet oder kleiner als gewohnt. Trotzdem kann man darauf deutlich besser schreiben als auf der Softtastatur des Smartphones. Und es steht der komplette Bildschirm zur Verfügung, die Softtastatur wird ja bei Verwendung eines Bluetooth Keyboards ausgeblendet.

Eine ausklappbare Leiste dient als Halterung für das Smartphone, sowohl im Hoch- als auch im Querformat. Der Winkel, in dem das Smartphone gehalten wird, passt für unseren Geschmack hervorragend.

So klein und schon so schlau

Zusammengeklappt ist das Pocket nur 5,5 cm x 22,5 cm x 1,5 cm groß. Da braucht man zwar etwas tiefere Taschen im Jackett, aber zur Not passt es eben sogar dort hinein.

Das Pocket Keyboard ist nicht nur klein, sondern besitzt auch ein paar ziemlich intelligente Eigenschaften. Starke Magnete halten es in der zusammengefalteten Position. Außerdem schaltet sich die Tastatur automatisch aus, wenn sie zusammengeklappt wird. So kann man es nicht vergessen und kann sicher sein, dass der Akku so lange wie möglich hält.


Zagg Pocket Keyboard (Bild: Zagg)

Schnell betriebsbereit

Das Koppeln geht schnell und problemlos vonstatten. Einfach fn-Taste und rechte Cursor-Taste gleichzeitig drücken (ein Bluetooth-Symbol auf der rechten Cursor-Taste weist schon darauf hin), dann beginnt die Koppelung. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Mit fn+I wählt man den iOS-Modus, mit fn+A den Android-Modus. Je nach Modus verhält sich die Taste links neben der Leertaste anders. Im iOS-Modus wirkt sie wie eine CMD-Taste, im Android-Modus ruft sie das Menü auf.

Die Koppelung muss man nur einmal durchführen, danach reicht es, das Pocket Keyboard auf- oder zuzuklappen, um die Verbindung zum gekoppelten Smartphone herzustellen oder zu unterbrechen. Das geht in Sekundenschnelle.

Lange Laufzeit versprochen

Laut Zagg soll der Akku im typischen Gebrauch bis zu drei Monaten halten, bevor er wieder geladen werden muss. Nutzt man das Pocket Keyboard nicht, hält er sogar bis zu zwei Jahren. Aber das ist wohl eher ein theoretischer Vorteil. Schließlich sollte man das Pocket Keyboard immer dabei haben und es im Bedarfsfall schnell einsetzen.

Fazit: Ein praktischer und schnell einsatzbereiter Reisebegleiter

Das Zagg Pocket Keyboard ist, wie schon geschrieben, ein Kompromiss. Es lässt sich mit der Tastatur besser schreiben als auf dem Softkeyboard, aber nicht so gut wie auf einer normal großen Tastatur.

Das Apple Wireless Keyboard zum Beispiel passt zwar nicht in die Jackentasche, lässt sich auch ganz gut mitnehmen. Und als Zehnfingerschreiber muss man sich weniger umgewöhnen als es beim Pocket Keyboard der Fall ist. Davon abgesehen ist es wirklich eine Empfehlung, wenn man so leicht wie möglich reisen und das Smartphone - oder Tablets bis 8 Zoll - unterwegs als Rechner-Ersatz nutzen will.

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