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01.05.09

Windows Vista SP2: Das nächste Pack

Microsoft kündigt die nächste Ausgabe ihres Service Packs für Windows Vista an. Und Probleme gibt es auch schon.

Ich habe es geschafft. Ich habe mir es immer schwieriger vorgestellt. Ich dachte es sei unmöglich. Seit nun mehr als einem halben Jahr benutze ich aktiv keinen Rechner mit Windows. Natürlich muss ich noch immer hier und da an einen PC, aber grundsätzlich komme ich mit meinem Macbook ganz gut klar. Mittlerweile ist es doch schon etwas fremd, sich an einen PC zu setzen, oft muss ich nach mehrmaligen Cmd-W festellen, dass man auf Windows Alt-F4 benutzt. Letztendlich ist es Gewöhnungssache. Ich möchte hier jetzt nicht die uralte Mac-vs.-PC-Debatte lostreten, weil sie einfach kein Ende finden kann, aber keiner kann verneinen, dass Windows nur sehr schwer vom Thron zu stürzen ist, egal wer das bessere Betriebssystem hat. Microsoft bietet mit seinem Service Pack 2 nun ein weiteres Argument für seine Fanboys im Kampf gegen die Jobs-Jünger.

Wie bei jedem Service Pack enthält auch das Service Pack 2 alle sicherheitsrelevanten Updates seit dem letzten Service Pack. Aber es enthält auch größere Änderungen in der Featureliste. Als größtes neues Feature wird sicherlich zuerst die hauseigene Bluray-Unterstützung genannt. Von jetzt an ist Windows in der Lage, ohne Zusatzprogramme Blurays zu beschreiben. Weiterhin wird jetzt das Bluetooh-Profil 2.1 unterstützt. Die Version 4.0 der Windows-Suche soll nun schneller und besser laufen. Außerdem soll die verbesserte Code-Pflege für mehr Stabilität sorgen und die Akkulaufzeit auf Notebooks verbessern. "Windows Connect Now" soll die Verbindung zu WLAN-Netzwerken verbessern.

Die ersten Probleme, die es SP2 geben auf einigen Rechnern geben könnte, hat Microsoft aber auch schon bekannt geben. Auf einer Liste in der Knowlege Base sind 10 Programme aufgeführt, die nach einem Upgrade zum Teil gar nicht mehr laufen. Darunter ist auch ist Version 8 von Avira AntiVir. Der Hersteller weist aber schon seit einigen Wochen darauf hin, dass man auf die neue Version 9 updaten soll, die für Privatanwender kostenlos ist. Auch betroffen ist die Trend Micro Internet Security & Virus Buster Version 8. Auch Trend bittet um ein Upgrade auf die neue Version. Dennoch kann es nach einem Update zu Problemen auch mit hier nicht genannten Programmen kommen, vor allem, wenn diese nicht zertifiziert sind. Es empfiehlt sich, wie meist bei Upgrades, zu warten, bis der große Rollout über die Windows Update Funktion kommt.

Das Service Pack wird je nach Lokalisierung und Rechnersystem zwischen 350 MB und 1,6 GB groß sein und ist für das 2. Quartal zum Download geplant bzw. über die integrierte Windows-Update-Funktion erhältlich. Für die Eiligen unter uns steht der Release Candidate für Nicht-Produktivumgebungen bereit.

via Netzwelt

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