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06.01.13 09:20

, von Nadine Dressler

Windkraftunterstützung: Alternatives Fahrgefühl für Elektroautos

Wie man die effiziente Nutzung von Energie bei Elektroautos verbessern könnte, macht uns ein Erfinder aus der chinesischen Provinz vor: Er koppelt sein Elektroauto mit Windkraftunterstützung.

Sieht so die mobile Zukunft aus? Elektromobilität ist schick, erneuerbare Energien sind ein Muss. Mit einem seltsamen Gefährt zeigt der Chinese Tang Zhenping aus Banjiehe, wie er sich ein Windkraft-Auto und damit die nächste Stufe der Alternativen Fahrzeuge vorstellt.

 

Innerhalb von nur drei Monaten hat der chinesischer Tüftler ein eigenes Elektroauto kreiert: Herzstück ist eine große Turbine, die das Fahrzeug ein wenig wie ein Mini-Flugzeug ohne Flügel wirken lässt.

Das Prinzip der Rückgewinnung kennt man schon aus unzähligen Erfindungen, es bleibt jedoch zumeist bei einer sehr geringer Ausbeute an wiedergewonnener Energie. Leider ist das auch bei dem rund 1.500 Euro teuren Bastlerstück der Fall. Seine Turbine schafft zwar 1,21 Gigawatt, läuft aber nicht dauerhaft. Ab etwa 60 km/h startet die Rückgewinnung der Energie. Ansonsten kann man nur auf die Kraft aus dem Akku setzen.

Im Interview mit dem chinesischen Bauern Tang Zhenping zeigte Sky News das Wind-Mobil:

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via Gizmodo und Sky News.

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Kommentare: Windkraftunterstützung: Alternatives Fahrgefühl für Elektroautos

Das klingt alles sehr abwegig, um nicht zu sagen hanebüchen. Allein folgende Aussage, sollte stutzig machen: "Seine Turbine schafft zwar 1,21 Gigawatt [...]" Das entspricht der Leistung eines Reaktorblocks eines großen Kernkraftwerks. Zum Größenvergleich, Generatorhalle mit je zwei Turbinen & Generatoren, Leistung jeweils 1 Gigawatt: oder hier, vermutlich ähnlicher Leistungsbereich: Das mit der Rückgewinnung würde dann Sinn machen, wenn dies nur beim Bremsen oder Bergabfahren zum Einsatz kommt. Während der fahrt macht das absolut keinen Sinn. Im Gegenteil, es verbraucht zusätzlich Energie. Es kommt hinzu, dass ein(e) Turbine/Windrad Energie nicht aus dem Nichts erzeugt. Sie entnimmt diese der vorbeiströmenden Luft. Das heißt gleichzeitig, dass die Rotorblätter für einen erhöhten Luftwiderstand sorgen. Der Motor muss die aus der Luft entnommene Energie zusätzlich aufbringen. Wenn die Energiegewinnung nicht mit einem Wirkungsgrad von 100% funktioniert (was mit Sicherheit nicht der Fall ist), wird so zusätzliche Energie verbraucht. Mit einem aerodynamisch optimierten Design, das den Luftwiderstand möglichst klein werden lässt und Generatoren in den Rädern zur Rückgewinnung beim Bremsen wäre das ganze wesentlich besser. (Gibts schon...) Vermutlich ist das auch der Grund, dass sich bisher niemand dafür interessiert hat.

Diese Nachricht wurde von Michael am 06.01.13 (11:55:59) kommentiert.

1,21 Gigawatt?!?!? Und die Turbine als Bremse ist ja dauernd aktiv. Habe da nämlich keine aerodynamische Scheibe davor gesehen, die das Windrad nur für den Bremsvorgang freigibt. Also.. ziemlich schwachsinnig :)

Diese Nachricht wurde von AlphaOrb am 06.01.13 (13:03:21) kommentiert.

Das Ding ist gut um SEHR schlechte Aerodynamik aufzubessern ... aber ein schräg angebrachtes Holzbrett wäre effektiver Außer ich habe das Prinzip falsch verstanden - wenn die Turbine mit Rückenwind betrieben werden soll ist das natürlich wesentlich praktischer - mehr Vortrieb durch den Wind und noch ein wenig Strom. Es geht ja nicht um Topspeed oder unabhängige Fahrtrichtung

Diese Nachricht wurde von Meph am 06.01.13 (14:52:54) kommentiert.

1,21 Gigawatt? Also genausoviel wie der deLorean aus "Zurück in die Zukunft"? (Die für den Zeitsprung benötigten 1.21 Gigawatt Leistung werden durch einen Atomreaktor im Heck des Fahrzeugs bereitgestellt, der mit Plutonium arbeitet)

Diese Nachricht wurde von Marty McFly am 07.01.13 (09:35:12) kommentiert.

Nix Atomreaktor ! Ein Fluxkompensator mit Bananenschalen liefert die Energie ;-)

Diese Nachricht wurde von Paul am 07.01.13 (11:57:17) kommentiert.

@ Nadine Dressler, kann es sein das bei der Leistungsangabe die Kommastelle kräftig verrutscht ist ? Statt Gigawatt würde ich mal Milliwatt angeben die der Fahrtwind in dem alten Haushaltsventilator erzeugt. Mal ganz abgesehen von dem Unsinn dieser Konstruktion. Da hätte er auch gleich Dynamos an die Räder bauen können um zunächst mit dem Elektromotor die Räder anzutreiben die dann per Dynamo den Akku aufladen der den Elektromotor antreibt. Wenn sich dabei dann noch das Auto bewegt und der Akku nicht leer wird, dann gratuliere ich dem Tüftler zum Bau des Perpetuum Mobile , zum Nobelpreis und zu den Abermilliarden Euro die er mit der Erfindung verdienen wird. Bis es soweit ist lege ich den Beitrag / die Erfindung in die Ablage N wie Nonsens

Diese Nachricht wurde von Paul am 07.01.13 (12:06:16) kommentiert.
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