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14.09.15Leser-Kommentar

Wheelys 3: Der ultimative Kaffeewagen

Keine Lust mehr auf den Bürojob? Ihr träumt von einem eigenen Café? Und mit dem Fahrrad düst ihr ebenfalls gerne durch die Stadt? Wie wäre es dann mit Wheelys 3?

Ein schicker Kaffeewagen, oder? (Foto: Nordic Society for invention and discove) Ein schicker Kaffeewagen, oder? (Foto: Nordic Society for invention and discove)

Wheelys ist ein mobiler Kaffeewagen mit unglaublich vielen technischen Funktionen. Und trotzdem soll er gerade für Existenzgründer bezahlbar sein. Toll sieht er auch noch aus...

 

Der Traum vom eigenen Café

Vielleicht hattet ihr auch schon einmal den Traum vom eigenen Café. Mit leckeren Kaffee-Spezialitäten, vielleicht sogar selbstgebackenem Kuchen und natürlich kostenlosem WLAN für alle Gäste. Doch solch ein Wunsch scheitert oftmals an der Finanzierung bzw. überhaupt dem nötigen Kleingeld. Eine durchaus spannende Alternative hat das Unternehmen Nordic Society for Invention and Discovery (NSID) parat: Wheely 3 macht das Café mobil, genauer: Ihr erhaltet hier ab rund 3000 US-Dollar ein Hightech-Vehikel mit allem, was zum Verkauf von Kaffee benötigt wird. Und: Man ist sogar komplett flexibel, wenn man gewillt und in der Lage ist, Fahrrad zu fahren.

Alles dran

Es dürfte klar sein: Mit solch einem Mobil fallen so manche Fixkosten eines regulären Cafés weg, beispielsweise die Ladenmiete. Und dennoch sollen Besitzer dieses „Fahrrads“ in der Lage sein, auf drei Gasherdplatten leckere Getränke zuzubereiten. Mit dabei sind auch ein Wassertank, eine Kühlbox und ein Akku, der den elektrischen Betrieb gewährleistet. Zusätzlich gibt’s eine Solar-Fläche auf dem Dach, das im besten Fall zumindest die Aufladestation für Smartphones (zum Beispiel der Kunden) versorgt. Wer möchte, bietet einen WLAN-Hotspot an. Und eine zu Wheelys gehörende App ermöglicht es Betreibern, Informationen über Temperaturen der Kochplatten und Batteriestand zu überwachen.

www.youtube.com/watch

Die Erfinder präsentierten mit der neuesten Auflage ihres Wheelys (daher die Nummer 3) etliche Verbesserungen. Unter anderem handelt es sich jetzt um ein eBike, sodass ein Motor dabei behilflich ist, das doch recht große Fahrzeug zu bewegen. Wer will, erwirbt optional sogar ein Gewächshaus als separaten Anhänger, um den Kaffee frisch anzubauen. Das dürfte allerdings schon sehr freakig sein. Interessanter sind dagegen die ausklabbaren Tische, Displays für Kunden zum Anzeigen der gekauften Waren, genügend Stauraum und generell niedrige Betriebskosten mit ansehnlichen Gewinnspannen.

Große Nachfrage?!

Auf der extra eingerichteten Webseite bzw. bei Indiegogo wird emsig beworben, wie viele glückliche, mobile Cafébesitzer es bereits weltweit gibt – auch in Deutschland fahren wohl schon erste Wheelys in Frankfurt, Berlin oder Hamburg. Und die Nachfrage nach Version 3 des Hightech-Monsters sei sogar so groß, dass aktuell nur eine Vorbestellung möglich sei – ebenfalls bei Indiegogo. Mit der frühesten Auslieferung soll im Januar 2016 begonnen werden.

Der Aufbau. (Foto: Nordic Society for invention and discove) Der Aufbau. (Foto: Nordic Society for invention and discove)

Ich muss wirklich zugeben, dass ich diese Idee großartig finde und mir kaum vorstellen kann, dass das alles so gut klappt, wie beworben. Sollte dies der Fall sein, wäre das schon eine spannende Geschäftsidee für den einen oder anderen. Oder?

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Kommentare

  • Olaf Barheine

    14.09.15 (13:53:27)

    Naja, dafür scheitert es jetzt an den Behörden. Hier in Karlsruhe musste jemand mit einem Coffee-Bike erst das Verwaltungsgericht bemühen, um zu seinem Recht zu gelangen, und das auch nur auf einem Platz und für einen beschränkten Zeitraum. Ich weiß gar nicht, ob es das Coffee-Bike noch gibt oder der Betreiber inzwischen entnervt aufgegeben hat. Ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen.

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