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15.09.14Leser-Kommentare

Wallum A1 und M1: Minimale Börsen bündeln Kreditkarten und Geldscheine und blocken NFC-Signale

Der Wiener Student Maximilian Mueller hat eine Börse für Scheine und Kreditkarten entwickelt, die aus zwei Aluminiumplatten und ein paar Gummiringen besteht. Eigentlich sind es sogar zwei minimalistische Börsen. Wir haben uns die Wallum A1 und die Wallum M1 angesehen.

Wallum Geldbörsen (Bilder: Frank Müller)

Nicht jeder ist glücklich über die in einigen Kredit- und Bankkarten eingebauten NFC-Chips, die berührungsloses Bezahlen ermöglichen. Das Risiko unbemerkter Abbuchung mag nicht sehr hoch sein, aber es ist immerhin vorhanden. Eine der Eigenschaften der Wallum-Börsen M1 und A1 ist es, die NFC-Signale zu blockieren und dieses Risiko dadurch zu beseitigen.

Sie bestehen jeweils aus zwei Aluminiumplatten, die von vier Gummiringen zusammengehalten werden. Durch diesen minimalistischen Aufbau beanspruchen sie einerseits kaum Platz in der Tasche, sind aber andererseits in der Lage, bis zu 15 Kredit- und Bankkarten aufzunehmen. Dann dürften die Gummibänder an den Grenzen ihrer Dehnbarkeit angekommen sein. Aber das sollte auch für jeden reichen. in der Regel wird man wahrscheinlich höchstens drei bis vier Bank- oder Kreditkarten und eventuell noch einige Kundenkarten mit sich führen. Zusätzlich zu den Karten kann man sowohl bei der Wallum M1 als auch bei der Wallum A1 einige Scheine unterbringen.

Aber zunächst zum Aufbau. Beide Wallets bestehen aus zwei Aluminiumplatten, die jeweils ungefähr so dick sind wie drei Bankkarten. Zusammengahalten werden sie von vier O-Ringen, die so eingelassen sind, dass sie bündig mit der Wallum-Oberfläche abschließen.

Die Wallum A1 verfügt zusätzlich auf einer Seite über ein breites, straffes Gummiband. Hier kann man zusammengefaltete Scheine verstauen. Dank kleiner Mulden links und rechts vom Gummiband lässt es sich leicht abheben.

Die O-Ringe halten die beiden Hälften fest genug zusammen, dass keine Karten herausrutschen, aber nicht so fest, dass man sie nicht gut öffnen könnte, um weitere Karten einführen zu können. Ein halbrunder Ausschnitt auf der einen Längsseite dient zum Herausschieben der Karten.

Bei der Wallum M1 hält eine Klammer Geldscheine an der Außenseite der Wallum fest im Griff. Die Karten werden hier über einen Ausschnitt an der Oberseite oder über eine Mulde an einer Schmalseite herausgeschoben.

Die Wallum A1 wiegt laut unserer Küchenwaage 67 g, die M1 72 g. Gegenüber der Bellroy Elements Sleeve mit ihren 22 g liegen sie schon ziemlich schwer in der Hand. Aluminium ist eben schwerer als Leder.

Das Gewicht in der Tasche und die soliden Aluplatten haben sicher ihre Vorteile, für meinen Geschmack hätten sie aber ruhig etwas dünner und leichter sein können.

Trotzdem sind die beiden Wallum-Börsen eine interessante Sache, nicht nur, weil Sie NFC-Signale blocken. Sie bündeln einen ganzen Haufen Karten und Scheine und machen einen sehr soliden Eindruck. Vier O-Ringe als Ersatz werden schon mittgeliefert, weitere bekommt man vermutlich in jedem Baumarkt. Und die Alu-Platten sind unverwüstlich.

Die Wallum M1 ist in sechs Farben für 39,90 Euro zu haben, die Wallum A1 gibt es in fünf Farben für 32,90 Euro. Weitere Informationen über Wallum - The New Simple Wallet, die Geschichte und Idee hinter den Karten- und Scheinbörsen erhaltet ihr auch auf der Website.

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Kommentare

  • Marius

    15.09.14 (23:51:49)

    ... das ist natuerlich nicht neu. Elephantwallet hat da auch sehr schoene zu bieten, z.B.: http://elephantwallet.com/xwallet.html

  • Max

    16.09.14 (23:13:21)

    Schon ausprobiert, leider ist durch die extrem dünnen Bleche das Reingeben oder Rausnehmen der Karten nicht einfach ...

  • Jimbo

    24.09.14 (00:23:54)

    Guck mal hier: http://www.secrid.nl/de/index.html

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