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29.02.12Leser-Kommentare

Vitaminsdesign: Kreative Mobiltelefon-Verpackung

Wer hat's erfunden? Nein, diesmal waren es nicht die Schweizer. Stattdessen zeigen uns die kreativen Köpfe der britischen Design-Schmiede Vitaminsdesign wie man ein Mobiltelefon auch verpacken kann.

Out of the box (Quelle: vitaminsdesign)Wer kennt das nicht - das neue Gadget ist gekauft und man macht sich ans Auspacken. Blister-Verpackungen und Hochglanzkarton, Folien und Recycling-Pappe, und das ganze gepaart mit einem kleinen Stapel Handbücher und Schnellstart-Anleitungen. Eine Menge Müll also, welchen man sich gerne sparen würde. Denn so liesse sich die Umwelt entlasten und, angesichts steigender Kosten für die Müllentsorgung, auch der Geldbeutel schonen.

Vitaminsdesign kommt nun mit einem, wie ich finde, sehr kreativen Ansatz um die Ecke: Papier und Pappe in Form zweier Bücher reichen den Briten vollkommen aus um ein neues Samsung-Telefon angemessen zu verpacken. Das Handbuch und die Schnellanleitung für den ersten Start des Telefons bringt man dann auch gleich noch darin unter. Aber seht selbst, nach dem Klick.

 

Ich finde, solch eine Verpackung schmeichelt den neuen Samsung Mobiltelefonen. Dem neuen iPhone 5, 6 oder 7 stünde sie aber auch gut zu Gesicht. Und vielleicht einigt man sich auf dieses Konzept ja diesmal ganz ohne Patentstreitigkeiten.

Quelle: vitaminsdesign.com

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Kommentare

  • Michael

    29.02.12 (13:11:14)

    Ganz nett anzusehen, aber das Wort "Quatsch" liegt mir auf der Zunge... Braucht man nicht, sieht jetzt auch nicht soo toll aus und vereinfacht vorallem auch überhaupt nichts. Außerdem wirkt es ganz schön wacklig. Grüße

  • Florian

    29.02.12 (14:17:23)

    Ist Euch, dass Phänomen auch bekannt... Das gibt es die Wenigen, welche einen Arsch voll Aufwand betreiben um kreative Ansätze zu bilden. Diese in aufwendiger Eigenregie entstehen und reifen lassen um letzten Endes ein fertiges Produkt umsetzen, welches unbestreitbare (positive) ökologische wie ökonomische Aspekte beinhalten. Diese Erfolge werden dann entweder ignoriert oder mit Geringschätzung verurteilt, da zumeist noch unbekannt und neu. Oder noch viel schlimmer: ,,zu "simpel" um gut zu sein". Dieses fiese piksen im Hinterkopf das einen immer daran erinnert, hätte man mal 5 Minuten sein Hirn angestrengt statt Facebook, Youtube oder Youporn zu frönen wäre einem diese Idee vielleicht selber gekommen. Ich bin der bescheidenen Meinung immer wenn einem,,...das Wort “Quatsch” auf der Zunge liegt…" sollte man dies eher "verschlucken" sollten einem keine konstruktiven Ideen zur Verfügung stehen welche zu einer ökonomischen und oder ökologischen Lösung beitragen. Ohnehin bin ich für einen Block auf welchen lediglich dann zu reagieren ist, müsste vor JEDEM Kommentar die Wahl zwischen zwei Buttons bestehen. Zur Wahl ob eine positive oder negative Wertung vollzogen wird. Allerdings setzt der Negation voraus, dass zu einer konstruktiven Kritik beigetragen wird. Ein was, warum und vor ALLEM wie bringt Entwickler weiter als eine einfältige Wertung in Form von: ...Braucht man nicht, sieht jetzt auch nicht soo toll aus und vereinfacht vorallem auch überhaupt nichts. Außerdem wirkt es ganz schön wacklig." Sicherlich stehe ich mit dieser Meinung recht alleine, zumal diese Veränderungen eine Gewisse (geistige) Teilnahme voraussetzt. :-) LG Flo

  • Viator

    29.02.12 (15:02:59)

    Und wie soll das bitte Resourcen sparen? Mein Gegenvorschlag: - Einsatz von kompostierbarem Verpackungsmaterial - Handbuch in digitaler Form und/oder ausführliche, integrierte Hilfsfunktionen; gedrucktes Handbuch als "Sonderzubehör" gg. geringen Aufpreis Das Argument "Müll" zieht hier definitiv nicht. Trotzdem nette Idee für DAUs... technisch unbedarfte Nutzer. Ein affinerer Nutzer dürfte sich eher genervt fühlen, sobald der Einmal-Kurz-Staunen-Weil-Anders-Effekt abgeklungen ist.

  • Rainer

    29.02.12 (15:03:07)

    Nun ja von Apple kann man da viel lernen, da bin ich kreative und gut gemachte Verpackung, die die Qualität des Gerätes noch ein wenig unterstreicht seit Jahren gewohnt.

  • Viator

    29.02.12 (15:09:59)

    P.S. Wo war eigentlich das Ladegerät? Ups... na sowas. Und schon ist die Buchverpackung wieder ein ordentliches Stück gewachsen. Dazu kommt noch das sonstige Zubehör, das einige Hersteller noch mit hinein packen. Es gibt schon einen Grund für die momentanen Verpackungsformate. Platz und Resourcen spielen dabei ebenso eine Rolle.

  • jan

    29.02.12 (15:27:05)

    mir scheint, einige haben das video gar nicht verstanden... 1. Handys brauchen keine ansprechende Verpackung. Wer eins will, weiß meistens, welches er will oder probiert direkt aus. Wie es in Verpackung aussieht ist völlig egal. 2. Blisterverpackungen regen nicht nur mich auf, die meisten muss man mit einer Schere öffnen, die Gefahr, dass man sich am Plastik verletzt ist hoch. Weiterhin muss Plastik aufwändig hergestellt und recycled werden - landet es nicht im grünen Punkt, hat es eine Zerfalldauer von über 100 Jahren!!! Papier dagegen besteht aus Cellulose und wird zu 100% mit einfachen Mitteln recycled! 3. Das gezeigte "Buch" bietet die Möglichkeit, direkt auf die Bildschirmicons etc. zu verweisen, das ist nicht nur lustig anzuschauen, das ist unglaublich hilfreich! Kurzum: Diese Idee hier ist nicht nur nett, sie ist genial! Ansprechendes Design aus nachwachsenden Rohstoffen, vereint mit praktischen Vorteilen für den Endverbraucher!

  • Dominik

    29.02.12 (16:31:34)

    Hallo, der Ansatz ist toll und echt durchdacht, wunderschön zudem. Allerdings verliert sich dieser sehr schnell, wenn man mal der Realität ins Auge blickt: - Für jedes Modell (und der Trend geht zu immer MEHR Modellen) bräuchte es ein eigenes Buch. - Das Layout und die Produktion dieser Anleitung alleine schon in EINER Sprache ist fast nicht bezahlbar (mehrere Stanzformen, Hardcover-Bindung, Prägedruck) - Der ökologische Vorteil des recycleten Papiers wird zunichte gemacht durch die vielen Farben (selbst wenn umweltschonend, auf Wasserbasis etc.) - Die „Verpackung“ ist fast dreimal so groß wie das Gerät. Ergo ergeben sich 2/3 höhere Transportkosten. Auch hier (ich möchte kein Loblied singen) zeigt Apple dass es viel kleiner geht. Zudem: Wer ein unglaublich dickes Handbuch mitliefern muss, hat als Handy-Betriebssystemhersteller eigentlich versagt (Apple liefert z.B. GAR kein Handbuch mit, weil man es einfach nicht braucht!). Der Trend geht auch immer mehr zu Updates bestehender Systeme auf Basis von Apps/Kacheln auf Touchscreens. Zudem kaufen Kunden meist den Nachfolger eines Gerätes, an das sie sich gewöhnt haben. Ich kenne wenige, die zwischen den Herstellern wechseln beim Neukauf. Und jeder orientiert sich beim anderen (außer Windows Mobile vielleicht, aber das halte ich langfristig für eine Nische) Die einfachen Betriebsfunktionen lassen sich sicher erklären mithilfe eines Buches, aber das, was einem dann weiter bei der Nutzung Probleme macht steht dort auch nicht drin. Die Neigung in diesem Fall nochmal das Buch durchzulesen sehe ich als sehr sehr gering an. Man fragt den Freund, den Kollegen, den Verkäufer im Laden oder das Internetforum seiner Wahl. Viele Hersteller legen Ihren Geräten aktuell Handbücher nur noch in digitaler Form bei. Ich finde das nicht gut, aber die Alternative wäre wie in diesem Fall hier gut zu sehen ein unglaublich großer Papierverbrauch für ein einmalig zu nutzendes Produkt. Zudem halten gedruckte Medien nicht mehr Schritt mit den schnellen Zyklen, in denen sich Betriebssystem verändern. Fazit: Eine schöne Idee, die aber einfach eine Idee bleiben muss. Vielleicht ist das auch ganz gut so ...

  • Florian

    29.02.12 (16:48:22)

    Der ,,konstruktive-Kritik-Modus" funktioniert doch noch :-) Die genannten Aspekte und Argumente sind nachzuvollziehbar. So macht das Lesen Spaß !!!

  • Robert

    01.03.12 (09:46:21)

    Für die meisten der Leser hier, ist ein neues Handy und ein neues Betriebssystem ganz normal. Es gibt aber immer noch Menschen, für die ist ein neues Handy eine ganz tolle Sache, die freuen sich drauf, die wollen das genießen - Ich übrigens auch. Auch ich hätte mich gefreut, wenn mein "Neues" so (in dieser Verpackung) daher gekommen wäre - das macht das Handy wertvoller (für mich), das Auspacken zum Erlebnis - oder warum kursieren auf youtube soviele "Auspack"-Filme? Natürlich ist gerade ein Handy ein Werkzeug für die tägliche Kommunikation - aber doch auch gleichzeitig ein Gadget für den Spieltrieb in uns, sonst hätten wir doch noch alle das Nokia 6110.

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