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30.05.13 10:58

, von Frank Müller

Victor Johansson Ceramic Stereo: Spannendes Bedienkonzept für Audio-Anlagen

Ceramic Stereo von Victor Johansson ist das Konzept einer Audioanlage, die vor allem durch ihr spannendes Bedienkonzept auffällt. Die Position des Smartphones auf der Ablage der Anlage bestimmt die Funktion.

Ceramic Stereo  Audioanlage

Ceramic Stereo ist Teil der Abschlussarbeit des Industriedesigners Victor Johansson. Dieser beschäftigt sich mit der nahtlosen Verbindung der physikalischen und der digitalen Welt. Und er hat beobachtet, dass sich Musik heute in der Regel nicht mehr in langen Platten- oder CD-Regalen befindet, oft nicht mal mehr auf dem Rechner, sondern vor allem auf dem Smartphone. Ein Trend, der sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich noch verstärken wird. Schließlich werden Dateien oft gar nicht mehr heruntergeladen, sondern per Spotify oder iTunes Match gestreamt, das Smartphone verwandelt sich in den zentralen Medienabspieler.

Will man diese Musik über eine Anlage für alle hörbar machen, kommt es meist zu einem Zusammenprall der Bedienkonzepte. Lautstärkeregler, Abspieltasten und andere Regler sind sowohl am Smartphone als auch an der Anlage vorhanden, was die Bedienung laut Victor Johansson unnötig verkompliziert. Und wie sollte es einfacher gehen? Der folgende Clip zeigt, wie sich der Industriedesigner das vorstellt.

Musik von State Shirt

Als Inspiration für die Form von Ceramic Stereo diente Victor Johansson die berühmte Schlüsselschüssel - eine zentrale Ablage für Schlüssel und andere Dinge, ohne die man nicht das Haus verlässt.

Es ist also kein Zufall, dass Ceramic Stereo aussieht wie eine große Porzellanschüssel mit einem Deckel. Die Holzfläche in der Mitte dient als Ablage für ein bis zwei Smartphones und steuert das Abspielverhalten. Je nach Position beginnt Musik vom abgelegten Smartphone zu spielen, pausiert, oder das Radio schaltet sich ein.

Dabei leuchtet die jeweilige Funktion nur beim Aktivieren kurz durch die graue Stoffbespannung auf, weitere Markierungen hat der Designer bewusst weggelassen. Er ist der Meinung, dass die Funktionen schnell erlernt sind und zusätzliche Markierungen ab dem Zeitpunkt nur visuelle Störungen darstellen.

Mehr Infos über Ceramic Stereo und die Ideen dahinter findet ihr auf Victor Johanssons Website "Objects and Interactions". Dort sieht man auch, was der Designer in sein Ceramic Stereo so reingelötet hat.

Gefunden bei core77

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