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16.05.11 06:35

, von Frank Müller

Verbatim Store'n Go USB 3.0 External SSD 32 GB im Test: SSD heißt "SuperSchnelleDaten"

Speicherspezialist Verbatim hat seine Store’n Go Reihe externer Datenträger um die USB 3.0 External SSD erweitert. Wir haben uns das kleine SSD-Laufwerk genauer angesehen.

Verbatim Store'n'go USB 3.0 external SSDUSB-Sticks haben wir hier ja schon einige getestet. Die kleinen praktischen Datenspeicher haben jedoch meist ein Manko, das ungeduldige Nutzer angesichts wachsender Datenmengen und schrumpfender Zeitreserven in den Wahnsinn treibt: sie sind zu langsam. Verbatim will diesem Zustand mit seiner neuen Store’n Go USB 3.0 External SSD abhelfen,

SSD steht ja, wie man mittlerweile weiß, für Solid State Disc. Und so eine ist in dem kleinen Kästchen aus gebürstetem Aluminium, das per USB 3.0 an den Rechner angeschlossen werden kann. Als Apple User bleibt mir diese Möglichkeit ja leider verschlossen, aber auch am USB 2.0-Anschluss überzeugt Verbatims externe SSD-Festplatte.

 

An der USB 2.0-Schnittstelle meines alten iMacs erzielt sie im Test mit MBBench eine höchste Schreibgeschwindikeit von 36,2 MB/s und eine Spitzen-Lesegeschwindigkeit von 38,1 MB/s. Ein zweiter Versuch zum direkten Vergleich mit einer herkömmlichen Festplatte ergab dann 28,3 MB/s (Schreiben) und 37,1 MB/s (Lesen). Am gleichen Rechner mit den gleichen Dateien liegt meine LaCie 1,5 TB Festplatte mit 25,5 MB/s (Schreiben) und 36,9 MB/s (Lesen) darunter.

Dass der Unterschied nicht so groß ist, liegt wohl vor allem an USB 2.0. An einer USB 3.0-Schnittstelle soll die Store’n Go USB 3.0 External SSD in der 32 GB-Version laut Verbatim 150 MB/s Lese- und 60 MB/s Schreibgeschwindigkeit schaffen, die größte 128 GB-Version sogar 190 MB/s (Lesen) und 175 MB/s (Schreiben).

Vergleicht man sie mit einem USB-Stick, ist der Geschwindigkeitszuwachs aber auch schon an einem 2.0-Anschluss gewaltig. Und schließlich ist die Store’n go mit der 2,5 Zoll SSD im Inneren nicht viel größer als ein Stick und lässt sich dank des Stoff-Transportbeutels und kleinen Kabels ebenso leicht mitnehmen. Die Außenmaße der External SSD betragen gerade mal 4,4 cm x 9 cm, und die Stromversorgung läuft über das USB-Kabel.

Und wie ein USB-Stick besitzt Verbatims External SSD keine beweglichen Teile, macht keine Geräusche und zeigt Datentransfer nur durch ein kleines (in diesem Fall blaues) Flackerlicht an. Leider ist sie, wie alle SSDs im Vergleich zu herkömmlichem Speicher noch ziemlich teuer.

Wie teuer, lässt sich noch nicht genau sagen, denn die Verbatim Store’n Go USB 3.0 External SSD sucht man momentan in Deutschland noch vergeblich. Weder auf Amazon noch auf der deutschen Verbatim-Website ist sie zu finden. Mehr Informationen zur Store’n Go USB 3.0 External SSD gibt es aber auf der nordamerikanischen Website.

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Kommentare: Verbatim Store'n Go USB 3.0 External SSD 32 GB im Test: SSD heißt "SuperSchnelleDaten"

oh man... diesen "test" hättet ihr euch schenken können. so langsam hab ich genug von diesen apple-reportern. Besorgt euch gefälligst einen windows-rechner mit USB 3.0 wenn ihr ne USB 3.0-SSD testet... alles andere ist unsinn. da hättet ihr eher ne thunderbolt-ssd testen sollen... falls es sowas gibt ;-)

Diese Nachricht wurde von jan am 16.05.11 (13:48:27) kommentiert.

Tja, allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Wir nehmen gerne Spenden für eine USB 3.0-Karte oder einen von Haus aus damit ausgestatteten Rechner entgegen. Die beiden Windows-Rechner in meinem Haus haben nämlich auch nur USB 2.0. :-D

Diese Nachricht wurde von Frank Müller am 16.05.11 (14:30:25) kommentiert.

Also da muß ich jan zustimmen. Dieser Test ist so nützlich wie....weiß ich auch nicht. @ Herr Müller ich finde Ihren Blog meistens sehr interessant und informativ. Doch hier um Spenden für eine USB 3.0 Karte zu jammer ist nicht Ihr Niveau und das ganze als Ausrede gelten zu lassen geht garnicht. USB 3.0 bei amazon nichtmal € 15,- also bitte!

Diese Nachricht wurde von Nonsens am 18.05.11 (09:21:21) kommentiert.

Lieber @Nonsens, sie haben mich noch nicht jammern gehört ;-). Beim iMac ist das Aufrüsten mit einer billigen USB 3.0-Karte ähnlich unmöglich wie bei den Note-/ Netbooks meiner Töchter. Außerdem finde ich es schon auch sinnvoll, mal auszuprobieren, wie sich ein USB 3.0 Laufwerk mit SSD an einer USB 2.0-Schnittstelle schlägt. Ich bin nicht über den Anteil der Rechner informiert, die aktuell USB 3.0 an Bord haben und nutzen können, aber sooo verbreitet ist der Standard meines Wissens noch nicht.

Diese Nachricht wurde von Frank Müller am 18.05.11 (13:58:23) kommentiert.
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