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26.02.14Leser-Kommentare

Velorapida electric bycicles: E-Bikes wie aus den Sechzigerjahren

Das mailändische Unternehmen Velorapida baut eine Reihe von E-Bikes, die aussehen wie wunderbar erhaltene, ganz normale Zweiräder aus den Sechzigerjahren. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um hochmoderne Pedelecs.

Velorapida Pedelec {Velorapida;http://www.velorapida.com}

Unglaublich, wie gut diese Pedelecs aussehen. Die Elektro-Fahrräder von Velorapida kombinieren klassische Eleganz und Schlichtheit der Fahrräder vergangener Jahrzehnte mit der neuesten Technik. Diesen Elektrofahrrädern sieht man nicht an, was an Technik in ihnen steckt. Die Sättel sind aus Leder und stammen von Brooks. Auch die Akkus sind in handgefertigten ledernen Fahrradtaschen untergebracht, die den Retro-Look noch unterstreichen. Bei einem Modell sogar in einem geflochtenen Rattan-Korb. Sie sitzen auf eigenen Gepäckträgern vor dem Lenker, denn der unterstützende Elektromotor treibt das Vorderrad des Velorapida an.

Wie es sich für ein Pedelec gehört, endet die Unterstützung durch den Elektromotor bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h, dadurch gelten Velorapida nach wie vor als Fahrräder, und man benötigt keine Fahrerlaubnis und kein Versicherungskennzeichen.

Die Lithium-Akkus mit 36 V und 10,4 Ah enthalten Zellen von Samsung oder Panasonic. Sie wiegen 2,8 kg, lassen sich leicht entnehmen und sind in sechs Stunden komplett aufgeladen. Aber auch Teilladungen sind laut Velorapida kein Problem.

Bei einem Körpergewicht des Fahrers bis zu 90 kg, ebener Strecke und circa 50 bis 60 Pedalumdrehungen in der Minute soll der Akku für rund 60 km Reichweite gut sein. Auch Steigungen von 15 bis 20 Prozent kann man mit den Velorapida meistern.

Die Pedelec E-Bikes von Velorapida werden nur online verkauft, zu Preisen zwischen 1.520 und 2.200 Euro. Dazu kommen noch - abhängig von der Entfernung - Versandkosten von 36 Euro bis 72 Euro, in denen die Zollgebühren schon enthalten sind.

Gefunden bei Bless this stuff

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Kommentare

  • Dominik

    27.02.14 (11:34:27)

    Hallo Herr Müller, ein toller Artikel - aber nur 100% Werbung! Da geht doch noch mehr, oder? Wo ist die eigene Stellungnahme, ein Test, ein kritischer Gedanke? Was gab es an Geld für das Veröffentlichen dieses Artikels?

  • Frank Müller

    27.02.14 (13:39:12)

    Oh, ein kritischer Geist. Wie schön. Mehr als 100 % geht leider schon aus logischen Gründen nicht. Aber die Fragen beantworte ich gerne. Die eigene Stellungnahme habe ich durch das Schreiben des Artikels abgegeben. Ich bin im Netz auf Velorapido gestoßen, fand die Räder wunderschön und habe mich ein wenig weiter durch das Netz geklickt. Als jemand, der selbst kein E-Bike besitzt, habe ich die Informationen aufgeschrieben, die mir interessant erschienen. Von einem Test musste ich leider Abstand nehmen, da ich kaum glaube, dass mir Velorapida ein Fahrrad dafür schickt. Und an Geld gab es natürlich nichts von Velorapido. Anzeigen sind bei uns auf neuerdings immer als solche gekennzeichnet. Wir Autoren schreiben einfach Artikel über Dinge, die uns berichtenswert erscheinen. Wenn Ihnen kritische Gedanken zu den Rädern durch den Kopf gehen, dann äußern Sie dieses doch gerne in einem Kommentar. Mir gefällt einfach die Idee, E-Bikes zu bauen, die trotzdem gut aussehen.

  • AlphaOrb

    28.02.14 (08:35:19)

    Endlich kann auch der faule Hippster mit dem MacBook auf der Schulter zum kreativen "arbeiten" in den sozialen Netzen beim nächsten Starbucks fahren. Eine schöne Welt :)

  • BetaOrb

    01.03.14 (11:49:34)

    Naja, immerhin besser als wenn er mit seinem Range Rover faehrt und sich dann auf dem Bürgersteig vor den Starbucks stellt. ;)

  • martin

    01.03.14 (16:47:26)

    Die Räder sind aus verschiedenen Gründen nicht empfehlenswert. Mal abgesehen davon, dass es keine Möglichkeit zur Probefahrt gibt (ohne die ich sowieso kein Rad kaufen würde), gibt es u.a. keine Angaben zu: - den verfügbaren Rahmengrößen (ein Witz!) - den verbauten Komponenten und der Steuerungstechnik - den Kosten eines Ersatzakkus - dem Gewicht des Komplettrades - der Rahmengeometrie - dem Gewicht Diese Informationen stellt üblicherweise jeder seriöse Anbieter zur Verfügung, erst recht, wenn die Räder nur online angeboten werden. Aber der Zielgruppe der urbanen Lifestyler ist das vermutlich egal. Die fragen sich wohl eher, welche Farbe die Knickerbockers haben sollten.

  • tretharley

    19.03.14 (13:58:56)

    hi hr.müller! wenn du schon keine ahnung von pedelecs(bis 25km/h)..s-pedelecs(bis 500w u.45km/h) sowie ebike(ab 45km/h) hast dann schreib nicht so einen uninformellen schwachfug!!.. denn die abgebildeten (pedelecs??),denn dass sollteste auch schreiben wenns eins ist!! und nicht ebike!! ist wohl der gleiche unterschied wie mofa oder harley!!.. kapiert??.. also weiter.desweiteren sind die teile allesammt nicht stvzo zugelassen!!.. es fehlt die komplette fest installierte beleuchtung!!.. und dass bei dem hohen preis??.. front antrieb ist billig und unpraktisch!!.. also erst informieren dann posten!!.. prost ps: übriegens ohne stvzo beleuchtungsrinrichtung fahren kostet 25€ und im funkeln ohne licht fahren noch mal 20!!

  • Jan Tißler

    20.03.14 (05:37:12)

    Falls es an dem Artikel etwas zu korrigieren gibt, werden wir das gern tun. Trotzdem möchte ich einmal in aller Form darum bitten, sich hier zivilisiert zu äußern. Wenn man meint, einen Fehler entdeckt zu haben oder gar mehrere, dann kann man das auch einfach benennen, ohne jemanden anzugreifen. Weitere Kommentare auf diesem Niveau werde ich jedenfalls nicht zulassen oder nach Kenntnisnahme löschen. Und nur um das noch einmal zu betonen: Wir löschen keine Kommentare, weil sie unseren Artikeln kritisch gegenüberstehen oder wenn uns jemand einen Fehler nachweist. Damit haben wir kein Problem. Jeder macht mal Fehler. Aber niemand muss sich hier auf diese Art anpampen lassen. Das würde ich mir "draußen" in der realen Welt nicht gefallen lassen. Das muss ich hier ebenfalls nicht. Wir unterhalten uns hier in der Regel auf einem ordentlichen Niveau. Und wenn dann jemand reinplatzt und sich derartig benimmt, wird die Person freundlich aber bestimmt in Richtung Tür verwiesen. Das nur als Hinweis.

  • Martin

    23.09.15 (20:21:44)

    Hallo Herr Müller, ja so ging es mir auch. Tolle Idee, tolle Fotos, endlich mal etwas Design und Kreativität. Fahrrad online bestellt und leider nicht sofort bemerkt, wie qualitativ minderwertig das Fahrrad ist. Der Preis ist hoch. Fahrräder von Velorapida sollten nur beim Händler gekauft werden. Eine Probefahrt ist zwingend erforderlich. Mein Rad Sportsman war trotz Stahlrahmen sehr hart und damit unkonfortabel. Dies sollte jeder unbedingt für sich austesten. Zudem hatte ich auf 600 Kilometern mehrere Probleme um die ich mich kümmern musste. Lenker defekt. Akkuhalterung defekt. Speichen brachen direkt an der Aufpreispflichtigen SRAM Automatiknabe. Teil des vorderen Gepäckträgers gebrochen. Velorapida hat etwa 70 % der Kosten übernommen. Ende der Geschichte, ich habe das Rad nach dem letzten Defekt mit deutlichen finanziellen Verlusten zurückgegeben. An dem angebotenenneuen Ersatzfahrrad war ich aufgrund der gemachten Erfahrungen nicht interessiert. An den Velorapida Bikes sind dermaßen billige Teile verbaut, Bremsen, Felgen, Vorderradmotor, Konstruktion der Akkuhalterung, dass Defekte vorprogrammiert sind. Mein Urteil: Das Sportsman von Velorapida ist maximal als Drittfahrrad zum ins Schaufensterstellen oder zum Brötchenholen geeignet. Der Preis ist gefüllt um mindestens 1000 Euro zu hoch. Das einzige was überzeugt hat, war der leistungstarke Akku. Da laut Fotos die Velorapida Räder ähnlich konzipiert sind, ist meine Erfahrung vermutlich auch auf die anderen Modelle übertragbar. Schade, tolle Idee.

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