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21.03.12Kommentieren

Twittertape Machine: Twitter-Ticker im viktorianischen Steampunk-Design

Der britische Tüftler Adam Vaughan hat einen «Twitter-Ticker» gebaut, der an einen Börsenticker von 1869 erinnert – komplett mit Messingzahnrädern und Glashaube. Die «Twittertape Machine» druckt die eigenen Tweets und Erwähnungen auf einem schmalen Streifen aus Thermopapier aus.

Twittertape Machine {Twittertape Machine;http://www.twittertape.co.uk/}Die neueste Hardware, das aktuelle Betriebssystem und die letzte Version aller Programme auf Rechner und Smartphone: Darunter machen wir es heutzutage nicht. Aber dem viktorianischen Steampunk-Charme einer Twittertape Machine kann sich dann doch niemand entziehen. Mit ihren sichtbaren Zahrädern aus Messing, ihrem Holzpodest und der schützenden Glasglocke wirkt die Twittertape Machine wie eine Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts.

Dabei handelt es sich um einen hochaktuellen Prototyp, der von Adam Vaughan in stundenlanger Kleinarbeit zusammengesetzt wurde. Im Sockel steckt ein mit Arduino vergleichbarer Mikroprozessor mit selbst programmiertem Code. Die Messingteile wiederum stammen aus einer alten Uhr, die Adam Vaughan Stück für Stück mit einem kleinen Schleifgerät in Form gebracht hat.

Alle 30 Sekunden prüft die Twittertape Machine per Ethernet, ob es auf Twitter passende neue Tweets gibt und druckt sie dann auf einen dünnen Streifen Thermopapier aus. Das folgende Bewegtbild zeigt, wie ein Tweet analogisiert wird.

Der Prototyp benötigt noch zwei Netzteile und ein Ethernet-Kabel. Aber Adam Vaughan arbeitet schon an einem Folgemodell, das über WLAN funktionieren und mit einem einzigen Netzteil auskommen soll.

Ausserdem ist ein Online-Kontrollmodul geplant, mit dessen Hilfe sich Nutzer einloggen und andere Twitter-Konten angeben können, deren Feeds ausgedruckt werden sollen. Auch an Facebook, Google+ und RSS-Feeds denkt der Erfinder.

Aber das kann noch eine ganze Weile dauern. Auch einen möglichen Preis für ein Folgemodell mag Adam Vaughan nicht nennen. So weit sei er noch lange nicht, erklärt er.

Wer das Projekt im Auge behalten will, schaut einfach auf Twittertape, dort gibt es zudem weitere Informationen.

via Gizmag

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