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24.03.15

Trustbar by Milmio: Eine hauchdünne Webcam-Abdeckung "made in Germany"

Ein von Studenten entworfener Aluminium-Schieberegler könnte für mehr Sicherheit sorgen: Der "Trustbar" ist eine edel aussehende und leicht zu montierende Webcam-Abdeckung, welche über die Crowd finanziert werden soll.

Trustbar (Bild: Milmio) Trustbar (Bild: Milmio)

In Notebooks integrierte Webcams sind eine tolle Sache: Ohne großen Aufwand und Kabelsalat kann man Video-Chats starten. Doch die fest verbauten Kameras kommen zunehmend in Verruf. Immer wieder liest man von gehackten Webcams, welche die Besitzer ausspionieren.

Um sich dagegen zu schützen, gibt es mehrere Wege: Einer ist auf jeden Fall der Schutz des eigenen Rechners vor Fremdzugriffen, indem man zum Beispiel seine Sicherheitssoftware aktuell hält und im Internet Vorsicht walten lässt.

Ein weiterer Weg ist, wie ihn sicherlich einige kennen: Man klebt die Webcam zu, zum Beispiel mit Post-It-Stickern. Oder man kauft sich eine professionelle Webcam-Abdeckung. Diese kriegt man beispielsweise in diversen Onlineshops für rund 10 bis 15 Euro.

In letztere Kerbe schlägt das Berliner Start-Up Milmio, welche die „Trustbar“ designt hat .

Fällt kaum auf

Bei der Trustbar handelt es sich um einen 0,9 Millimeter dünnes Aluminium-Stück, welche über einen Schieberegler die Webcam verdeckt. Ein Spezialkleber soll dafür sorgen, dass Trustbar einfach angebracht und auch ohne Klebereste wieder entfernt werden kann.

Die aus eloxiertem Aluminium hergestellte Webcam-Abdeckung gibt es in den Farben Schwarz und „alu“, womit sie farblich zu den meisten Notebook-Modellen passt. Mit 17 Euro fällt der Preis annehmbar aus. Zumal die Trustbars in Berlin entwickelt und produziert werden.

Das Crowdfunding könnte gelingen

Hinter Trustbar steckt wie schon erwähnt die junge Firma Milmio, die von Studenten gegründet wurde. Um ihr Konzept ihrer edel aussehenden Webcam-Abdeckung umsetzen zu können, suchen sie gerade auf der Crowdfunding-Plattform Startnext nach finanziellen Unterstützern.

Bis zum 15. März sollen mindestens 3.100 Euro zusammenkommen, damit der Trustbar in Produktion gehen kann. Dieses Ziel ist erreichbar: Bislang sind dank der über 250 Supporter schon rund 3.700 Euro zusammen gekommen.

Wer sich den Trustbar zulegen will, der sollte jetzt schon über Startnext zuschlagen. Hier kriegt man einen einzelnen Alu-Schieberegler für 17 Euro. Oder man greift zu den angebotenen Paketpreisen, wie das „Pärchenpaket“, die „Familienpackung“ oder die „Agentur Ausstattung“.

Update: Leider hat der Artikel etwas zu viel Zeit in der Warteschlange verbracht. Trustbar ist inzwischen erfolgreich finanziert, die Frist bei Startnext ist abgelaufen. Interessierte müssen sich also noch etwas gedulden oder doch selbst etwas basteln.

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