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09.11.15

Trivoly: Mit diesem Gadget wird jede Armbanduhr zur Smartwatch

Eine gute Idee? Wer noch eine schicke, aber wenig smarte Armbanduhr besitzt, der kann diese mit Trivoly auf den aktuellen Stand bringen.

Winzig und dünn. (Foto: Trivoly) Winzig und dünn. (Foto: Trivoly)

Das kleine Gadget ermöglicht eine Anbindung zum Smartphone, bietet Sensoren und andere technische Elemente. Eine neue Uhr benötigt ihr dafür nicht. Wie das funktioniert?

 

Simple Idee

Trivoly ist ein drei Millimeter flaches, kreisrundes Gerät, das ihr direkt zwischen Armgelenk und normaler Armbanduhr platziert. Es befindet sich also im besten Fall direkt auf der hinteren Abdeckung eures Zeitmessers. Somit eignet sich Trivoly also für die meisten Uhren, sofern diese groß genug sind. Sonst würde das Gadget hervorblicken.

Im Inneren des unauffälligen Zubehörs befinden sich ein Pedometer und ein Herzfrequenzsensor, beides wird auch von Google Fit, Apple Health und anderen Diensten unterstützt. Über Bluetooth nimmt das wasserdichte Trivoly Verbindung zu einem iOS- oder Android- Gerät auf. Ähnlich wie bei einer Smartwatch wird man via Vibration und LEDs hingewiesen, wenn ein Anruf oder eine Nachricht eingeht. Da ein Display fehlt, muss man sich mit diesem Feedback zufriedengeben und gleich auf das Mobiltelefon schauen.

Genau das ist letztlich der Unterschied: Trivoly verfügt über alles, was auch eine reguläre Smartwatch auszeichnet. Nur wird auf einen Touchscreen oder Bildschirm verzichtet. Dafür hält das Device bis zu vier Tage, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss. Sogar als Fernbedienung für Spotify, iTunes, Sonos und Auslöser für die Smartphone-Kamera sei Trivoly gut geeignet.

Recht teuer

An und für sich klingt das Konzept durchdacht, so recht gefällt mir persönlich aber das Anbringen von Trivoly nicht. Ich hätte wohl stets das Gefühl, ich könnte das Teil verlieren, zum Beispiel beim Rennen. Und da ist auch der Preis von knapp 100 US-Dollar, den die Erfinder gerne für das günstigste Modell ohne Fitness-Features hätten. Wer diese wünscht, muss noch einmal 30 US-Dollar drauflegen – und das Geld bei Kickstarter vorschießen. Denn dort wird Trivoly aktuell finanziert. Mit einem eher mäßigen Erfolg, wenn man es so nimmt. Woran es liegt? An der recht hohen Verkaufssumme oder an der Idee, die Uhrenbesitzer vielleicht nicht so recht begeistern kann?

Die App dazu fehlt nicht. (Foto: Trivoly) Die App dazu fehlt nicht. (Foto: Trivoly)

Ob es mit der Auslieferung ab Februar 2016 klappt? Das ist abhängig davon, wie die Kickstarter-Kampagne im Dezember endet. Weitere Details bekommt ihr auf dem Crowdfunding-Portal und auf der offiziellen Webseite.

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