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02.11.15Leser-Kommentare

Tipps für den Surface Stift: Schneller arbeiten am Surface mit dem Surface Pen

Das Surface von Microsoft wird als Hybrid aus Tablet und Notebook beworben. Dank des Surface Stifts wird daraus ein mobiler Computer, mit dem man flott arbeiten und Notizen festhalten kann. Wie man den Surface Pen optimal einsetzt, zeigen wir mit unseren Tipps.

Surface mit Pen (Bild: Microsoft) Surface mit Pen (Bild: Microsoft)

Vom Surface Pen gibt es mittlerweile verschiedene Ausführungen: Der Surface-Pro-Stift ist das älteste Modell und erschien mit dem Surface Pro und Surface Pro 2. Der Nachfolger heißt schlicht Surface-Stift und wird zum Beispiel mit dem Surface 3 verkauft. Passend zum Surface Pro 4 stellte Microsoft die neue Generation vor, der schlicht Surface getauft wurde.

Blicken Sie da noch durch? Falls nicht: Es ist fast gleichgültig, welche Fassung Sie besitzen, denn im Grunde bietet der Surface Pen stets das, was man erwartet: Ein digitales Imitat eines Stiftes, um mit der Hand arbeiten zu können. Damit kann man einerseits wie mit der Maus Bereiche markieren oder Fenster verkleinern, andererseits bietet das Surface-Zubehör noch ein paar "Schmankerl", die wahrscheinlich nicht jeder Besitzer kennt.

Surface mit Pen (Bild: Microsoft) Surface mit Pen (Bild: Microsoft)

Tipp 1: Rechtsklick und Radiergummi

Der Stift für das Surface (Pro) 3 bietet über einen speziellen Knopf die Möglichkeit eines Rechtsklicks, der Kontext-Menüs und Dergleichen erscheinen lässt.

Die zweite Taste auf der Seite des Surface dient als Radiergummi. Betätigt man sie, können in verschiedenen Programmen (z.B. Microsoft OneNote) Bereiche gelöscht werden. Beim neuen Surface Stift fürs Surface Pro 4 wandert die Funktion ans Ende des Pens – vergleichbar mit einem Radiergummi eines Bleistifts.

Tipp 2: Handschrift-Eingabe statt Tastatur

Möchten Sie beispielsweise in Textprogrammen wie Word schnell Notizen hinterlegen, aber dazu nicht das Typecover nutzen? Kein Problem: Klicken Sie rechts unten in der Windows-Taskleiste auf das Tastatur-Symbol und dann wiederum rechts unten auf die Stifteingabe.

Darauf hin öffnet sich ein Eingabefeld, auf dem sie mit dem Stift schreiben können. Die Schrifterkennung wandelt ihre Handschrift automatisch in Buchstaben und Worte um.

Tipp 3: OneNote schneller starten

Sind sie ein fleißiger Nutzer von OneNote? Dann bietet der Surface Stift einen praktischen Shortcut, um die App schnell zu starten: Tippen Sie ein Mal auf den oberen Knopf des Stiftes, öffnet sich unverzüglich das Programm und eine neue Notiz wird angelegt.

Surface Stift (Bild: Microsoft) Surface Stift (Bild: Microsoft)

Tipp 4: Screenshots erstellen

Haben Sie auf einer Webseite oder in einem Dokument etwas Interessantes gefunden, das sie festhalten und an Kollegen schicken möchten? Kein Problem: Tippen zwei Mal kurz hintereinander („Doppelklick“) auf die obere Taste ihres Surface Stiftes, schon wird ein Bildschirmfoto geschossen und in OneNote integriert.

Hier können Sie direkt auswählen, welchen Bereich des Screenshots sie behalten möchten - zum Beispiel nur einen bestimmten Textabschnitt anstatt der ganzen Webseite.

Tipp 5: Surface Stift verstauen

Der Pen für das Surface ist drahtlos – da ist Vorteil und Nachteil in einem. Denn so verliert man das teure Zubehör auch recht schnell. Damit das nicht passiert, ist ein Type Cover ganz praktisch. Das bietet auf seiner Oberseite, wo es an das Surface "angeklipst" wird, eine Einbuchtung.

Diese Einbuchtung ist gut dafür geeignet, den Surface Stift mit seiner Halterung zu befestigen. So geht der Pen beim Transport nicht mehr in den Untiefen von großen Taschen verloren.

Surface Stift im Type Cover (Bild: Jürgen Kroder) Surface Stift im Type Cover (Bild: Jürgen Kroder)

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Kommentare

  • AlphaOrb

    03.11.15 (15:47:06)

    Wie peinlich, jetzt werden schon kritische Kommentare, die sich mit dem massiv unterirdischen Niveau von Artikeln auseinandersetzen, gelöscht. Passt ja langsam. Apple-Verliebtheit und dann der goldene Meinungskäfig.

  • Jürgen Kroder

    05.11.15 (07:52:16)

    Wir haben die ursprüngliche Fassung des Artikels überarbeitet und neu “gelauncht”. Dabei sind auch die Kommentare, die sich auf inhaltliche Fehler bezogen, obsolet geworden. Wenn du oder andere Leser Anmerkungen haben, gleichgültig ob kritisch oder lobend, hören wir uns diese gerne an!

  • iPAD-Kritiker

    02.03.16 (16:13:45)

    Schlecht, schlechter am schlechtesten. Dies ist die Reihenfolge vom Pro zu Pro 4 Pen. Das ist für Anwender mit Verstand leider die ehrliche Wahrheit und deshalb ein Armutszeugnis das quasi ALLE nix mehr merken.

    WARUM ist der Surface 4 Stift nun völlig unpraktisch?

    Der Marketingeck Radierfunktion am Stiftende wirkt plausible gewohnt und cool, aber ist leider NERVIG.

    ZWEIMALIGES DREHEN des Stift ist DEUTLICH LANGSAMER als ein Tastendruck.

    Das HAUPTPROBLEM bildet zusätzlich die UNPRÄZISE Nutzung der groben Radierfläche gegenüber der feinen Stiftspitze.

    Weitere Probleme erfährt derjenige, der überlegend langsam, den Stift dreht, und dabei die Hand an der Bildschirmoberfläche belässt und sich dadurch leicht ungewolltes einhamstern kann.

    Denn wenn der Stift aus dem Induktionsfeld wandert, aktiviert sich der Touch bevor der Radierer wieder im Feld eintaucht.

    WESWEGEN sind die Surface Pro 3 4 Stäbe noch weniger praktisch als die Surface Pro bzw. 2 Stifte?

    Ich besitze Stifte die schon über 12 Jahre alt sind und musste mich nie ums Batteriewechseln kümmern. Selbst beim Surface 4 Griffel wäre bei mir als purer Pen'ner spätestens nach 3-4 Monaten (!) ein Wechsel erforderlich.

    Bei Verwendung eines Doppeltaster-Stiftes, lässt sich am Surface Pro 2 ein GENIALER Pen-Workflow realisieren. Ungelogen kann ich z.B. bei der Notizerfassung unter Journal per Stift blind und quasi unsichtbar ohne Tastatur, Menü bzw. Radialräder sowie OHNE GestenTools bis zu 14 Funktionen bzw. Werkzeuge mit dem WACOM-Stift aufrufen.

    Darum wiederholt
    meine Erfahrung
    kurz formuliert:

    Windows-Anwender mit Verstand
    verwenden WACOM in der Hand.

    Dadurch das man bei der WACOM-Technologie auch leichter HoverGesten einbinden kann, lassen sich mittels einem WACOM Stab hunderte von Befehlen quasi magisch aus der Hand schütteln. Somit ist für mich das A und O eines Windoofs-Brett nach wie vor der WACOM Digitizer.

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