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13.08.16

Hardware

ThingCharger: Smartphones und Tablets stilvoll ohne Kabel laden

Frank Müller

ThingCharger ist ein Aufsatz für die Wandsteckdose, der die Steckdose nicht blockiert und das Aufladen von Smartphones und Tablets jeder Marke erlaubt. 


(Bild: ThingCharger)

 Schluss mit Kabelsalat und belegten Steckdosen

ThingCharger ist ein Universal-Ladegerät für sämtliche Smartphones und Tablets mit Lightning oder MicroUSB-Anschluss. Egal ob Apple, Samsung, HTC, LG, Sony, Motorola, Blackberry, Kindle, Fire - diese pfiffige Erfindung lädt sie alle.

Besonders schön daran ist, dass man keine zusätzlichen Kabel benötigt. Das Ladegerät ist mit zwei Steckeradaptern ausgestattet und wird einfach in einer Wandsteckdose platziert. Die Adapter sollen sich ganz einfach auswechseln und auch in der Höhe verstellen lassen. Dadurch können Geräten auch mit ihren Hüllen und Cases geladen werden.

Die Steckdose bleibt dabei weiterhin für andere Geräte nutzbar, denn die Smartphones oder Tablets werden zum Laden auf den kleinen Adapter an der Oberseite von ThingCharger gesteckt.

ThingCharger lädt mehr als ein Gerät gleichzeitig

An der Unterseite von ThingCharger sind darüber hinaus zwei USB-Steckdosen, in denen man weitere Geräte laden kann.

Wer allerdings regelmäßig mehrere Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen will, koppelt einfach zwei bis drei ThingCharger miteinander. Dabei sollte man darauf achten, dass sie noch fest in der Dose sitzen. Und der Hersteller rät davon ab, mehr als drei ThingCharger ineinander zu stecken.

Crowdfunding ohne IndieGogo und Kickstarter

Die Version für US-amerikanische Steckdosen hat der Hersteller noch über Indiegogo finanziert - und das äußerst erfolgreich. 2014 kamen so fast neuneinhalb Millionen US-Dollar zusammen, genau 2591 % der Summe, die benötigt wurde.

Auch die Version für deutsche Schutzkontakt-Steckdosen soll durch Crowdfunding finanziert werden. Allerdings ohne die Vermittlung der üblichen Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo, sondern lediglich durch Vorbestellungen über die eigene Website.

Interessenten müssen sich noch etwas gedulden

Wie ThingCharger auf seiner deutschen Seite schreibt, rechnet das Unternehmen damit, dass die deutsche Version erst im Frühjahr 2017 lieferbar sein wird. Allerdings warnt der Hersteller schon gleich vor möglichen Verzögerungen, weil er noch ein paar neue Funktionen integrieren möchte.

Wie viel kostet ein ThingCharger?

Ein Gerät soll 39,90 Euro kosten, ein Viererpack 119,70 Euro (also eines umsonst); Sieben Stück schlagen mit 199,50 Euro zu Buche, das entspricht dem Preis für fünf einzelne Geräte.

Das ist nicht gerade wenig. Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel ein einfacher Steckdosenadapter mit zwei USB-Ladeanschlüssen schon für circa 10 Euro zu haben ist. Zwar ist so eine Lösung nicht ganz so elegant, aber auch damit hält man seine Steckdosen frei. 

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