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23.06.08

Test Corsair Flash Voyager GT 16 GB: Getunt, ey!

USB-Sticks gibt es inzwischen wie Sand am Meer, teils für wenige Euro. Corsair will mit dem Flash Voyager GT das obere Marktsegment aufrollen. Lohnt sich das?


Corsair Flash Voyager GT Set (Bild: W.D.Roth)

USB-Sticks haben längst nicht mehr MB, sondern GB. Leider nicht immer soviele GB, wie sie haben sollten, das ist dann aktiver Datenschutz: Die Daten werden vor dem Speichern geschützt! Doch neben den Billig-Sticks mit Gammelchips gibt es auch edlere Ware:

 


Im Blister eher unscheinbar: Der Corsair-Flash-Voyager-GT (Bild: W.D.Roth)

Corsair ist so ein Hersteller, der lieber im hochpreisigen Segment anbietet. Wobei man hiervor keine Angst haben muß: Der getestete Corsair Flash Voyager GT 16 GB kostet im Markt auch nur etwa 70 Euro. Das kosten auch andere USB-Sticks mit 16 GB.

Beworben wurde der Flash Voyager GT 16 GB vor allem mit besonders hoher Geschwindigkeit - er soll USB 2.0 voll ausnutzen, dabei bis zur vierfachen Geschwindigkeit anderer Modelle bieten und benutzt daher auch das automobile Kürzel GT. Im Praxistest konnte zu anderen aktuellen Speichersticks allerdings kein deutlicher Vorsprung mehr entdeckt werden - allerdings war der zum Test verwendete Notebook hier eventuell bereits selbst an den Grenzen seiner USB-2.0-Geschwindigkeit.

Angenehm ist jedoch die auch schon vom Mini-4-GB-Stick bekannte Gummierung des Corsair Flash Voyager GT 16 GB, die es ermöglicht, ihn auch in der Hosentasche herumzutragen, ohne mit Löchern in derselben heimzukommen. Schlüsselkinder können sich ihn auch mit dem mitgelieferten Tragegurt um den Hals hängen, und für ungünstig gelegene USB-Ports ist auch noch ein kleines Verlängerungskabel mit dabei.

Die aufgedruckten 16 GB sind jedoch auch tatsächlich vorhanden. Bei einer solchen Größe kann man bereits umfangreiche Schweine-GIF Fotosammlungen auf so einen Stick auslagern, damit sie nicht auf der knappen Festplatte eines Notebooks herumlagern - oder wichtige Programme, Daten etc. Angenehm, daß Corsair dazu das Verschlüsselungsprogramm Truecrypt aufgespielt hat, sodaß auch mit Windows XP Home oder anderen Krüppelvarianten des Microsoft Betriebssystems der Inhalt des Sticks vor neugierigen Kollegen verborgen werden kann.

Treiber für ältere Betriebssysteme werde nicht mitgeliefert - bei dieser Speichergrüße wohl auch sinnlos. Zu haben ist der Stick bei allen gängigen IT- und Elektronikhändlern wie Conrad, Alternate, Reichelt oder Amazon.

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