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09.07.12 06:29

, von Wolf-Dieter Roth

Terratec Noxon DAB-Stick: Der PC als programmierbarer Audiorekorder

PC-Videorekorderlösungen gibt es schon länger - Radiosender konnte man hiermit jedoch bestenfalls mit Hilfe einer Satellitenempfangskarte aufzeichnen. Nun kann eine terrestrische Empfangslösung digital aufzeichnen.

Terratec DAB-Mediaplayer: Aufnahme (Bild: Terratec)Der Terratec Noxon DAB-Radiostick ist eine sehr kostengünstige Lösung zum Empfang von Digitalradio (DAB+), die dank Hardware-Update mittlerweile auch mit der mitgelieferten Antenne brauchbaren Empfang bietet, so man sich in einem mit DAB+ versorgten Gebiet aufhält.

Nach dem Hardware-Update gibt es nun von Terratec und dem Fraunhofer-Institut einen kostenfreien Software-Update, der bei bestehender Internet-Verbindung automatisch angeboten wird, sobald der DAB-Mediaplayer von Terratec gestartet wird.

Die nützlichste neue Funktion ist dabei die Aufnahmefunktion - und zwar nicht nur als "rote Taste", wie einst am Kassettenrekorder, sondern frei programmierbar, wie am Videorekorder. So etwas ging bislang nur mit DVB-S-Lösungen, doch verweigerten diese oft das Aufzeichnen reiner Audiokanäle.

Der Aufnahmeplaner des DAB-Mediaplayers schaltet nun den Empfänger auf den jeweiligen Sender um und zeichnet die programmierte Sendung auf die Festplatte des Computers auf. Dabei kann auch direkt im nativen, vom Sender gelieferten MP4-Format (MPEG4 HE-AAC v2) aufgezeichnet werden, was Qualitätsverluste oder aufgeblähte Dateien durch Umkodieren auf MP3 vermeidet, so man ein Gerät zum Abspielen verwenden will, das dieses Format verarbeiten kann. iPod und Computer gehören dazu, mancher DVD-Spieler könnte dagegen streiken, doch dies kann man ja ausprobieren.

Außerdem kann die Software gegebenfalls direkt zwischen unterschiedlichen Ausgangskanälen zur Wiedergabe umschalten (Kopfhörer, interne Soundkarte digital, externe USB-Soundkarte...), die Senderlogos werden nun im Menü angezeigt (hoffentlich mit dem Einverständnis aller Sendeanstalten!) und dieses ist nun auch über die linke Maustaste erreichbar.

Senderlogos und Maustaste fallen klar unter eher kosmetisches Update (vulgo: Neuschminken), nützlich ist es jedoch, dass die Software nun auch komplett über die Tastatur bedienbar ist - Mausbedienung einer Radiosoftware ist nämlich nur am Notebook, dessen Bildschirm ohnehin stets aktiv ist, sinnvoll, an einem am Fernseher angeschlossenen Multimedia-PC dagegen eher lästig.

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