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15.10.14

Tempescope: Wetterstation mit echten Wettereffekten

Eine Wetterstation. Schön. Gut. Langweilig. Sie zeigt eben die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit an. Spektakulär sind die wenigsten solcher Geräte. Ganz anders sieht es bei Tempescope aus.

Hübsch und effektreich. (Foto: Youtube / Takeshi Tanaka) Hübsch und effektreich. (Foto: Youtube / Takeshi Tanaka)

Tempescope ist eine selbstgebaute Wetterstation, die in der Lage ist, abhängig vom aktuellen bzw. anstehenden Wetter draußen - also im echten Leben - authentische Effekte darzustellen. Blitz, Regen, Wolken, Sonne - all das holt man sich mit Tempescope ins Wohnzimmer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei ist das glücklicherweise eine recht ungefährliche Angelegenheit, kommen doch weder Starkstrom noch Chemtrails zum Einsatz.

 

Arduino Inside

Der Hobbytüftler Ken Kawamoto fand eine ordinäre Wetterstation offensichtlich auch zu langweilig. Und so schnappte er sich ein Acrylglas-Gehäuse, das er mit allerlei Elementen ausstattete. Ein Wasserzerstäuber lässt leichten Nebel entstehen, der Bewölkung symbolisieren soll. Eine Wasserpumpe produziert Regentropfen, eine flexible LED erzeugt Blitz und Sonnenschein.

Wie der frühe Prototyp vom Tempescope aussieht, das zeigt das folgende Video...

www.youtube.com/watch

Kommerzialisierung

Gesteuert wird die verwendete Hardware von einem Arduino-Controller, der schnurlos mit einem PC verbunden ist. Vom Rechner aus erhält Tempescope die relevanten Wetterinformationen, auch ist eine individuelle Steuerung möglich. Erfahrenere Bastelfreunde können die Apparatur durchaus selbst nachbauen, denn Ken Kawamoto bietet Quellcodes und Baupläne zum kostenlosen Download an. Allerdings sieht alleine die Konstruktion des Gehäuses nicht gerade simpel aus, während die Hardware - von der Stromversorgung bis hin zu den einzelnen Komponenten - durchaus im Elektro- und Baumarkt erhältlich sein dürften. Wem das alles zu komplex ist: Der Brite plant allen Anschein nach eine kommerzielle Variante seiner Erfindung. Für 2015 ist eine Crowdfunding-Kampagne angedacht, für weitere Informationen hierzu ist es wohl noch zu früh.

Weitere Fakten zu dem schicken DIY-Projekt erhaltet ihr auf der extra eingerichteten Webseite. Und die Bauanleitung gibt’s bei github.

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