Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

30.08.13

SwissPen: 3D-Druck-Stift aus der Schweiz

Der 3D-Drucker in Stiftform "3Doodler" war ein großer Hit auf Kickstarter, ist noch nicht auf dem Markt und bekommt schon Konkurrenz aus der Schweiz: SwissPen heißt das Gerät und es soll noch im Oktober erhältlich sein.

SwissPen 3D-Druck-Stift

Wichtiger Hinweis: Mehrere Leser berichten in den Kommentaren zu diesem Beitrag, dass sie keinen Swisspen erhalten haben. Das Unternehmen hat auf meine Nachfragen nicht reagiert. Ich kann daher momentan nicht empfehlen, dieses Gerät zu bestellen.

Die Idee ist so simpel wie bestechend: Man nehme einen 3D-Druckkopf und verpflanze ihn in einen handlichen Stift. Schon kann man für wenig Geld aus geschmolzenen Kunstofffäden kleine Kunstwerke schaffen – entsprechendes Talent und Geschick vorausgesetzt. Geduld wird am Anfang auch nicht verkehrt sein. So oder so: Über 2,3 Millionen US-Dollar haben die Macher des Kickstarter-Projekts "3Doodler" damit eingenommen. Die ersten 100 sollen im September ausgeliefert werden. Wer nicht via Kickstarter zugeschlagen hat, wird dagegen auf den Februar 2014 vertröstet.

Hier fährt ihnen nun das Schweizer Unternehmen Swiss 3D Print in die Parade. Ihr Konkurrenzprodukt SwissPen soll jeder schon ab Oktober bekommen können.

Optisch und technisch gleichen sich die beiden sehr. Die Schweizer haben ihren Stift nach vorn hin stärker verjüngt. Aber das war es an sich auch schon.

Der SwissPen ist 3,6 cm lang und wiegt 198 g. Er verträgt ABS- oder PLA-Filament in 1,75 mm Stärke. Man schließt ihn an den Strom an, er heizt sich für etwa eine Minute auf und dann kann man loslegen. Der Stift ist übrigens nicht als Kinderspielzeug geeignet, die Nutzer sollten mindestens 12 Jahre alt sein.

Preislich sind sich beide etwa gleich: 95 Franken verlangen die Schweizer, 99 US-Dollar die Amerikaner, beides entspricht rund 75 Euro. Neben Stift und Netzteil sind hier auch bereits 220 jeweils 25 cm lange Kunstofffäden enthalten.

Das folgende Video führt den SwissPen vor:

Weitere Informationen auf der Website zum SwissPen. Und hier kann man ihn vorbestellen.

Gefunden bei Gizmag.

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer