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04.04.17Kommentieren

Software

Zeit zu handeln: Windows Vista ist am Ende


(Bild: Microsoft)

Microsoft stellt endgültig die Unterstützung für sein veraltetes Windows ein. Nun sollten Sie schnellstmöglich zu einem neuen Betriebssystem wechseln.

Support von Windows Vista wird endgültig eingestellt

Am 11. April 2017 beendet Microsoft den erweiterten Support für Windows Vista. Das bedeutet, an diesem Tag wird ein letztes Sicherheitsupdate für das Betriebssystem erscheinen, danach wird es keine Unterstützung seitens Microsoft mehr geben. Kein Wunder: Windows Vista erschien Ende Januar 2007 und war somit rund zehn Jahre am Markt.

Obwohl diese Windows-Fassung nie die Beliebtheit von Windows XP oder seinem Nachfolger Windows 7 erreichte, wurde es aus Redmond mit Patches mehr oder weniger am Leben erhalten. Damit ist nun endgültig Schluss.

Was bedeutet das Ende von Windows Vista?

Ohne Support wird es auch keine dringend benötigten Sicherheits-Updates mehr geben. Die Schwachstellen von Windows Vista könnten ausgenutzt werden, um die Computer zu infizieren und zu kapern. „Cyberkriminelle kompromittieren Systeme über offene Sicherheitslücken gezielt mittels Denial-of -Service-Attacken, Phishing-Spam-Kampagnen oder mit Malware“, erklärt Peter Meyer, Leiter Cyber Security Services im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Dementsprechend stellen alle Computer mit Vista ein Sicherheitsrisiko dar.

Somit sollten Privatpersonen und besonders Unternehmen, die noch Computer mit Windows Vista im Einsatz haben, umgehend handeln. Also: Ersetzen Sie das abgeschriebene Betriebssystem durch ein neues! Zum Beispiel durch Windows 10, das auf jeden Fall noch einige Jahre up-to-date sein wird.

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Sollte der Vista-Computer zu alt und zu langsam für ein modernes Betriebssystem sein, dann sollte er durch ein neues, leistungsstärkeres Modell ersetzt werden.

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Der Marktanteil von Vista: kaum noch vorhanden

Wie folgende Auswertung zeigt, dürften heutzutage – zum Glück – kaum noch Rechner mit Windows Vista laufen:

Wann endet der Support für andere Windows-Versionen?

Nicht nur Windows Vista ist am Ende, auch andere Windows-Fassungen sollten Sie nur noch mit Vorsicht einsetzen. Der Vorgänger von Vista, Windows XP, war zwar sehr beliebt, doch dafür stellte Microsoft bereits im April 2014 den Support ein. Dementsprechend sollte dieses OS nirgends mehr zum Einsatz kommen. Und an Windows 7 können auch Sie auch nicht mehr allzu lange festhalten: Der erweiterte Support läuft im Januar 2020 aus.

Etwas zukunftstauglicher ist Windows 8(.1): Das wird Microsoft noch bis zum 10. Januar 2023 unterstützen, und Windows 10 soll noch mindestens bis zum 14. Oktober 2025 durch wichtige Security-Updates am Leben erhalten bleiben. 

Microsoft Office 2007 geht auch in die Rente

Nicht nur Windows Vista sollten Sie jetzt schleunigst von Ihren Computern verbannen, das Gleiche gilt für Office 2007 und seinen einzelnen Bestandteile (z.B. Word, Excel und Powerpoint). Hierfür endet diesen Monat ebenfalls der Support. Auch hier sollten Sie die veralteten und damit unsicheren Programme durch eine neue Fassung austauschen.

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