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15.02.15

St. Leonhard Sprechende Seniorenuhr im Test: Kann mir mal jemand sagen, wie spät es ist?

Ältere Menschen und Blinde schätzen Zeitansagen. Diese Zeitansage trägt sich am Arm, ist funkgesteuert und solarversorgt. neuerdings.com hat sie getestet.

Digitaluhren mit Zeitansage stündlich und auf Knopfdruck gab es als Tischuhr schon in den 90ern. Sie halfen dabei, die Mittagspause nicht zu verpassen - denn damals lief ja noch keine Zeitanzeige am PC mit - und erschreckten bereits um 7 Uhr im Büro arbeitende Kollegen zu Tode.

Später folgten auch Armband-Modelle. Leider wie vieles aus Fernost mit komplizierten Menüs mit mindestens vier unabhängig einstellbaren Alarmzeiten, die sich auch leicht versehentlich einschalteten und dann die Batterien entluden sowie den Benutzer um Mitternacht aus dem Schlaf holten. Jeder Batteriewechsel war dann eine höchst komplizierte Angelegenheit für einen nicht Sehenden.

Die Seniorenuhr von St. Leonhard, bei Pearl für knapp 50 € zu finden, erscheint eleganter:

Sie hat klare schwarze Ziffern auf weißem Hintergrund, wird über Funk gestellt und solarversorgt. Sie kommt fertig eingestellt und bereits laufend und muss nur noch angelegt werden. Dann gibt der obere Knopf die Uhrzeit aus und der untere das Datum. Das ist wirklich narrensicher und benutzerfreundlich.

Natürlich hat sie auch Alarmfunktionen und Einstellmenüs, die über zwei versenkte Druckköpfe eingestellt werden können. Hier kann man neben Weckzeiten auch stündliche Zeitansagen, den Empfang anderer Zeitzeichensender und auch manuellen Betrieb einstellen, falls man sich in einem Land ohne Zeitzeichensenderempfang aufhält. Sogar ausschalten kann man die Uhr bei Nichtgebrauch. Doch sind all diese Funktionen vor versehentlichem Einschalten geschützt und man muss nicht befürchten, alle drei Wochen die wild piepende Uhr wieder durch Rücksetzen der Alarmzeiten zum Schweigen bringen zu müssen.

Lediglich nachts um 3 muss die Uhr an einem Fenster liegen, um empfangen zu können und einmal die Woche drei bis vier Stunden tagsüber ans Fenster, um wieder aufzuladen.

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