Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

12.07.15

Spültischarmatur "Gloria" im Test: Wenn's "a weng eng" ist...

Wenn die Spüle einer Einbauküche vor ein Fenster gebaut wurde, ist der Wasserhahn dem Öffnen des Fensters im Weg. Dann gibt es dicke Luft in der Küche. neuerdings.com entdeckte eine interessante Alternative.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wer eine Küchenzeile in eine vorhande Küche einbaut, ist froh, wenn die wichtigen Arbeitsorte, wozu auch die Spüle zählt, ordentlich beleuchtet sind. Im Gegensatz zu Herd oder Arbeitsplatte kann über die Spüle oft keine Beleuchtung montiert werden. Deshalb ist es durchaus praktisch, wenn sie vor einem Fenster ist - allerdings nur, bis man dieses öffnen möchte. Dann ist der Wasserhahn plötzlich im Weg.

Im konkreten Fall hätte es schon gereicht, wenn der Wasserhahn ein paar Zentimeter weniger hoch gewesen wäre. Alternativ schlugen die Baumarkt-Mitarbeiter vor, ihn außerhalb der Spüle zu montieren. Dann wäre sein Anschluss aber durch den Geschirrschrank gegangen. Nicht sehr sinnvoll. Doch beim Stöbern im Baumarkt fand sich eine interessante Alternative, die zeigt, dass das Problem wohl öfter auftritt:

Die Armatur "Gloria", nicht unter "Spülarmaturen", sondern unter "Spezialarmaturen" eingeordnet, war nämlich etwas flacher, weil "seitwärts" konstruiert: Statt dem Einhandmischer über dem Wasserhahn sind beide links und rechts des Montagepunkts angeordnet. Zusätzlich kann der Wasserhahn "umgelegt" werden; er steht dann nicht mehr über. Deshalb wird extra "für Unterfenstermontage" angegeben.

Der Austausch gegen den vorhandenen Wasserhahn war unproblematisch. Die Spüle konnte wie gehabt bewässert werden. Einen flexiblen Schlauch hat "Gloria" allerdings nicht, das wäre zusammen mit dem umknickbaren Wasserhahn nicht umsetzbar.

Die Einbauhöhe war allerdings auch mit eingeknicktem Wasserhahn noch ein paar Millimeter zu hoch. Doch mit schräger Montage des Ganzen war das Ziel schließlich erreicht: Fenster und Wasserhahn ließen sich nun ordnungsgemäß öffnen.

Erfreulich, wenn sich ein Hersteller auch um solch ein scheinbar triviales Problem Gedanken macht und eine Lösung anbietet, die auch Sanitärfachleute verblüfft.

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer