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30.08.12

Sony Xperia Tablet S, Xperia T, Vaio Tablets, Bravia 4K-TV: Tür auf in die nächste Produktgeneration

Auf der IFA präsentiert Sony seine neuesten Produkte, die mit vielen Details Technik der nächsten Generation integrieren. Wir stellen ein paar davon vor.

Sonys Produktoffensive beginnt mit der nächsten Generation Android-Tablets, die jetzt auch unter der Marke Xperia segeln. Drei neue Smartphones integrieren neueste Mobilfunktechnik wie NFC und LTE. NFC bieten auch andere Geräte im Sony-Fuhrpark, wie die neuen Vaio Windows-8-Tablet-PCs. Und last but not least zeigte der Hersteller, den man so wie kaum einen anderen vor allem mit "Fernseher" verbindet, sein Bravia -Flaggschiff mit 4K-Auflösung und 84 Zoll Diagonale.

 

Android-Tablet

Nach der Aufgabe des Doppelnamens adoptieren immer mehr Produkte von Sony die Marke "Xperia" - und so trägt auch das neueste Tablet S diese Bezeichnung. Es löst mit aktueller Technik (Quadcore Nvidia Tegra 3, Android 4.0 ICS) das alte ab. Geblieben ist die leichte Keilform, die das gute Handhaben erleichtert, jedoch nur noch durch ein Aufdoppeln einer Gehäusehälfte erreicht wird - und die Funktion als Universal-Fernbedienung.

Preise: für das ab September verfügbare mit nur WLAN bei 16 GB ca. 400 Euro, mit 32 GB Speicher ca. 500 Euro. Mit WLAN und 3G gibt es das 16-GB-Tablet S für ca. 520 Euro, das Spitzenmodell mit WLAN und 3G hat gleich 64 GB und kostet ca. 720 Euro, beide sind ab Oktober verfügbar. Wie immer bietet Sony auch umfangreiches Zubehör wie z. B. eine Tastaturhülle (ca. 100 Euro).

Smartphones

Nachdem Sony bereits fast mehr Handys produziert als Familie Wollny Kinder, kommen zur IFA drei weitere Modelle auf den Markt. Auch sie tragen den Namen Xperia. Das neue Spitzenmodell Xperia T spielt sogar die Hauptrolle im neuen James-Bond-Film Skyfall , der im November ins Kino kommt. Es verfügt über 4,6"-Display (11,7 cm), einen QuadDualcore-Prozessor und NFC.

Das nutzen Sony-Geräte, um sich ohne Heckmeck mit anderen Geräten zu verkoppeln, etwa mit dem Fernseher für die Bildwiedergabe oder dem schnurlosen Kopfhörer. Beim "One-touch-sharing" brauchen beide Geräte sich nur kurz zu berühren und schon steht die Verbindung. Keine komplizierte Bluetooth-Koppelung mit Zahlenfummelei mehr. Etwa 550 Euro muss man raustun, will man sich wie James Bond fühlen.

Das etwa genauso teure Xperia V (noch keine Infos online) besticht durch LTE-Funktechnik und Wasserfestigkeit sowie 13-Megapixelkamera (wie auch im Modell T verbaut). Der "Junior", Modell Xperia J, ist das Einstiegsmodell in die Welt der bogenförmigen Sony-Handys (ca. 240 Euro). Eckdaten hier: 4"-Display, 5 Megapixel-Kamera. Alle laufen mit Android 4.0 (ICS).

Windows-8-Tablet-PCs

Anfangs war von Tablets die Rede, jetzt wieder: Nachdem fast alle anderen Hersteller mit Windows-8-Notebooks auf den Markt kommen, die sich auch per Touchscreen bedienen lassen, gibt es zwei solcher Geräte auch von Sony - mit dem gewissen Extra. Vaio Duo 11 ist ein Slider-PC, bei dem sich die Tastatur unter das Tablet schieben lässt. Die Eckdaten sind Ultrabook-üblich: Intel Core i3 oder i5, 4 GB RAM, HD-Display, SSD, 18 mm Dicke, etc. Leider gilt das auch für den Preis: ab 1200 Euro.

Der Vaio Tap 20 ist das Tablet für daheim, und da geizt es nicht mit Größe: ganze 20 Zoll bieten genügend Raum zum Hin- und Herschieben des Kachel-Windows. Das Tap 20 hat einen "satten und kräftigen Klang", verspricht Sony. Das größere Gerät besticht durch den etwas niedrigeren Preis: ab etwa 1000 Euro ist es zu haben.

Fernseher

Stichwort Größe: die zählt, glaubt wohl Sony auch bei den Fernsehern, und präsentiert sein erstes 4K-Modell Bravia KD-84X9005 (Bild siehe oben) - mit einer Auflösung von Vierfach-Full-HD oder 4196 x 2160 Bildpunkten. Trotz der Riesendiagonale von 84 Zoll - 2,13 Metern - soll der Betrachtungsabstand keine Rolle mehr spielen, denn ob der hohen Auflösung sowie des Betrachtungswinkels von 60° könne man eh keine Pixel mehr erkennen und von jeder Position aus gleich gut gucken.

Und damit die schnell genug dargestellt werden, befindet sich im TV ein neuer Prozessor mit drei separaten Chips. Dadurch werden auch normale Inhalte hochskaliert. Bei der 3D-Technologie setzt man jetzt auf Polarisation, denn bei 4K bildet die üblicherweise bei Full HD störende Halbierung der Auflösung keine Rolle mehr. Last but not least enthält er das von vielen lang erwartete Google TV.

Der Fernseher kommt im Dezember 2012 auf den Markt, Preise stehen noch nicht fest, aber wohl das: den kauft man sich nicht vom Einkommen, sondern vom Vermögen.

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