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06.09.10

Sony Reader PRS-650: E-Books mit Touchscreen

Der neue Sony Ebook-Reader PRS-650 hat einen Touchscreen und spielt mp3s ab.

Lohnt sich die Anschaffung eines E-Book Readers noch, wenn Tablets die Funktionen ebenfalls eingebaut haben? Durchaus, denn Reader wie Sonys Reader PRS-650 haben ein paar Vorzüge.

Zum einen sind sie meist kompakter als Tablets, zum anderen hält der Akku meist deutlich länger durch. Dazu kommt, dass ausser Apple bisher kein Anbieter einen eigenen Buchladen für ein Tablet anbietet, mit dem bequem seine Bücher runterladen kann. Sony, die relativ früh auf dem Reader-Markt präsent waren, probiert es mit einer neuen Version seines E-Readers.

Dabei setzt Sony weiter auf die E-Ink Technologie, die zwar tagsüber angenehm zu lesen ist, weil auch direktes Sonnenlicht nicht weiter stört, aber wegen der fehlenden Hintergrundbeleuchtung sitzt man Abends im wahrsten Sinne des Wortes im Dunklen.

Sechs Zoll misst das Display, ist also recht kompakt. Bei einem Gewicht von nur 215 Gramm wird einem auch der Arm nicht so schnell schwer. Angeliefert wird der Sony PRS-650 Ebook-Reader mit 2 GB Speicher, aber die lassen sich schnell auf bis zu 32 GB erweitern. Der Akku soll bis zu 2 Wochen durchhalten, ohne dass man sich einer Steckdose nähern muss. Das gilt auch, wenn man mittels des Audioplayers ein wenig Musik oder Hörbücher konsumieren will. Der Player kann aber die Formate mp3 und AAC abspielen.

Mittels des Touchscreens kann man Buchseiten umschlagen, scrollen und einige Funktionen bedienen. Mir erschien das Umblättern bei einem kurzen Test etwas hakelig. Es ging nicht so schnell, wie man das erwarten würde, aber es handelte sich auch um ein Messegerät.

Als reiner Reader ist der Sonys Reader PRS-650 nicht schlecht, wäre da nicht Preis. Deutlich über 200 Euro kostet der Reader.

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