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10.10.11Leser-Kommentare

Sony Ericsson Xperia Ray im Kurz-Test: Kompakter Androide im Nadelstreifenanzug

Das Sony Ericsson Xperia Ray ist eigentlich ein ganz normales Android-Smartphone. Der Praxis-Test zeigt: Allein Grösse und Format mögen als besonders Merkmal gelten.

Das Xperia Ray ist in diversen Farben erhältlich {pd Sony;https://picasaweb.google.com/sonyericssonsocial/XperiaRay#}

Ein mit 1 GHz getakteter Prozessor, 512 MB RAM, 300 MB interner Speicher, eine Kamera, die mit 8,1 MP auflöst, aGPS, WiFi, Android 2,3,4 et cetera. Klingt unspektakulär. Fast schon enttäuschend die Bildschirmgrösse: 3,3 Zoll – immerhin bei einer Auflösung von 854 x 480 px. Just der kleine Bildschirm mit der Auflösung, die auf das ungewöhnliche Seitenverhältnis von 4,1 x 7,4 cm (das entspricht ungefähr einem Seitenverhältnis von 9:16) hindeutet, machen das Xperia Ray interessanter als die nackten technischen Kennzahlen vermuten liessen.

 

Das Ray ist nämlich deutlich kompakter gebaut, als das durchschnittliche Android-Smartphone. Wer jetzt denkt: «Obacht, Batterie-Laufzeit!» sei beruhigt. Während des Praxistests hat das Smartphone dank seines Akkus mit 1'500 mAh im Durchschnitt einen ganzen Arbeitstag plus Feierabend (Telefonieren, Surfen, Mailen, Facebook durchstöbern, twittern, Youtube-Videos anschauen; alles im UMTS-Netz) durchgehalten. Das ist nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass das Ray nicht nur kompakt, sondern mit 100 g auch sehr leicht geworden ist.

Im Praxistest konnte das Display nicht ganz überzeugen: Zwar ist es eine Freude Videos auf dem hochauflösenden 16:9-Bildschirm anzuschauen, aber nur wenn das Umgebungslicht günstig ist, das heisst: nicht besonders hell. Scheint die Sonne, ist bisweilen kaum zu erkennen, was auf dem Bildschirm dargestellt wird.

Das Format des Bildschirms bringt eine weiter Eigenheit mit sich. Wer das Telefon hochkant hält, bekommt keine vollwertige virtuelle Tastatur eingeblendet, sondern ein Ziffernblock auf dem Texte à la mode du 20ième siècle oder T9-Style getippt werden. Wer dieses Retro-Feeling nicht mag, kippt das Ray um 90 Grad, um SMS und Emails zu zu verfassen. Wer im Breitformat tippt, wird sich allenfalls daran stören, dass wegen der geringen Breite respektive Höhe (4,1 cm) auf dem Bildschirm nichts anderes eingeblendet wird als Keyboard und Eingabefeld.

Wer ein kompaktes und leistungsfähiges Smartphone für den Business-Alltag sucht, sollte sich das Experia Ray näher anschauen – nicht zuletzt, weil die Produktdesigner dem Gerät eine verhältnismässig edle Hülle spendiert haben. Dank gummierter Rückseite liegt das Ray nicht nur gut in der Hand sondern passt auch gut zu jedem Lenovo Business-Laptop.

Das Sony Ericsson Xperia Ray ist bei Amazon ab rund EUR 271 zu haben (per 10.10.2011). Wer mehr erfahren möchte über die Features des schlanken Business-Androiden, führe sich folgendes Werbe-Video zu Gemüte:

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Kommentare

  • jan

    10.10.11 (20:57:25)

    Das sieht doch echt interessant aus! Hab zur Zeit leider keinen Überblick über die Geräte aufm Markt. Aber es scheint recht günstig zu sein oder? Wie sind denn Prozessor und sonstige Leistung einzuordnen?

  • Jürgen

    11.10.11 (06:32:04)

    Sehr gelungen. Und dann noch zu dem Preis? Klasse.

  • Simon Wüthrich

    11.10.11 (09:26:36)

    Pozessor et cetera schwingen nicht gerade oben aus, reichen aber völlig aus, um die Ansprüche eines Businessusers locker und flink zu bewältigen.

  • Kommentator

    11.10.11 (09:59:41)

    schöner preis und schönes gerät. was mir fehlt ist, dass man keine einzelnen nummern sperren kann wenn man per sms zugespammt wird. weiß jemand bei welchen handys das funktioniert!? habe das iphone 4 und da geht gar nix. nicht mal nummern von ungebetenen anrufern kann man sperren :-(

  • Simon Wüthrich

    11.10.11 (10:32:03)

    Solche Dinge müssen in der Regel mit dem Service Provider geklärt werden.

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