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21.08.12 07:34

, von Frank Müller

Sonoro Troy im Test: Tolle Kiste zum Laden und Hören

Sonoro ist ein deutscher Hersteller hochwertige Audiosysteme, der seine Wurzeln in Köln hat. Die Produkte zeichnen sich in der Regel nicht nur durch ihren Klang, sondern auch durch ihr Design aus. Wir konnten testen, ob das bei der neuen Audio- und Ladestation Sonoro Troy auch der Fall ist.

Sonoro Troy Sound- und Ladestation (Bilder:frm)Troy ist nicht nur ein Song der Fantastischen Vier, sondern auch eine Audio- und Ladestation des Kölner Unternehmens Sonoro. Vor kurzem hatten wir über Troy berichtet, jetzt konnten wir das Gerät zu Hause selbst ausprobieren.

Die kleine Kiste mit den abgerundeten Ecken ist bis ins Detail durchdacht. Mit ihren Maßen von 260 x 175 mm nimmt sie weniger Grundfläche ein als ein DIN-A4-Blatt. Über den gut erreichbaren Lautstärkeregler an der Seite wird Troy an- oder ausgeschaltet.

Ein zusätzliche Ein-Ausschalter am Boden sorgt dafür, dass die Anlage keinen Standby-Strom zieht, wenn sie nicht benutzt wird. Dieser Schalter lässt sich dank der kleinen Füßchen erreichen, ohne Troy anzuheben. Im folgenden Video zeige ich euch Troy von allen Seiten.

Als Audioanlage für den Rechner

Die Füßchen verbessern übrigens auch den Klang von Troy. Denn dadurch kann sich der Bass über die Bassreflexröhre am Boden wunderbar verbreiten. Der kleine Kasten bietet einen Sound, der mühelos ein Wohnzimmer füllen kann. Über die 3,5-mm-Klinkenbuchse am Boden kann man einen Rechner anschließen und Troy als Soundmaschine für Musik und Videos benutzen. Vielleicht liegt der warme Klang auch am Holzkorpus, nur Boden und Oberseite sind aus Kunststoff.

Da sich der Stromanschluss am Boden von Troy befindet, kann man das Kabel zu allen Seiten herausführen, wie es einem gerade gelegen kommt.

Als Audioanlage für Smartphone, Tablet oder MP3-Player

MP3-Player und Smartphones legt man lieber auf der Filzplatte auf Troys Oberseite ab. Durch die kleinen Aussparungen in der Platte kann man gerade so viel Lade- oder Audiokabel herausziehen, wie man benötigt. Der Rest blibt unsichtbar unter der Platte verborgen.

Und ein wenn das Tablet nicht zu dick ist, kann man es auch in der Halterung unterbringen, die sich auf der anderen Seite der Platte verbirgt. Dadurch, dass Troy im Gegensatz zu vielen anderen Audiodocks auf einen Apple-spezifischen Anschluss verzichtet, müssen Apple-Fans zwei Kabel anschließen.

Das ist zwar ein kleines bisschen mehr Arbeit, dafür ist Troy aber zukunftssicher und dient zudem so ziemlich allen geeigneten Gadgets als Lade- und Soundstation. Ziemlich clever, wie ich finde.

Als Ladestation und Smartphone-Ständer

Die obere Abdeckung ist ziemlich schwer, fühlt sich an wie eine filzüberzogene Metallplatte. Außerdem hält die Platte, wenn man sie ein wenig festdrückt, ganz gut in der Aussparung. Durch diese beiden Punkte hält auch ein Tablet gut in der Halterung, ohne dass sich der Deckel gleich lösen würde.

Ein iPhone 4S ohne Bumper oder andere Hülle lässt sich gut in den Halter hineinklemmen, bei dickeren Geräten oder mit Bumper wird leider nichts daraus. Bis zur Dicke des iPhone 4S jedoch hält Sonoro Troy das Gerät sicher und schonend im Gummigriff.

Da beim iPhone wie auch bei anderen Smartphones und Tablets im Querformat sowohl Audiobuchse als auch Dock-Anschluss zugänglich sind, kann man mit Sonoro Troy zum Beispiel einen Film sehen, Das Gerät dabei laden und den Sound über Troy ausgeben lassen.

Fazit: Fehlt nur noch ein Akku

Troy ist wirklich mal eine gelungene Sound- und Ladestation. Endlich mal nicht Apple-spezifisch, im gelungenen, eigenständigen Design und mit einem guten, warmen Klang. Mein einziger Verbesserungsvorschlag für die Sonoro Troy wäre ein integrierter Akku. Dann wäre man nicht von einer Steckdose abhängig und könnte Troy auch mal auf dem Balkon einsetzen.

Insgesamt eine klare Kaufempfehlung. Sonoro Troy wird mir fehlen, wenn es demnächst zurückgeht.

Auf der Produktseite von Sonoro Troy gibt es mehr Infos, außerdem kann man das gute Stück hier für 149 Euro vorbestellen.

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Kommentare: Sonoro Troy im Test: Tolle Kiste zum Laden und Hören

Sehr hübsches Dingeling und Filz! Danke!

Diese Nachricht wurde von der andreas am 21.08.12 (18:01:10) kommentiert.

Dass kann man aber auch anders sehen: Ausser einem Akku fehlt vor allem eine Bluetooth Koppelung und ein vernünftiger Preis! 149 Euro für eine Lautsprecherkiste ohne Bluetooth und Akku ist absolut zu teuer !

Diese Nachricht wurde von Dabbes am 21.08.12 (18:52:56) kommentiert.
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