Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

24.10.15

Skybuds: Diese Kopfhörer sagen Tschüss zum Kabelsalat

Wer im Auto, in der Bahn oder im Flugzeug unterwegs ist, der möchte nicht auf seine Lieblingsmusik verzichten. Mit Smartphones ist das kein Problem. Doch der Kabelsalat kann sich als Störfaktor herausstellen. Das Crowdfunding-Projekt Skybuds räumt damit auf - und hat auch noch andere pfiffige Ideen im Gepäck.

Skybuds (Bild: Alpha Audiotronics) Skybuds (Bild: Alpha Audiotronics)

Eigentlich muss man sich als Smartphone-Besitzer keine Kopfhörer kaufen, denn meist sind diese beim neuen Handy gleich mit dabei. Trotzdem gibt es einen großen Zubehör-Markt.

Zu Recht: Die einen stören sich an der Qualität der Beigaben, die anderen an der Passform. Und dann gibt es noch die Gruppe, die keine Kabel herumbaumeln haben wollen. Für Letztgenannte eigenen sich drahtlose Kopfhörer - so wie die Skybuds von Alpha Audiotronics.

Kopfhörer, Headset und mehr

Bei den Skybuds handelt es sich um spezielle Earbuds, also "Ohrstöpsel", die ohne Kabel auskommen. Die Musik wird per Bluetooth übertragen. Tippt man auf den integrierten Knopf (jeder Skybud besitzt einen), so wird ein Signal gesendet, um den laufenden Track zu pausieren. Mit einem weiteren Tippen setzt sich das Musikstück fort.

Eine ähnliche Bedienung gilt bei eingehenden Anrufen: Mit einem Knopfdruck wird der Call angenommen, mit einem weiteren Druck beendet. So dienen die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer auch als Headset, um beispielsweise bei Autofahrten frei sprechen zu können.

Das alles stellt noch keine Besonderheit dar. Doch die Erfinder haben ihr Konzept weiter gedacht: Die Earbuds sind in einer speziellen iPhone-Hülle untergebracht, die man mit erwirbt. So gehen die kleinen "Stöpsel" beim Transport nicht verloren. Und sie können so ganz einfach geladen werden: Jedes Mal, wenn man sein Apple-Smartphone mit dem Case an die Steckdose bringt, lädt man die verstauten Skybuds mit.

Somit benötigt man für die drahtlosen Kopfhörer in keinem Fall ein zusätzliches Kabel. Für Geschäftsreisende, die eh schon diverse Lade- und Datenkabel bei sich tragen müssen, stellt das eine angenehme Erleichterung dar.

Weitere Mehrwerte

Den Ladezustand der Skybuds sieht man über eine kostenlose App. Über diese kann man zudem einstellen, ob und wie die Earbuds geladen werden sollen. Und ob man sie statt mit dem iPhone lieber mit einem MacBook oder einem anderen Bluetooth-Gerät nutzen möchte. Ebenfalls praktisch: Mit der Tracking-Funktion stöbert man verloren gegangene Skybuds wieder auf - sofern sie sich in der Nähe befinden.

Um die Skybuds in die Hülle stecken und aufladen zu können, fällt diese ziemlich dick und groß aus. Schön ist das nicht. Aber praktisch. Zumal Alpha Audiotronics dem Case noch ein "Schmankerl" spendiert: Es besitzt einen Akku, der das iPhone mit zusätzlichem Strom versorgt. Die mageren 1.000 mAh dienen aber nur als "Notration", nicht mehr.

Über Crowdfunding zum Erfolg

Die Skybuds sind noch nicht im Handel erhältlich. Die Erfinder benötigen mindestens 200.000 US-Dollar, um in die Serienproduktion gehen zu können. Dafür haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet.

Läuft alles nach Plan, versendet Alpha Audiotronics im Mai 2016 die erste Charge. Diese ist nur mit dem iPhone 6 und iPhone 6S kompatibel. Nach dem initialen Launch sollen auch entsprechende Hüllen und Apps für Android- und Windows Phone-Smartphones entwickelt werden.

Der Preise der Skybuds fallen ziemlich gesalzen aus: Ab 225 Dollar kann man als "Early Bird" zugreifen, der später empfohlene Verkaufspreis soll bei rund 300 Dollar liegen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer