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13.12.10 05:47

, von Peter Sennhauser

Skinny Player Design: Körperwärme speist Ghetto-Pflaster

Mit dem Skinny Player wollen zwei Designer einen MP3-Player realisieren, der seine Energie aus der Körperwärme des Trägers bezieht.

Der Skinny PlayerRück beiseite, Ghetto-Blaster, jetzt kommt das Ghetto-Pflaster.

Der Skinny Player ist ein MP3-Musikplayer, der wie ein Pflaster aufgeklebt und von der Körperwärme des Trägers gespeist werden soll. Er hat aussere einem Play-Knopf keine weiteren Bedienelemente und bringt in den Klebestreifen integrierte Lautsprecherchen mit.

Das bisher nur als Design-Entwurf vorliegende Gerät hat indes ein paar Nachteile:

Erstens wird die Energieversorgung laut Kommentatoren auf dem Ursprungsblog Yanko-Design nur durch Temperatur-Unterschiede funktionieren, was bedeuten würde, dass man den Player ständig abkühlen und wieder aufheizen müsste.

Zweitens hat er keinen Anschluss für Kopfhörer, sondern soll aus zwei daumennagel-kleinen Boxen plärren.

Und drittens scheint es sich um ein Wegwerf-Design zu handeln, was im Jahr 2010 doch langsam dem Nachhaltigkeitsgedanken weichen müsste.

Wie ernst die beiden Designer Chih-Wei Wang & Shou-Hsi Fu es mit dem Pflaster-Player meinen, bleibt abzuwarten.

Von Yanko Design via Gajitz

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Kommentare: Skinny Player Design: Körperwärme speist Ghetto-Pflaster

>>Erstens wird die Energieversorgung laut Kommentatoren auf dem Ursprungsblog Yanko-Design nur durch Temperatur-Unterschiede funktionieren, was bedeuten würde, dass man den Player ständig abkühlen und wieder aufheizen müsste.<< Das stimmt leider in der Form nicht. Es wird extra beschrieben, dass ein Temperaturunterschied bestehen muss, keine ständige Temperaturänderung. Das ganze nennt sich "Seebeck-Effekt" und gehört in den Berich der Thermoelektrozität. Es reicht also wenn der Körper eine höhere (oder niedrigere) Temperatur aufweist als die Umgebung. Ein spannendes Gebiet der Physik von dem man nicht oft hört aber das es wert ist mal reinzulesen.

Diese Nachricht wurde von Jakamoto am 13.12.10 (20:36:49) kommentiert.

Danke, hatte ich mir auch schon vorgenommen.

Diese Nachricht wurde von Peter Sennhauser am 13.12.10 (22:56:36) kommentiert.
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