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29.08.13 11:00

, von Frank Müller

Shooters Revolution Evo One: Smarter Basketball coacht direkt beim Korbwurf

Evo One ist ein Basketball des jungen Unternehmens Shooters Revolution, der dank einer Sensoreinheit mit Mikrofon direkt beim Wurf Feedback über die Qualität gibt und so als virtueller Coach helfen soll, die Trefferquote zu steigern.

Evo One Smart Basketball {Kickstarter;http://www.kickstarter.com/projects/shootersrev/evo-onetm-sensorized-basketball-performance-techno}

Wenn der Basketball die Hand verlässt, eine perfekte Parabel beschreibt und ohne den Ring zu berühren mit dem typischen Geräusch im Netz landet, ist das schon ein sehr befriedigendes Gefühl. Bis es soweit ist, gilt es, viele Würfe zu machen, um den Bewegungsablauf zu perfektionieren. Der Evo One soll durch direktes Feedback beim Wurf helfen, technische Fehler zu vermeiden.

Auf den ersten Blick sieht der Evo One wie ein ganz gewöhnlicher Basketball aus. Ohne Sensor ist er das auch. Trotz eines kleinen Schachts zur Aufnahme des speziellen Mikrosensors soll in Gewicht, Maßen und Spielbarkeit einem regulären Basketball entsprechen. Und das sowohl mit als auch ohne Sensor.

Setzt man den Sensor aber ein, kann man seine Korbwurftechnik durch direktes Feedback verbessern. Das folgende Kickstarter-Video gibt einen Überblick über die Besonderheiten des Evo One.

Der Evo One misst die Umdrehungsgeschwindigkeit, Drehachse und Balance eines Balles während des Wurfs und gibt über ein integriertes Mikrofon hörbares Feedback, wenn der Ball sauber, mit optimalem Backspin von rund zwei Umdrehungen pro Sekunde in Richtung Korb unterwegs ist. Schlingernde, langsame oder irgendwie sonst nicht optimale Würfe erhalten kein hörbares Feedback vom Evo One. Die konstante Bestätigung optimaler Würfe soll helfen, das Muskelgedächtnis beim Bewegungslernen zu unterstützen.

Zum Üben der Korbwürfe schraubt man eine Gummikappe am Evo One ab, unter der ein Schacht zum Vorschein kommt, der den Mikrosensor aufnimmt. Jetzt nur noch Mikrosensor einsetzen, aktivieren, Kappe aufschrauben und üben.

Zum Spielen entfernt man den Mikrosensor einfach wieder. Der Einsatz besteht aus Bewegungssensor, einem winzigen Lautsprecher, einem eingebetteten RISC-Prozessor und einer austauschbaren Lithium-Ionen-Knopfzelle (CR1632), die das Ganze mit Energie versorgt. Natürlich soll die komplette Sensoreinheit schockgeschützt sein, um den wiederholten Aufprall aus drei und mehr Metern Höhe unbeschadet überstehen zu können.

Preis und Liefertermin

Die Finanzierungsrunde via Kickstarter läuft noch bis zum 17. September, also knapp drei Wochen. Etwas über 21.000 US-Dollar der benötigten 45.000 US-Dollar sind bisher zusammengekommen.

59 US-Dollar plus 20 US-Dollar Versandkosten (zusammen rund 60 Euro) soll man für einen Evo One vorschießen. Im Januar 2014 ist die Auslieferung geplant, wenn die Finanzierung erfolgreich verläuft.

Mehr Informationen über den smarten Basketball Evo One gibt es der Kickstarter-Seite.

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Kommentare: Shooters Revolution Evo One: Smarter Basketball coacht direkt beim Korbwurf

Müll.

Diese Nachricht wurde von Rainer Werfen am 29.08.13 (18:39:56) kommentiert.

Interessant waere es zu wissen, wie sehr das Modul die Wurfbahn beeinflusst... Diese Ueberlegungen gabs ja auch schon beim Fußball, allerdings hat man sich da ja auch gegen entschieden... Ich werfe den Ball auch so rein ;)

Diese Nachricht wurde von Peter am 30.08.13 (09:28:17) kommentiert.

Selbst ein kleines Gewicht, an der Aussenseite des Balles, verändert den Drehimpuls. Wenn den, muss der Sensor im Zentrum des Balles liegen und/oder das Gewicht muss gleichmässig verteilt sein. Sobald man den Sensor wieder entfernt Verhält sich der Ball anders, somit lernt man nur schlechter zu treffen. Was mir mehr helfen würde, wäre ein Knochenschutz. Beim Basketball spielen habe ich schon zweimal die Finger gebrochen und einmal das Handgelenk. Viele Fehltritte und zum Glück noch keine Bänder gerissen. :-)

Diese Nachricht wurde von John am 31.08.13 (17:16:34) kommentiert.
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