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22.02.13 08:43

, von Frank Müller

Sharetapes: Die Verbindung zwischen Playlists und Mixtapes

Sharetapes sind physikalische Karten mit einem NFC-Chip und einem QR-Code, die aussehen wie zweidimensionale Musiccassetten. Und genau wie diese bestehen sie aus selbst zusammengestellten Playlists, die meist als Geschenk für andere Menschen gedacht sind.

Sharetapes - virtuelle Mixtapes {Sharetapes;http://sharetapes.com}

Jeder, der schon einmal ein richtiges Mixtape zusammengestellt hat, weiß, wie viel Sorgfalt und Liebe man in die Auswahl und Reihenfolge der Songs investieren kann. Vielleicht ein Grund dafür, dass analoge und gegenständliche Mixtapes wertvoller erscheinen als schnell zusammengeklickte Playlists, die man ruckzuck wieder ändern kann. Sharetapes schafft eine Verbindung zwischen diesen beiden Welten.

Dabei handelt es sich nicht um viel mehr als eine nett gestaltete Karte mit integriertem NFC-Chip und QR-Code sowie einem alphanumerischen Code auf der einen Seite. Die andere Seite ist so bedruckt, dass die Sharetape-Karte beim flüchtigen Hinsehen den Eindruck einer Musiccassette erweckt.

Das Sharetape ist dabei eigentlich nur ein nett gestalteter Mittler zwischen Playlists auf YouTube, 8Tracks und Spotify.

Um ein physikalisches Sharetape, eine als Musiccassette bedruckte Karte also, mit einer Playlist im Netz zu verknüpfen, muss man sich zunächst ein Fünfer-Set bestellen, sich kostenlos bei Sharetape registrieren und auf der Website anmelden.

Hier gibt man die URL seiner liebevoll bei Spotify, 8Tracks oder YouTube zusammengestellten Liste ein sowie den Code von der Sharetape-Karte.

Wenn man nun die Karte überreicht, stehen dem Beschenkten mehrere Möglichkeiten offen, das virtuelle Mixtape anzuhören.

Besitzt er ein Smartphone mit NFC-Chip, tippt er damit einfach auf das Sharetape. Smartphones ohne NFC können immer noch den QR-Code scannen, um direkt zur Liste zu kommen.

Als letzte Möglichkeit kann man sich immer noch über die Sharetape-Seite zur Liste führen lassen, indem man den alphanumerischen Coder der Sharetape-Karte eingibt.

Natürlich könnte man die URL zur Playlist praktischerweise einfach per Mail verschicken, aber dann wäre es ja kein Mixtape. Die Möglichkeit, dem Gegenüber tatsächlich etwas in die Hand zu drücken, das nach Musiccassette aussieht, macht offensichtlich einen fühlbaren Unterschied.

Fünf Blanko-Sharetapes kosten rund 7 US-Dollar (5 Euro), für den Versand kommen noch einmal 3 US-Dollar (2 Euro) dazu. Mehr Infos über Sharetapes und Bestellmöglichkeiten gibt es auf der Produktseite - allerdings nur auf englisch.

Gefunden bei Like Cool

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Kommentare: Sharetapes: Die Verbindung zwischen Playlists und Mixtapes

Muss der Beschenkte auch Spotify-Nutzer sein?

Diese Nachricht wurde von Sebastian am 23.02.13 (13:20:08) kommentiert.
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