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16.05.15

Senic Nuimo: Vielseitiger Controller für das Smart Home

Ein kleines, flaches und sehr stylisches Gerät, mit dem man durch Wischen, Drehen und Gesten Geräte steuern kann? Moment! Hatten wir das nicht schon einmal? Richtig. Flow heißt jetzt allerdings Nuimo.

Ein kleiner Controller mit vielen Möglichkeiten. (Foto: Senic) Ein kleiner Controller mit vielen Möglichkeiten. (Foto: Senic)

Die mit über 285.000 US-Dollar erfolgreich abgeschlossene Indiegogo-Kampagne war der Anfang für einen modernen Controller, der jetzt in die zweite Runde geht. Zum Start von Kickstarter Deutschland möchte das hiesige Startup Senic noch weiteres Geld einsammeln. Wieso?

 

Geld! MEHR GELD!

Felix Christmann, Mitbegründer der Berliner Senic GmbH, möchte sich nicht mit 285.000 US-Dollar zufriedengeben. Denn das Ziel ist es, mehr als nur einfach ein Gadget anzubieten, das nach der Veröffentlichung wieder in Vergessenheit gerät. Man möchte etwas Großes erschaffen, ein Produkt mit Mehrwert und einer Bereicherung für das Smart Home. Nach der Indiegogo-Kampagne erhielt das junge Team sehr viel Feedback für Verbesserungen und neue Elemente, die nun in das finale Gerät einfließen sollen. Aufgrund international rechtlicher Probleme entschied man sich zudem für eine Umbenennung von Flow in Nuimo. Bei Medium.com verraten die Verantwortlichen auch, wieso man sich für ein zweites Mal Crowdfunding entschied. Für meine Wenigkeit klingt das plausibel, auch wenn ein klein wenig Skepsis mitschwingt. Wie bei vielen Dingen des alltäglichen Lebens.

Um dieses kleine Gerät geht es. (Foto: Senic) Um dieses kleine Gerät geht es. (Foto: Senic)

Für diejenigen, die bei Indiegogo Anfang des Jahres schon Geld gegeben haben, heißt das: Warten, bis zur Veröffentlichung, die für den Oktober 2015 angepeilt wird. Alle anderen dürfen jetzt ihr Geld beim frisch eröffneten Kickstarter Deutschland geben, um sich so zum attraktiven Preis von 99 Euro ein Exemplar zu sichern. Wenn danach nicht noch eine Anschlussfinanzierung folgt, was wir jetzt einfach mal nicht hoffen wollen.

Um was geht es eigentlich?

Was Nuimo trotzdem so interessant macht? Es ist eben ein kleiner, flexibler Controller, der über Bluetooth Verbindung zu beliebigen Geräten aufnehmen kann. Smartphone, Tablet, Desktop-Rechner zum Beispiel. Über Apps lässt sich mit dem Gadget eine Menge fernsteuern, wichtig ist den Machern die Unterstützung von Philips Hue oder Sonos-Playern, genauso auch anderen Diensten wie Nest Thermostat, Wemo Smart Lock, Lockitron Smart Lock, Smartthings oder gar Arduino. Letztgenannte Plattform ist sicherlich für Bastler besonders reizvoll.

Im besten Fall wird Nuimo so zur Remote für das Smart Home, aber auch für Soundcloud, Spotify, Youtube, Netflix, Vimeo und so weiter. Der Clou: Gestensteuerung, Wischen, Tippen und Drehen am Metall-Ring am Gehäuserand haben zahllose Einsatzmöglichkeiten zur Folge. Gegenüber Flow verbaut man jetzt sogar eine 11x11 LED-Matrix auf der Oberseite, sodass Nuimo durchaus als Ausgabegerät genutzt werden kann.

Als Schalter an der Wand? Der integrierte Akku hält vier Monate. (Foto: Senic) Als Schalter an der Wand? Der integrierte Akku hält vier Monate. (Foto: Senic)

Perspektivisch möchte man weitere Einsatzgebiete erschließen, als Game-Controller kann ich mir Nuimo sehr gut vorstellen. Und hier ist wohl auch etwas geplant.

Aber wie gesagt: Nach wie vor ist die flexible Lösung nicht fertig. Bis Ende Juni sollen bei Kickstarter Deutschland noch einige Euro eingenommen werden, ein Exemplar kann man sich ab erwähnten 99 Euro sichern. Ob das ein angemessen Preis ist? Das wird sich hoffentlich spätestens diesen Herbst zeigen.

Weitere Infos – bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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